Zusammenhalt ist unsere Stärke

Die restriktiven Verordnungen zur Eindämmung des Covid-19-Virus setzen die alltäglichen Umgangsformen in der sozialen und auch sonstigen Verbandsarbeit außer Kraft. Das verlangt von jedem einzelnen Disziplin und große Bereitschaft  zur Umstellung auf neue  Arbeitswege. Darum an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die von zu Hause aus mithelfen, den Betrieb im AWO Bezirksverband Potsdam e.V. krisensicher zu machen. Dieser Dank geht insbesondere an die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstellen.

Weil viele Einrichtungen zurzeit geschlossen sind, sind auch die ehrenamtlichen Einsätze dort weitestgehend zum Erliegen gekommen. Einige unserer Ehrenamtlichen waren gleich bereit, sich in die Corona-Nothilfe (z.B. in unseren Nähstuben beim Masken-Nähen) eintakten zu lassen, andere warten geduldig auf eine Rückkehr in ihre Tätigkeit. Zu allen hält die AWO-Ehrenamtsagentur Kontakt, auch um sicherzustellen, dass es allen gut geht. Gleiches gilt für unsere rund 3000 Mitglieder in den Kreisverbänden und Ortsvereinen, die untereinander gut vernetzt sind und sich im Bedarfsfall auch helfen. Wir halten zusammen.


Corona LIVE-TICKER

Dienstag, 24. März 2020

Kita-Eltern-Beitrag für April entfällt

Für alle zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht betreuten Kinder entfällt die Pflicht zur Zahlung von Elternbeitrag  und Essengeld. Darüber Informiert jetzt Sabine Frenkler, Geschäftsführerin der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH. Deshalb würden die Beiträge für April 2020 ausgesetzt.

Montag, 23. März 2020

Sieben Regeln zum Schutz gegen das Coronavirus

Auch wenn viel geschrieben und darüber berichtet wird, wie sich jeder einzelne vor einer Ansteckung schützen kann, bleiben Fragen offen. Hilfe leisten trotz Kontaktverbots: Geht das? Unter Zuhilfenahme eines Artikel aus ZEIT online haben wir hier noch einmal die wichtigsten Verhaltensregeln und Punkte zusammengetragen und in eine Kurzform gebracht:

1. Anderen Gesichtern nicht zu nahe kommen

2. Hände waschen, bevor man sich ins Gesicht fasst oder etwas isst

3. Keine Umarmungen und keine Küsschen

4. Coronavirus kann auf jeder Oberfläche sitzen

5. Kontakt zu anderen vermeiden, wenn man Husten oder Fieber hat

6. Hilfe für Menschen, die jetzt Unterstützung brauchen

7. Gelassen bleiben!

Ambulante Pflege in Corona-Zeiten

"Wir lassen niemanden im Stich", heißt die wichtige Botschaft im MAZ-Artikel zur ambulanten Pflege in Corona-Zeiten.

Abstand, Abstand, Abstand – in Zeiten der Corona-Pandemie sind die Menschen aufgefordert, Kontakte zu beschränken. Doch die, die in der Pflege arbeiten, können nicht auf Distanz gehen. Wie funktionieren die ambulanten Dienste in diesen Tagen? Die Volkssolidarität und die Arbeiterwohlfahrt erklären es. Im angehängten Artikel.

Aufruf: Spendet Anziehsachen!

Jetzt ist genug Zeit, mal einen Blick in den Kleiderschrank zu werfen und nicht so beliebte, aber gut erhaltene Kleidungsstücken auszusortieren. Denn: Anziehsachen werden gerade und in den nächsten Wochen dringend benötigt. Und obwohl unser Spenden- und Tauschladen "Schatztruhe" für den Publikumsverkehr geschlossen ist, können weiterhin Sachen abgegeben werden. Bitte in Kartons oder Beuteln verpackte Kleidung vor die Annahmetür der Schatztruhe stellen. Alles andere machen wir.

Ansprechpartner

Raico Rummel

Leitung AWO Schatztruhe
FAX +49331 88768859
Schatztruhe
Erlenhof 34
14478 Potsdam
fpungmgehur@njb-cbgfqnz.qr

Sonntag, 22. März 2020

Soforthilfe für Freiberufler

Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind. Dies kündigten Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bereits am gestrigen Samstag in einer Pressemitteilung an.

Aktuelle Unterstützungsangebote der Landesinvestitionsbank Brandenburg

Verbände warnen: Ohne Hilfen kollabiert die soziale Infrastruktur

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland fordern die Bundesregierung dringend auf, schnellstmöglich die akut gefährdeten sozialen Dienste zu sichern. In einem Papier an das Bundeskanzleramt schildern sie die Situation und warnen vor einem Wegbrechen der sozialen Infrastruktur mit massiven Konsequenzen für unzählige Menschen, die darauf angewiesen sind.

Samstag, 21. März 2020

Gesicht zeigen, Stimme erheben - gegen Rassismus

Zum heutigen Internationalen Tag gegen Rassismus ruft der AWO Bundesverband zu Solidaritätsbekundungen von zu Hause aus auf. Wegen der Corona-Krise hat die Arbeiterwohlfahrt alle Veranstaltungen zur Kampagne "AWO gegen Rassismus" abgesagt. Dem Motto "Gesicht zeigen - Stimme erheben" kann man dennoch gerecht werden - nämlich online. Zum Aufruf des AWO Bundesverband

Freitag, 20. März 2020

Die Schließung von Kitas und Schulen trifft Kinder aus armen Familien

Die Schließung von Kitas und Schulen wegen Corona-Virus trifft insbesondere Kinder aus armen Familien.
Denn:

  • Durch die oftmals beengten Wohnverhältnisse sind die Möglichkeiten des effektiven Lernens zuhause stark eingeschränkt.
  • Das Geld für Nachhilfe oder kostenpflichtige Lernplattformen fehlt, insbesondere wenn es nach Wiederöffnung der Schule in einem höheren Lerntempo weitergeht.
  • Nach Schließung vieler Kinder- und Jugendeinrichtungen brechen auch Angebote wie Hausaufgabenbetreuung weg.
  • Auch die teilweise unzureichende technische Ausstattung zuhause ist für einige ein Problem.
  • Der Hartz-IV-Regelsatz für Kinder und Jugendliche ist äußerst knapp bemessen. Wenn das kostenfreie Essen in Kitas und Schulen wegfällt, stellt das viele Familien vor Probleme. Hinzu kommt die Schließung vieler „Tafeln“, wo rund 500.000 Kinder und Jugendliche regelmäßig hingehen.
  • Viele prekär Beschäftigte haben keine Möglichkeit, Homeoffice zu machen. Zudem drohen vielen Arbeitsplatzverluste. Das erzeugt einen hohen Stress-Level, der sich auch auf die Kinder übertragen kann.

Das Deutsches Kinderhilfswerk e.V. fordert deshalb staatliche Unterstützungsmaßnahmen für von Armut betroffene Familien mit Kindern.

Die Bundesregierung sollte eine unbürokratische Aufstockung des Regelsatzes prüfen, um finanzielle Nachteile durch die Krise unkompliziert auszugleichen.
Zugleich könnten beispielsweise die Bewilligungsmodalitäten beim Bildungs- und Teilhabepaket für Lernförderung und soziale Teilhabe gelockert werden.
Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sollte die Einrichtung eines Sonderfonds für Kommunen geprüft werden, damit dort Bildungsprogramme für arme Kinder finanziert werden können.
Und schließlich müssen Lehrerinnen und Lehrer nach Wiedereröffnung der Schulen die ungleichen Bildungschancen von Kindern aus armen Familien noch stärker in den Blick nehmen.

Zum Schutz: Zurzeit keine Enkelkind-Betreuung durch die Oma

Da das Coronavirus besonders für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gefährlich ist, gibt die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey zusammengefasst folgende Verhaltenshinweise:

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen!

Donnerstag, 19. März 2020

Seid solidarisch!

Seid auch in dieser Krise solidarisch, appelliert der AWO Bundesverband in einem Brief an die vielen engagierten Ehrenamtlichen in der Arbeiterwohlfahrt, "für die es schon immer dazu gehört, gerade in Notsituationen für andere da zu sein". Und weiter: Ihr lebt die Solidarität, für die die AWO steht.

Zur Solidarität in diesen Zeiten gehöre aber auch, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen. Das solle nicht vergessen werden, heißt es weiter. In dieser Situation könnten auch andere Formen der Hilfe notwendig und möglich sein.  Der Vorstandsvorsitzende vom AWO-Bundesverband, Wolfgang Stadler, schlägt deshalb Telefonketten vor, um Nachbarschaft zu vernetzen und Maßnahmen zu vereinbaren. Die Lage sei ernst und die Ausbreitung des Sars-Cov2-Virus müsse eingedämmt werden.

 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

40. Ausgabe unserer Mitgliederzeitung "Herz und Hand" ist erschienen

Die 40. Ausgabe unserer Mitgliederzeitung "Herz und Hand" ist erschienen. Randvoll mit vielen interessanten Artikeln aus unserer Arbeit: Wir beschäftigen uns u.a. mit einer Studie der Bertelsmann Stiftung zum Thema "Gesellschaftlicher Zusammenhalt". unserem neuen Wohnangebot für Frauen mit der Aktionswoche "Schuldnerberatung" Digitalem Lernen Und wir berichten von unseren vielfältigen Aktionen während der Corona-Zeit. Außerdem gibt es Informatives aus unserem Büro #Kindermut.Und vieles mehr... 52 vollgepackte, informative Seiten. Genau der richtige Lesestoff für ein langes Wochenende am See.

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AWO Herz und Hand Nr. 40 Cover
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