AWO Sucht- und Schuldnerberatungsstelle über Online-Portal erreichbar

Wir geben – mit Abstand – auch in Krisenzeiten unser Bestes. Wir sind für Sie da!
Suchtberatung des AWO Bezirksverband Potsdam bietet unter veränderten Bedingungen weiterhin Beratung, Behandlung und Nachsorge an.

Das Suchthilfesystem in Deutschland stützt sich u.a. auf die Epidemiologie - die Wissenschaft des Auftretens, der Verbreitung, Ursache und Folgen von Suchtphänomenen in der Bevölkerung. Derzeit haben wir es dagegen mit einer Pandemie zu tun, Stichwort Corona. Die Begegnung von Angesicht zu Angesicht – in Einzel- und Gruppegesprächen - ist dadurch derzeit ausgesetzt. Um Sie als Ratsuchende und uns zu schützen. Wir tragen damit unsern Teil dazu bei, die Dynamik der Pandemie zu verlangsamen.

Alle Mitarbeitenden der Suchtberatung stehen aber weiterhin Rede und Antwort zu Fragen rund um das Thema Prävention, Gefährdung und Erkrankung. Für Betroffene und Angehörige (Familie, Freund*innen, Kolleg*innen etc.). An den Standorten Bad Belzig, Potsdam, Teltow und Werder. Am Telefon, per Fax und E-Mail sowie per Post; alle Standorte verfügen über einen Briefkasten im Außenbereich, der mehrmals täglich geleert wird.

Außerdem bieten die Suchtberatung - und die Beratungsstelle für Überschuldete - über die

Online-Beratung

die Möglichkeit, per verschlüsselter E-Mail-Beratung zu helfen.

Einmal wöchentlich wird zudem von der Suchtberatung eine offene Sprechstunde im Einzelchat angeboten. Ebenso findet regelmäßig ein Expertenchat statt, etwa für Multiplikatoren aus anderen Hilfebereichen. Reha- und Nachsorgeangebote werden in geschützten Gruppenchats fortgeführt. Eine Registrierung/Anmeldung ist nötig, kann aber anonym erfolgen.

Nutzen wir die Krise als Chance. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Beratung, Behandlung und Nachsorge. Wir sind hier für Sie, bleiben Sie zu Hause für uns. Und nehmen Sie unsere Angebote über die verschiedenen Wege konsequent in Anspruch – für die Bewältigung Ihres individuellen Anliegens, zieldifferenziert und bedarfsgerecht.


Corona LIVE-TICKER

Donnerstag, 18. Februar 2021

Gerichtsurteil: Anspruch auf FFP2-Masken bei HartzIV

Zum Schutz vor dem Corona-Virus sind FFP2-Masken mittlerweile unverzichtbar. Allerdings sind die Masken relativ teuer. Bislang fehlte eine Regelung für Menschen, die HartzIV beziehen, die diese die Mehrausgaben nicht übernehmen können. Jetzt hat das Sozialgericht in Karlsruhe entschieden, dass SGBII-Empfänger einen Anspruch auf 20 FFP2-Masken wöchentlich haben. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wir begrüßen diese wichtige Entscheidung. Die Jobcenter können die Masken als Sachleistung verschicken oder den Betrag in Höhe von 129,00 Euro zusätzlich zum Regelsatz vergüten. Wichtig ist in jedem Fall, dass Betroffene einen Eilantrag stellen, in dem sie auf ihr Grundrecht an sozialer Teilhabe verweisen. „Wenn das ohnehin knappe finanzielle Polster des Existenzminimums für Masken zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus Covid19 ausgegeben wird, bleibt kaum noch etwas übrig für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, sagte Aline Liebenow, Leiterin der Beratungsstelle für Überschuldung (BfÜ) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V..

Hier ein Beispiel für eine Formulierung:
„Hiermit beantrage ich die Gewährung eines im Epidemie-bedingten Einzelfall unabweisbaren Hygienebedarfs an FFP2-Masken bis zum Sommeranfang am 21.06.2021 und verweise auf das Urteil des Sozialgerichtes Karlsruhe (SG Karlsruhe, 11.02.2021 - Az: S 12 AS 213/21 ER). Auch mir sollte die Teilnahme am Gemeinschaftsleben in einer dem sozialen Existenzminimum entsprechenden Art und Weise gewährt werden.“

Im Folgenden noch ein kurzer Auszug aus der Pressemitteilung des Sozialgerichtes Karlsruhe:

„Die Anerkennung individueller Mehrbedarfe an FFP2-Masken diene nicht nur der Befriedigung privater Bedürfnisse. Sie bezwecke den Infektionsschutz der Allgemeinheit vor einer weiteren Verbreitung des Virus. Zur effektiven Abwehr dieser gesteigerten Ansteckungsgefahr müsse die Mehrbedarfsgewährung wöchentlich 20 FFP2-Masken umfassen. Dem Infektionsschutz werde ein Bärendienst erwiesen, falls nicht mindestens täglich eine neue Maske sowie durchschnittlich ca. zwei weitere neue Ersatz-FFP2-Masken bereitgestellt würden. Es sei davon auszugehen, dass wenige Personen bereit und fähig seien, fortlaufend zuverlässig die sehr hohen Sorgfaltsanforderungen an die private Wiederverwendung von FFP2-Masken zu erfüllen.“

Pressemitteilung des Sozialgerichtes Karlsruhe vom 12.02.2021

Mittwoch, 17. Februar 2021

Linke-Abgeordnete spenden FFP2-Masken für wohnungslose Menschen

Isabelle Vandre besuchte heute in Begleitung des DIE LINKE - Bundestagsabgeordneten Norbert Müller die Obdachloseneinrichtung des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. am Lerchensteig und übergab eine große Tüte mit FFP2-Masken an den Leiter der Einrichtung, David Weidling. Beim Gespräch im Außenbereich der Einrichtung wurde nicht nur über die Pandemiefolgen für die Bewohner des Obdachlosenheimes, sondern auch über die Situation von jungen Menschen in Potsdam gesprochen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Erst seit 2019 leistet der Bund an die Länder wieder zweckgebundene Finanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau. Diese Mittel müssen nun schnell eingesetzt werden. In und um Potsdam finden gerade Familien und Geringverdiener nun schon seit Jahren kaum noch bezahlbare Wohnungen.

Montag, 15. Februar 2021

Dienstag, 09. Februar 2021

Schreibsachen für das neue Schulhalbjahr

Der Spendenaufruf kurz vor dem Jahreswechsel für das Büro KINDER(ar)MUT hat gewirkt. Mehr als 200 Laptops konnte das Büro an Schüler*innen verteilen, die sich selbst keinen leisten können. Am Montag übergaben Händler der Bahnhofspassagen zudem Schulmaterial im Wert von rund 1000 Euro an das Büro des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V..

Die Spende geht zurück auf eine Initiative des Centermanagers Carsten Paul. In den vergangenen Wochen kamen vier neue Laptops, das Schulmaterial sowie Lebensmittel und Drogerieartikel zusammen.

Der Bedarf ist aber leider immer noch nicht gedeckt. Jedem Kind muss es möglich sein, am Distanzunterricht teilzunehmen – und dies unabhängig von ihrer Herkunft, dem sozialen Status oder dem Einkommen der Eltern. Die Füller, Blöcke, Hefte, und Trinkflaschen werden jetzt über die Schulsozialarbeiter*innen an den Schulen verteilt. Vielen Dank, auch im Namen der Kinder.

#echtawo

Bericht PNN

Freitag, 05. Februar 2021

Donnerstag, 04. Februar 2021

Kinder betreuen, Personal testen und so schnell wie möglich impfen

Seit Anfang Februar werden (neben den verschärften Hygienevorgaben) in den Kitas des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. auch einfach anzuwendende Speicheltests auf das Corona-Virus eingesetzt. Das Konzept „Offene Kitas- aber sicher!“ war zuvor mit dem Kita-Elternbeirat der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadtverwaltung und anderen Kita-Trägern erarbeitet worden. Unser Kita-Personal testet sich zweimal wöchentlich jeweils Montags und Donnerstags mit dem sogenannten Spucktest. Auch heute gab es bei den mehr als 500 Tests glücklicherweise keine positiven Befunde auf SARS-CoV-2.

Das deckt sich mit den Erfahrungen im Land Brandenburg, die heute das Bildungsministerium veröffentlichte. Wie die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (PNN) berichten, ist das Infektionsgeschehen in den Kitas weiterhin gegenüber den Entwicklungen in anderen Bereichen "unterdurchschnittlich". Von 23.083 Mitarbeitenden seien 1,0 Prozent (233) in Quarantäne; von den 184.996 Kita-Kindern seien es 0,5 Prozent (882). Von 1958 Kitas sind den Angaben zufolge derzeit 8 Einrichtungen ganz und 17 zum Teil geschlossen. Auch die Landesregierung Brandenburg sieht die Schnelltests mittlerweile als einen Baustein im Kampf gegen das Corona-Virus an.

„Zur Umsetzung und Finanzierung muss es jetzt schnell eine belastbare landesweite Regelung geben, die bislang noch aussteht“, sagte die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes Potsdam, Angela Schweers. Ziel müsse es sein, in einem ersten Schritt flächendeckend in allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit sowie im gesamten Bildungsbereich regelmäßig einfach handzuhabende Schnelltests einzusetzen. In einem weiteren Schritt braucht es eine frühzeitige Impfung des gesamten Kita- und Schulpersonals möglichst in der Personengruppe mit hoher Priorität nach § 3 der aktuellen Impfverordnung (Kategorie 2). Zur Wahrung der Bildungschancen und der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen müssen wir die Entwicklung von einer Notbetreuung über den eingeschränkten Regelbetrieb hin zum Normalbetrieb von Kitas und Schulen gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden schrittweise weiter vorantreiben.

 

Mittwoch, 03. Februar 2021

Hiphop gegen Winterblues

Tanzakademie Erxleben besucht AWO-Einrichtungen

Tanzen bereitet Freude, Bewegung fehlt uns allen im Lockdown. Wie im Frühjahr und Herbst vergangenen Jahres besuchen Tänzer und Tänzerinnen der Potsdamer Tanzakademie Erxleben in den kommenden Wochen wieder Einrichtungen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V..

Dabei sind es diesmal neben Ballettschüler*innen auch Hiphopper, die ihr Können unter Beweis stellen. Die kurzen Aktionen finden im Freien statt, da das Betreten der Kitas und Seniorenzentren wegen der Pandemie-Lage derzeit nicht möglich ist.

Wir haben den ersten Auftritt vor den Wohngruppen für Kinder und Jugendliche in Marquardt und Lehnin begleitet und einen kleinen Film gedreht. Vielen Dank an die Tanzakademie Erxleben für ihr großes Engagement für die Menschen in der Region.

Tanzakademie Erxleben besucht AWO-Einrichtungen

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Eltern fordern neues Kita-Gesetz ein

Das war ein deutliches und lautes Statement. Mehr als 1000 Eltern kamen mit ihren Kindern am Mittwoch auf den Alten Markt vor dem Brandenburger Landtag in Potsdam, um für das längst überfällige Kita-Gesetz zu demonstrieren. Der Landeskitaelternbeirat hatte zur Kundgebung aufgerufen, um gegen die Entscheidung der Landesregierung zu protestieren, die seit Jahren geplante Reform der Kinder-Betreuung auszusetzen. „Koalitionsverträge müssen erfüllt werden“, sagte die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. in einer kurzen Ansprache.  

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