Bundespolizeiorchester gibt Platzkonzert vor dem Schillertreff

Mit dem gestrigen ersten Platzkonzert startete das Bundespolizeiorchesters Berlin seine Juni-Tour durch Potsdam.  Eine kleine Besetzung des Gesamtensembles spielt für Kinder, kranke und pflegebedürftige Menschen in sozialen Einrichtungen. Corona-bedingt ist der Auftrittsort immer im Freien: auf öffentlichen Plätzen – wie gestern auf dem Schillerplatz vor dem AWO Schillertreff – oder im Garten oder Innenhof von Wohn- und Betreuungsstätten. Auf dem Tourenplan stehen bis Ende des Monats eine Reihe weiterer Einrichtungen, darunter auch das AWO Seniorenzentrum Käthe-Kollwitz-Haus und die Kita Abenteuerland.

Unterstützer dieser schönen Idee ist der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Pete Heuer.


Corona LIVE-TICKER

Dienstag, 02. Juni 2020

Fast wieder ganz normaler Schulbetrieb

Die AWO Grundschule „Marie Juchacz“ in Potsdam-Golm bietet seit einer Woche wieder für alle Klassen täglichen Unterricht von 08:00 bis 13:00 Uhr an. Außerdem können alle Kinder an der Mittagsversorgung teilnehmen und immer mehr der Erst- bis Fünftklässler nutzen auch die eingeschränkte Regelbetreuung im angeschlossenen Hort „Am Herzberg“. Selbstverständlich passiert dies alles unter strengster Einhaltung der Hygienevorschriften. Trotzdem ist es ein bisschen wie der Schulalltag vor dem Corona-bedingten Shutdown.
Den überbrückte die Grundschule in der ersten Zeit mit intensiver Lernbegleitung zu Hause und später dann auch einem eingeschränkten Angebot in der Schule. Schulleiterin Kathrin Suhr freut sich über das große Engagement und die hohe Fachlichkeit ihres Pädagog*innen-Teams, das die Lernbegleitung zu Hause abgesichert hat. Sie selbst hat die Eltern in Briefen und E-Mails über Entscheidungen und weitere Entwicklungen im Schulbetrieb auf dem Laufenden gehalten. In den kommenden Wochen seien sie und ihre Kolleg*innen „mit dem Finden neuer Lernziele bis zu den Sommerferien und dem Erstellen von Wochenplänen auch im Rahmen von projektorientiertem Unterricht“ beschäftigt, heißt es im aktuellen Elternbrief. Die Zeit bis zur Sommerpause solle so sinnvoll für die Vermittlung noch offener Unterrichtsinhalte genutzt werden.

 

Montag, 01. Juni 2020

Kinderarmut muss endlich ernst genommen werden

Kinder sind unsere Zukunft, Kinder haben Rechte und sollten behütet aufwachsen können. Hilfsorganisationen fürchten einen weltweiten Anstieg von Kinderarmut um 15 Prozent bis zum Jahresende durch die Corona-Pandemie. Das passt nicht zusammen.

Auf den griechischen Inseln harren immer noch viele unbegleitete Minderjährige unter katastrophalen Bedingungen aus. Europa hat die Pflicht, den geflüchteten Menschen und vor allem den Kindern beizustehen.

Zum Internationalen Kindertag fordern wir, dass Politik und Zivilgesellschaft endlich das Thema Kinderarmut ernst nehmen. Jeder Euro in Bildung und Gesundheit lohnt sich langfristig, nur durch Chancengleichheit können sich Talente erst entwickeln.

Wir fordern, dass endlich Maßnahmen gegen Kinderarmut ergriffen werden. Unsere Vorschläge:

1. HartzIV-Sätze deutlich erhöhen

2. Jedes Kind muss die Möglichkeit haben, digital zu lernen.

3. Einführung von Schulgesundheitsfachkräften an allen Schulen

4. Kostenloses Schulessen

6. Eine menschenwürdige Migrationspolitik

6. Mehr Kinderspielplätze in Potsdam

7. Sichere Radwege

8. Kostenlose Nutzung des ÖPNV

9. Lebenswerte Gestaltung der Innenstädte

Mehr Infos über unser Büro Kinder(ar)MUT

Freitag, 29. Mai 2020

Kinder müssen unbelastet aufwachsen können

Überschuldung im familiären Bereich trifft besonders Kinder, die je nach Altersgruppe die Spannungen und Belastungen kaum einschätzen können. Geldsorgen in Zeiten wie diesen, wo der Kontakt zu anderen Kindern oder Freunden kaum möglich ist, verschärfen die Situation und führen zu Ängsten und Anspannungen. Um den Kindern das Recht auf eine unbelastete Kindheit und gute Startbedingungen zu ermöglichen, bedarf es wichtiger und deutlicher Reformen. Das Thema "Chancenlose Kinder" steht auch im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), die am heutigen Freitag zu Ende geht.

Gefordert werden:

1. Grundlegende finanzielle Absicherung von Kindern

Die Vielfalt an monetären Leistungen für Kinder und ihre Familien gleicht einem Dschungel, den selbst Expert*innen nur schwer durchschauen. Viele Leistungen kommen nicht in ausreichendem Maß bei den Familien an, die diese besonders benötigen. Es fehlt an einer konsistenten Gesamtstrategie, die insbesondere die Lebensumstände gerade von Kindern und deren Familien, die überschuldet sind, realitätsgerecht in den Blick nimmt. Hier wäre an erster Stelle zu nennen eine realitätsgerechte Ermittlung und Bestimmung des Existenzminimums, das Grundlage für viele familien- und sozialpolitische Leistungen wie bspw. den Mindestunterhalt und den Regelsatz für Kinder und Jugendliche im SGB II und SGB XII ist. Finanzielle Hilfen und Regelungen müssen transparent, nachvollziehbar und öffentlich bekannt sein.

2. Finanzielle Allgemeinbildung von klein auf

In einer auf Konsum ausgerichteten Welt muss der Umgang mit Geld, Handy und Internet gelernt werden. Kinder und Jugendliche brauchen die dafür erforderliche Medien- und Finanzkompetenz. Prävention und die Vermittlung finanzieller Kompetenzen benötigen eine strukturelle Verankerung in allen Bereichen, über die Kinder, Jugendliche und Familien erreicht werden können. Sie muss in allen Lebensbereichen und für alle Bevölkerungsgruppen implementiert werden. Finanzielle Allgemeinbildung muss im Kindergarten beginnen und sich in Schule, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendberufsagenturen und Familienbildung fortsetzen. Geeignete Angebote zum Erwerb von Finanzkompetenz sind hier erforderlich, die unabhängig von Anbietern und objektiv das nötige Wissen vermitteln.

3. Schuldenfreiheit bei erreichen der Volljährigkeit

Zur gängigen Praxis der Jobcenter gehört es, Rückforderungsbescheide gegen jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft zu erlassen. Dies trifft auch die minderjährigen Kinder der Leistungsberechtigten, welche somit häufig bereits Jahre vor Eintritt der Volljährigkeit verschuldet sind. Bei Eintritt der Volljährigkeit muss das Jobcenter bzw. der regionale Inkassoservice jedoch die Mittellosigkeit des jungen Erwachsenen nicht von Amts wegen berücksichtigen, sondern nur, wenn er bzw. sie sich darauf beruft. Oft fehlt diese Kenntnis. Weder kennen die jungen Schuldner*innen die Einrede, noch wissen sie, dass sie diese ausdrücklich geltend machen müssen. Die Praxis hat gezeigt, dass dieses Vorgehen realitätsfern ist. Daher spricht sich die AG SBV dafür aus, dass Kinder nicht erst mit Erreichen der Volljährigkeit - unter Berufung auf § 1629a BGB - schuldenfrei werden dürfen, sondern sich im Sozialrecht gar nicht verschulden können sollten.

4. Gleichklang von Sozialrecht und Zwangsvollstreckungsrecht

Patchwork-Familien benötigen zwangsvollstreckungsrechtlich den gleichen Schutz wie KernFamilien, da sie sich faktisch in ihren wirtschaftlichen Bedürfnissen nicht unterscheiden. Die Partnerkindereinstandspflicht im SGB II, die die Anrechnung des Partnereinkommens auf den Lebensunterhaltsbedarf der nicht leiblichen Kinder in der Bedarfsgemeinschaft regelt, ist abzuschaffen. Bis dahin ist die Verpflichtung zum faktischen Unterhalt aufgrund der sozialrechtlichen Einstandspflicht und der gesetzlich geschuldete Unterhalt vollstreckungsrechtlich gleichzusetzen.

5. Recht auf Schuldnerberatung für alle

In der Beratung wird oft deutlich, dass auch die Kinder negativ von der Überschuldungssituation betroffen sind. Dabei werden häufig Problemlagen in Bezug auf Kinder im Haushalt deutlich. Diese können bei Kindern je nach Altersstufe unterschiedlich sein. Die Probleme, die für die Kinder entstehen, müssen in der Beratung Beachtung finden. Hier muss bspw. über zusätzlich zu beantragende Leistungen für Kinder und über regionale Förderangebote informiert werden. Hilfreich sind Hinweise auf ärztliche Vorsorgeuntersuchungen oder zu Kooperationsprojekten mit Kitas, Schulen und Familienzentren. Um Kinder von Schuldner*innen gezielt unterstützen zu können und um zu vermeiden, dass diese unter der Überschuldung ihrer Eltern leiden, braucht es einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung für alle Hilfesuchenden im SGB XII.

Unsere Schuldnerberatungen in Potsdam Mittelmark und Havelland stehen Ihnen in Zeiten mit finanziellen Sorgen jederzeit zur Verfügung. Wir sind Ihnen behilflich bei der Aufstellung der Forderungen, überprüfen gemeinsam mit Ihnen die Richtigkeit der Forderungen, zeigen Ihnen Lösungswege auf und gehen gemeinsam mit Ihnen durch diese Zeit.

Sie erreichen uns per Mail, per Telefon oder über die online Beratung.

Beratungsstelle für Überschuldete Werder
AWO Beratungsstelle für Überschuldete Potsdam Mittelmark
Eisenbahnstraße 1
14542 Werder/Havel
FAX +49 3327 5737289
fpuhyqareorenghat-jreqre@njb-cbgfqnz.qr
Beratungsstelle für Überschuldete Rathenow
AWO Beratungsstelle für Überschuldete
Friedrich-Ebert-Ring 63
14712 Rathenow
FAX +49 3385 5208225
fpuhyqare-uiy@njb-cbgfqnz.qr
Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle
AWO Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle
Babelsberger Straße 12
Büroturm West
14473 Potsdam
FAX +49 331 20076351
fpuhyqareorenghat@njb-cbgfqnz.qr

Donnerstag, 28. Mai 2020

Jobcenter muss Kindern Tablet in Corona-Krise zahlen

Jobcenter müssen Kindern Tablets in der Corona-Krise zahlen, damit sie die Hausaufgaben erledigen können. Das entschied das Landessozialgericht Essen (Beschluss vom 22.05.2020, Az. L 7 AS 719/20 B ER, L 7 AS 720/20 B). Bedürftige Kinder können sich in der Corona-Krise laut dem Gerichtsbeschluss einen internetfähigen Computer vom Jobcenter bezahlen lassen. Die Anschaffung eines Computers sei wegen der Schließung der Schulen erforderlich geworden.

Der Fall: Eine Achtklässlerin, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch bezieht, hatte ein Tablet für die Schule beantragt. Die Schulleiterin selber hatte bestätigt, dass ein solches Gerät notwendig sei, um den Hausaufgaben nachkommen zu können. Dennoch hatte das Jobcenter die Zahlung des Tablets abgelehnt und auch das Sozialgericht Gelsenkirchen verneinte  die Zahlung durch das Jobcenter. Das Kind beschwerte sich in einem weiteren Schritt und ging den Klageweg weiter. Vor der nächsten Entscheidung bekam das Mädchen ein Gerät durch eine private Spende und das Landessozialgericht wies die Klage im Übrigen ab.

Jedoch sei grundsätzlich ein Anspruch nicht ausgeschlossen, da die geltend gemachten Kosten einen nach § 21 Abs. 6 SGB II anzuerkennenden unabweisbaren, laufenden Mehrbedarf darstellten. Der Bedarf für die Anschaffung eines internetfähigen Computers zur Teilnahme an dem pandemiebedingten Schulunterricht im heimischen Umfeld sei im Regelbedarf nicht berücksichtigt. Es handele sich um einen grundsicherungsrechtlich relevanten Bedarf für Bildung und Teilhabe. Denn die Anschaffung eines internetfähigen Endgeräts sei mit der pandemiebedingten Schließung des Präsenzschulbetriebs erforderlich geworden.

Zwar dürften Lernmittel in NRW an Schulen nur eingeführt werden, wenn sie zugelassen seien, was für Personalcomputer, Laptops und Tablets derzeit nicht der Fall sei. Dies gelte allerdings nur für den konventionellen Präsenzunterricht in der Schule und nicht im Rahmen eines flächendeckenden und dauerhaften Unterrichts von Zuhause aus während der aktuellen Corona-Pandemie. Die Höhe des geltend gemachten Bedarfs sei mit etwa 150 Euro, orientiert an dem für ein internetfähiges Markentablet (10 Zoll, 16 GB RAM) ermittelten Preis i.H.v. 145 Euro sowie dem Bedarfspaket „digitales Klassenzimmer“ der Bundesregierung (150 Euro je Schüler), zu veranschlagen.”

Die Beratungsstelle für Überschuldete begrüßt das Urteil und die Empfehlung des LSG.

Lassen Sie Ihren Anspruch überprüfen, wir unterstützen Sie gerne dabei. Sie erreichen uns in Potsdam-Mittelmark und im Havelland.

Filmtipp der Woche zum Thema Schulden

 

Im Zuge der diesjährigen bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung unter dem Motto: „Chancenlose Kinder? Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung?“, möchten wir verstärkt präsent sein und die Verbraucher mit Informationen zum ein oder anderen Thema unterstützen. Heute ein Filmtipp: Die Inkasso Falle – Geldeintreibern auf der Spur

Die 44 min lange Doku kann in der ZDF-Mediathek kostenfrei seit dem 05.05.2020 gestreamt werden. Im Film werden die Unseriosität der Geldeintreiber, die Tricks der Inkasso-Abzocker, Fantasiegebühren, erfundene Forderungen und jahrzehntelange Wucherzinsen verdeutlicht und entlarvt.

Was Verbraucherschützer und Schuldnerberatungsstellen und andere Institutionen seit Jahren beklagen, wird hier deutlich. Ein sehr empfehlenswerter Film für die Praktiker und Menschen, die in finanzielle Not geraten sind.

Sie möchten sich mit uns für Fragen zum Thema in Verbindung setzen?

Sie finden unsere Beratungsstellen und Kontaktmöglichkeiten unter dem Themenfeld „hilfreich“.

 

AWO Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb

AWO Kitas in Potsdam

Die meisten Kita Ausschüsse haben die Umsetzungskonzepte bereits beraten. Wir freuen uns, dass wir in der Regel alle Kinder im Alter bis zur Einschulung mindestens 6 Stunden und alle Hortkinder mindestens 4 Stunden täglich betreuen können. Damit gehen wir weit über den vom Land Brandenburg vorgegebenen Mindestanspruch für die Betreuung der Kinder von 4 Stunden an einem Tag in der Woche hinaus.

Die Umsetzung erfolgt nach der organisatorischen Vorbereitung spätestens ab 02. 06. 2020. In dieser Woche sind viele Kinder bereits an einzelnen Tagen in der Kita. Die Leiter*innen der Einrichtung informieren alle Eltern oder haben dies bereits durchgeführt.

AWO Kitas im Havelland, Potsdam Mittelmark und Oberhavel

Die AWO Kitas im Havelland, Oberhavel und Potsdam Mittelmark haben eine Konzeption entwickelt, wie sie die Kinder ab dem 02. 06. 2020 aufnehmen und betreuen werden. In allen Einrichtungen sind die Gruppen im Rahmen der bestehenden Betriebserlaubnis vergrößert, so dass möglichst viele Kinder schon im eingeschränkten Regelbetrieb die Kita besuchen können.

AWO Kitas in Nauen, Premnitz, Rathenow und Glindow

Die AWO Kitas in Nauen, Premnitz, Rathenow und Glindow können bereits zum 02. 06. 2020 Kinder von berufstätigen Eltern kommen. Bis zum 08. 06. 2020 sind alle Vorschulkinder wieder zurück und spätestens ab dem 22. 06. 2020 können alle Kinder mindestens 4 Stunden an jedem Tag in der Woche anwesend sein.

AWO Kita Pusteblume in Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel)

In der AWO Kita in Hohen Neuendorf wurde der Betrieb mit den Eltern vorbereitet und informiert, dass Kinder ab dem 02. 06. 2020 an festgelegten Tagen in der Woche für mindestens 4 Stunden, in der Regel 6 Stunden, in die Kita kommen können. Wichtig ist, dass immer die gleichen Kinder zusammen sind und eine Gruppe bilden.

Voraussetzung für den Kitabetrieb sind das Einhalten der hygienischen Anforderungen und die Vorgaben der bestehenden Betriebserlaubnis. Jede Kita hat für die Betreuung der Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb ein Hygienekonzept entwickelt und sich mit weiteren Maßnahmen gut vorbereitet.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Warum müssen Sie für Ihr Kind täglich die Gesundheit bescheinigen?

Leider müssen Sie, liebe Kita-Eltern, täglich eine unterschriebene Erklärung zum Gesundheitszustand Ihrer Kinder bzw. Ihrer Haushaltsanghörige mit in die Kita mitbringen. Das führt mittlerweile zu etwas Unmut, nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei uns.

Dennoch ist dieses Vorgehen keine Verordnung von uns, sondern Teil des Rahmenhygieneplans des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MISGV) und wir alle sind im Sinne der Gesundheitsfürsorge der Kinder in der Kita zurzeit daran gebunden.  Wir sind mit dem MSGIV in Gesprächen, inwieweit wir von der "täglichen" Erklärung hin zu praktikableren Lösungen kommen. Sobald dieser geltenden Hygieneplan vom 19. Mai 2020 geändert wird, passen wir die für uns geltenden Maßnahmen so schnell wie möglich an.

Bis dahin bitten wir um Ihr Verständnis für diese Praxis.

Dienstag, 26. Mai 2020

Stadtbibliothek: "Nine & Tim"-Hefte zum Downloaden

Als Sammlerin digitaler Freizeitangebote zur Leseförderung, Anregung und Freude der jüngsten und jungen Leserschaft ist die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam jetzt auf die Mit-Mach-Hefte der AWO-Reihe "Nine & Tim" aufmerksam geworden und hat sie ins Netz gestellt. Ab sofort können die betreffenden Ausgaben nicht nur bei uns, sondern auch auf der Seite der Bibliothek heruntergeladen werden - für die Beschäftigung zu Hause in der Corona-Zeit.

Schon seit Jahren begleiten die Puppe Nine und der Teddybär Tim die Kindergartenkinder, die eine Kita der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH besuchen. Gemeinsam mit der Künstlerin Rubina Klex zeichnen, malen und erzählen die Kinder Geschichten und Abenteuer, die die beiden Hauptfiguren mit ihren Freunden erleben. Dabei geht es auch immer um wichtige Themen wie Inklusion, Vielfalt, Kinderrechte, alternative Lebensweisen und den Blick in andere Kulturkreise. Ist ein Thema abgeschlossen, erscheint es dann als Druckwerk bzw. als digitales Heft zum Downloaden. Auf diese Weise entstanden im Laufe der Jahre schon über 70 Nine & Tim-Hefte, die gegen eine kleine Schutzgebühr auch bei uns bestellt werden können.

Kinderreport 2020: Kostenloser ÖPNV in Potsdam

In der Diskussion um die Corona-Maßnahmen kommt das Kindeswohl zu kurz. Das ist das Ergebnis des Kinderreports 2020, den Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am gestrigen Montag vorstellte. Wenn über weitere Lockerungen gesprochen werde, müsse zwischen dem Gesundheitsschutz und den Interessen der Kinder abgewogen werden, zitiert die „Märkische Allgemeine Zeitung“ die Ministerin in ihrer heutigen Ausgabe.

Kinder brauchen Abwechslung, Kinder brauchen den Kontakt zu anderen Kindern, Kinder brauchen Zeit zum Spielen. Wenn im Kinderreport 2020 fast jedes zweite Kind angibt, keine Zeit dafür zu haben, haben wir als Erwachsene und als Gesellschaft etwas falsch gemacht.

Wenn bundesweit mehr als eine halbe Million Menschen im vergangenen Jahr – da gab es noch keine Pandemie - die Schuldnerberatungsstellen in Anspruch nehmen mussten, was ist dann nach der Pandemie? 35 Prozent dieser Betroffenen leben mit mindestens einem unterhaltspflichtigen Kind im eigenen Haushalt, so das Statistische Bundesamt.

Die gesellschaftlichen Folgen des Lockdown sind nicht zu unterschätzen. Gerade in Potsdam leiden Kinder und ihre Familien darunter, dass nicht genügend Spiel- und Sportplätze vorhanden sind. Besonders betroffen davon sind vor allem Kinder aus Familien mit wenig bis gar keinem finanziellen Spielräumen. Um wenigstens die vorhandenen Spiel- und Sportplätze nutzen zu können, bedarf es einer kostenlosen Nutzung von Bussen und Bahnen. Sichere Radwege, die nicht nur mit Streifen auf vorhandene Autostraßen gezeichnet werden, wären auch eine gute Lösung.  

Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. sieht in einem für Kinder und Jugendliche kostenlosen öffentlichen Personen-Nahverkehr eine gute und schnell umsetzbare Möglichkeit. Die Kinderarmut ist leider in der Gesellschaft angekommen..

Nötig seien mehr Spielorte in Wohnungsnähe und eine bessere Erreichbarkeit von Spielflächen, fordert der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger und sieht darin einen klaren Handlungsauftrag für Politik und Zivilgesellschaft. Aber auch in der Stadtentwicklung sollte die Corona-Krise zu einem Umdenken führen. Es geht uns um die sofortige Linderung der Kinderarmut in der Corona-Krise und langfristig um lebenswerte Städte für jeden Einzelnen.

Montag, 25. Mai 2020

Langzeitarbeitslosen-Projekt auf digitales Lernen umgestellt

Durch die Corona-bedingten Kontakt-Beschränkungen ist unser durch das Land Brandenburg und den Europäischen Sozialfond gefördertes Projekt „Peer-Counseling in der Arbeit mit Langzeitarbeitslosen“ aktuell nicht mehr in Präsenz durchführbar. Die Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen des Projektes in Trägerschaft des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. können sich seitdem nicht mehr in den Projekträumen in der Potsdamer Röhrenstraße treffen. Deshalb musste neu gedacht und umstrukturiert werden.
Innerhalb kürzester Zeit haben wir die geplante Qualifizierung erfolgreich auf digitales Lernen umgestellt. Dazu nutzen wir unsere Moodle-Lernplattform „AWO- eLearning.de“. Seit kurzem haben wir außerdem die Möglichkeit, uns über Zoom in Videokonferenzen zu treffen. So kann unsere Qualifizierung weitergehen: Und natürlich in diesen besonderen Zeiten mit thematischem Bezug zur Corona-Krise.

 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Nach Corona-Fall in AWO-Kita Konzept zum Weiterbetrieb gefordert

Alle Kinder aus der AWO Kita „Kinderland“, die seit dem 22. 07.2020 bis jetzt im Urlaub waren, sind am kommenden Montag (03.082020) herzlich willkommen, teilt die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH am heutigen Freitag mit. Neue Nachrichten zu weiteren Corona-Test-Ergebnissen liegen der Potsdamer AWO weder vom Gesundheitsamt noch von der Landeshauptstadt selbst vor (Stand: 31.07.2020, 15:00 Uhr). Sollte es im Laufe der nächsten Tage erhebliche Änderungen geben, werden wir darüber auf unserer Webseite unter „Aktuelles“ sowie auf unserem facebook- und Twitter-Account informieren.

Weiterlesen …

© 1990 - 2020 Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Potsdam e. V.