Beratung für Angehörige von Demenzkranken

Angehörige von Menschen mit Demenz stehen in Zeiten von Corona vor einer besonderen Herausforderung. Mit den notwendigen Einschränkungen der sozialen Kontakte, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, bleiben pflegende Angehörige mit ihren Sorgen und der Betreuung ihres demenzerkrankten Zugehörigen immer mehr auf sich gestellt. Angebote, die täglich oder mehrmals wöchentlich für ein paar Stunden die Alltagsbegleitung übernommen haben, arbeiten mittlerweile eingeschränkt oder sind ganz geschlossen.

Die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Selbsthilfe Demenz möchte deshalb mit ihren Mitarbeiterinnen gerade in der aktuell schwierigen Situation für Menschen mit Demenz und deren Angehörige erreichbar sein, um ihnen telefonisch Beistand und Unterstützung zu geben.

Das Beratungstelefon für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige in Zeiten von Corona mit der Telefon-Nummer 0331 27 34 61 11 ist wie folgt besetzt:

•  Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 – 12 Uhr
•  Dienstag und Donnerstag jeweils von 15 – 18 Uhr

Auch per E-Mail ist die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Selbsthilfe Demenz unter beratung@alzheimer-brandenburg.de erreichbar.

Sorgen Sie für gute Stimmung, machen Sie Komplimente


Corona LIVE-TICKER

Samstag, 02. Mai 2020

"Solidarisch gegen die Krise - 100 Euro mehr sofort“

"In der Sorge für diejenigen, die besonderer Hilfe bedürfen, zeigt sich der Grad an sozialem Zusammenhalt einer Gesellschaft". Wir fordern #100EuroMehrSofort für alle, die auf existenzsichernde Sozialleistungen angewiesen sind!

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zeigt bisher keine Bereitschaft, einen coronabedingten Mehraufwand für Beziehende von Grundsicherungsleistungen auszugleichen. In einem gemeinsamen Aufruf wenden sich daher jetzt Spitzenvertreter*innen von 18 bundesweiten Organisationen an die Bundesregierung und fordern angesichts der #Corona-Krise Soforthilfe für arme Menschen.

Gerade arme Menschen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise besonders massiv.

Die Arbeiterwohlfahrt und das Zukunftsforum Familie gehören zu den Erstunterzeichnern.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Poster-Aktion "Zuhause nicht sicher?" informiert über Hilfsangebote

Die Corona-Krise schränkt das tägliche Leben stark ein. In dieser schwierigen Situation steigt das Risiko für eine Zunahme häuslicher Gewalt. Gleichzeitig wird es für Betroffene schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Familie, Freunde und Nachbarschaft sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können.

Umso wichtiger ist es, betroffene Personen in dieser Ausnahmesituation auf alternativem Weg außerhalb der eigenen vier Wände zu erreichen. Das kann die Kasse im Supermarkt oder das Schwarze Brett im Hausflur sein.

Die Poster-Aktion des Bundesministeriums  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Zuhause nicht sicher?“ will die Kundinnen und Kunden in den Supermärkten und auch Nachbarinnen und Nachbarn in ihren Hausfluren auf die Hilfeangebote aufmerksam machen. Wir alle sind in dieser Zeit besonders aufgefordert, auf Alarmsignale häuslicher Gewalt in unserer Umgebung zu achten und dagegen aktiv zu werden.

Mehr dazu auf den Seiten des Ministeriums.

Freitag, 01. Mai 2020

Zum 1. Mai: Für eine solidarische Gesellschaft ohne Armut

Die Corona-Pandemie macht aktuell vor dem 1. Mai nicht halt. Die Eindämmungsverordnung nämlich schließt ein generelles Demonstrationsverbot ein. Auch wenn wir heute also nicht - wie im Vorjahr - als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. bei den Kundgebungen auf dem Potsdamer Luisenplatz oder sonst irgendwo auf den Straßen sein können, geht unser Engagement für das eine Ziel, nämlich soziale Gerechtigkeit, weiter. Dazu gehört unbedingt auch die Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft ohne Armut, wie sie die Nationale Armutskonferenz (nak) am heutigen Tag der Arbeit erneut stellt.

Arbeit ist wichtig
nak-Sprecher Gerwin Stöcken erklärt: "Untersuchungen zeigen immer wieder, wie wichtig Arbeit für die meisten Menschen ist. Gesellschaftliche Teilhabe in unserer Gesellschaft muss daher bedeuten, Zugang zu guter und existenzsichernder Erwerbsarbeit zu haben, verlässliche soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit zu erfahren und eine fördernde und unterstützende Arbeitsmarktpolitik vorzufinden, die immer wieder Brücken baut."]

Mit diesem Anspruch auf Teilhabe und einen solidarischen Sozialstaat betrachte man die Gesellschaft, erlebe jedoch eine andere Realität, so Stöcken: Der Anteil prekärer Beschäftigungsverhältnisse bleibt hoch. Neun Millionen Menschen arbeiten zu Niedriglöhnen, über eine Million Menschen müssen ihren Lohn mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken.  Besonders bitter sei die Situation der Millionen Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen, die verlässlich und verantwortungsvoll für andere Menschen da sind und die Gesellschaft nicht nur während der Corona-Pandemie zusammenhalten. Diese systemrelevanten Berufe in den Branchen Gesundheit, Pflege, und Einzelhandel vereint, dass sie mehrheitlich schlecht bezahlt und unter schwierigen Bedingungen ausgeübt werden.
Unsere Solidarität bleibt!
Die Nationalen Armutskonferenz, in der auch die Arbeiterwohlfahrt vertreten ist,  tritt  gemeinsam für eine andere Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ein – für höhere Mindestlöhne und Regelbedarfe, für eine Stärkung der Tarifbindung, für Investitionen in die öffentliche und soziale Infrastruktur und für einen wirksamen Ausgleich zwischen Arm und Reich. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber unsere Solidarität bleibt!

Donnerstag, 30. April 2020

Hilfe von zu Hause aus

Fleißige Helfer*innen allerorten: auch von zu Hause aus kann man jetzt in der Corona-Krise anderen helfen. Den Gedanken hatte wohl auch eine Klientin der AWO Sozialstation im Käthe-Kollwitz-Haus, als sie sich an ihre alte Nähmaschine setzte und anfing, Mund-Nase-Schutze zu nähen. Vorher hatte die Hobby-Schneiderin eine Stoffmaske von ihrer Pflegerin geschenkt bekommen und diese als Modell genutzt.

Die Seniorin, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist, ist froh durch das Nähen eine Aufgabe und eine Tagesstruktur zu erhalten und auch anderen Menschen helfen zu können. Die ersten Masken aus ihrer "Werkstatt" wurden bereits an andere Klientinnen und Klienten der Sozialstation verschenkt. Für diese Möglichkeit sind die Pflegefachkräfte, die die Menschen ambulant betreuen, sehr dankbar. Inzwischen hat sich um die nähende Heimarbeiterin ein kleines Netzwerk gebildet, das ihr Stoffe und Gummibänder spendiert, damit sie weiter Masken produzieren kann.

Gewonnen hat der tintenblaue Glückselefant

Der Siegerbeitrag der fünften Wettbewerbs-Woche von "Fantasie in 4 Wänden" steht fest: es ist Anna mit ihrem tintenblauen Glückselefanten. Die Sechsjährige hat uns zu ihrem Bild auch einen kleinen Brief geschrieben, in dem sie erklärt, dass der Elefant mit seiner Stärke und Kraft jeden beschützt, der ihm nahe steht. Den gesamten Text und auch die anderen eingereichten fantasievollen Werke sind auf der unten verlinkten Wettbewerbseite zu finden.

An dem Kreativwettbewerb gegen die Langeweile in Corona-Zeiten haben sich bisher 130 Kinder beteiligt. Das finden wir großartig.
Wir freuen uns auch weiterhin auf viele Einreichungen. Einfach ran ans Werk ...

Schuldnerberatung begrüßt Gesetzentwurf für kürzere Insolvenzverfahren

Die AWO Beratungsstelle für Überschuldete begrüßt den Entwurf eines Gesetzes zur insolvenzrechtlichen Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie, den die Bundesfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen vor wenigen Tagen eingebracht hat. Mit Einführung des Gesetzes soll die Verkürzung des Insolvenzverfahrens sofort auf 3 Jahre ab dem 2. Quartal 2020 umgesetzt werden. Bislang gelte das Abschmilzprinzip, aktueller Stand 5 Jahre und 3 Monate. (monatliche Verkürzung von 6 Jahren seit dem 17.07.2019 auf 3 Jahre – Umsetzung der 3 Jahre ab 17.07.2023), erklärt Aline Liebenow, Leiterin der Schuldnerberatung beim AWO Bezirksverband Potsdam e.V..

Im Weiteren soll der Einsatz digitaler Hilfsmittel (z.B.Videokonferenzen bei Gläubigerversammlungen) befristet bis zum 30.06.2021 zugelassen werden. Damit werde sichergestellt, dass die Versammlungen - trotz Corona-bedingter Einschränkungen - tagen könnten und somit handlungsfähig blieben. Neben den Einsparungen bei den Landeshaushalten, beschleunige der Gesetzgeber durch die Gesetzesänderung nicht nur die schnelle wirtschaftliche Erholung, sondern auch die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit, so Aline Liebenow.

Mittwoch, 29. April 2020

Im Notfall alles Wichtige auf einem Zettel

Damit jeder und jede im Notfall alle wichtigen persönlichen Daten und Informationen dabei hat, hat die Landeshauptstadt Potsdam jetzt einen Notfallzettel Covid-19 zum Downloaden auf ihrer Internetseite eingestellt. Auf diesem Zettel trägt man neben Name und Geburtsdatum Angaben zu regelmäßig einzunehmenden Medikamenten oder Vorerkrankungen und auch Kontaktdaten vertrauter Personen ein. Eigentlich ist der Zettel für die Notfall-Dose konzipiert, die mit dem Zettel befüllt zu Hause in die Kühlschranktür gestellt wird. Dies ist ein den Rettungskräften bekannter Ort zum Hinterlegen von Notfalldaten. Sollte nämlich der Hilfesuchende nicht mehr ansprechbar oder auskunftsfähig sein, sind hier relevante Informationen verfügbar. Um doppelt sicher zu gehen, kann man ja auch eine Kopie des Notfall-Covid-19-Zettels mit dem Personalausweis bei sich tragen. Sicher ist sicher.

Notfalldosen können bestellt werden über https://www.notfalldose.de/ . Zur Not tut's auch ein verschraubbares Marmeladenglas mit der deutlichen Aufschrift "Notfalldose".

Erklär-Video in fünf Sprachen

Wie sind die Ansteckungswege des Covid-19-Virus, wie kann ich mich vor einer Infizierung schützten und wie verhalte ich mich im Krankheitsfall? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Corona hat uns die Amtsärztin im Havelland, Dr. med. Anna Müller in einem knapp 15-minütigen Videobeitrag beantwortet. Das Video wurde jetzt mit Untertiteln in fünf Sprachen versehen, darunter Englisch, Russisch und Arabisch. Alle Beiträge finden sich auf dem hier verlinkten YouTube-Kanal des AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Für Kinder und Jugendliche: Hier findest du Hilfe

"Hier findest du Hilfe" steht auf dem neongelben Button der Internetseite kein-kind-alleine-lassen.de. Mit einem Klick steht ein direkter Kontakt zu Beratungsstellen. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig eingerichtet. Durch die Alltagseinschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus seien Familien über lange Zeit ununterbrochen zusammen, meist noch auf beengtem Raum. Damit, befücrhtet Rörig, steige für Kinder und Frauen das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden.

Der Bereich der Internetseite für Kinder und Jugendliche bietet direkten Kontakt per Chat, Mail oder Telefon zu Hilfesangeboten. Kinder finden hier auch Tipps, was sie tun können, wenn sie von Gewalt bedroht sind. Für den Fall, dass der Täter/die Täterin ins Zimmer platzt, während das Kind oder der Jugendliche auf der Seite ist, gibt es einen "Notausgang"-Knopf, der die Bildschirmdarstellung sofort verschwinden lässt.

Darüber hinaus gibt es auch einen Bereich für Erwachsene, in dem Interessierte Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Missbrauchsverdacht im Umfeld erhalten. Außerdem findet sich hier ein Verzeichnis wichtiger Anlaufstellen, die auch während der Corona-Zeit erreichbar sind.

Dienstag, 28. April 2020

Kollegiale Unterstützung in der Behindertenhilfe

Die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH hilft aktuell in den Einrichtungen der Begleiteten Elternschaft aus. Die Begleitete Elternschaft ist eine Hilfsform, in der Eltern mit einer geistigen Beeinträchtigung mit ihren Kindern in Wohngruppen leben und bei der Erziehung und Alltagsbewältigung unterstützt werden. "Dadurch, dass die Werkstätten für Menschen mit Behinderung und auch die Kitas derzeit corona-bedingt geschlossen sind, haben wir in diesen Einrichtungen einen erheblichen Mehraufwand", erklärt Sven Leist, Geschäftsführer der AWO Betreuungsdienste gGmbH und Träger der Eltern-Wohngruppen, die nun in Friesack, Nauen und Potsdam durch pädagogische Fachkräfte aus den AWO-Kitas verstärkt werden. "Das klappt gut", ist Sven Leist dankbar für die kollegiale Unterstützung.

 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Care-Paket für Quarantäne-Kinder

Täglich versorgt mit Essen, Spielzeug und Hygieneartikeln sind die Kinder der AWO Kita "Kinderland". Nachdem in der vergangenen Woche insgesamt drei Personen aus der Einrichtung am Schlaatz positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, müssen über 90 Kindergartenkinder zu Hause bleiben - und mit ihnen die betreuenden Eltern. Gleich zu Wochenbeginn haben wir deshalb für die Familien eine Nothilfe organisiert. Wir konnten dabei gut auf das bewährte Netzwerk aus der Shutdown-Zeit zurückgreifen.Am vergangenen Freitag wurden weitere Covid-19-Test im Krippenbereich vom "Kinderland" durchgeführt. Die Ergebnisse sind aber allesamt negativ, so dass die verhängte Quarantäne nicht verlängert werden muss.

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