Hilfeangebote und Tipps

Angesichts der Corona-Krise haben der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und seine Tochtergesellschaften zur Besonnenheit und Hilfsbereitschaft aufgerufen. Trotz Notbetriebs werde die AWO im Rahmen von Maßnahmen zum Schutz der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Klienten weiter Hilfen anbieten oder vermitteln.

Nachfolgend erhalten Sie Tipps, wie Sie oder Ihre Kinder bzw. Enkel gut durch die Tage zuhause oder ggf. durch eine Quarantäne kommen.

Hilfe bei Versorgung mit Lebensmitteln: über Briefkästen der benannten Clubs und Begegnungsstätten können Menschen Unterstützung bekommen, Zettel mit Vorname, Name und Telefonnummer genügt. Achten Sie auf entsprechende Hinweise auf unserer Internetseite und am Briefkasten unserer Einrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.

  • Fester Tagesrhythmus: Mahlzeiten, Heimarbeit oder Schulaufgaben – erledigen Sie alles zu gewohnten oder strukturierten festen Zeiten, ein bunt gestalteter Tagesplan gibt einen guten Überblick. Die Hausaufgaben der Kinder bitte nicht bis Ostern aufheben, sondern jeden Tag ein paar Stunden dafür einplanen.

  • Sinnvolle Beschäftigung: Putzen, Reparieren, Steuererklärung oder gemeinsam Spielen – was man eigentlich schon lange erledigen oder viel öfter machen wollte, nun gibt es keine Ausrede mehr.

  • Kontakte halten: Telefonieren, Skypen, Chatten mit den Verwandten, Freunden und Nachbarn – nicht einigeln, die Oma freut sich bestimmt über einen Anruf oder ein selbst gemaltes Bild im Briefkasten!

  • Hilfe suchen: Lebensmittel, Medikamente, Hygienebedarf – Freunde und Nachbarn können helfen, die Grundbedürfnisse zu sichern. Auch der AWO Bezirksverband Potsdam bietet Hilfe an.

  • Informationen hinterfragen: Aufklärung durch Ärzte und Behörden lesen und nicht zusätzlich verunsichern lassen – vertrauen Sie nur sicheren Quellen zum Beispiel beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de und hinterfragen Sie alles, „was man so hört“.

  • Fit bleiben: Gymnastikübungen, Tanzen, Yoga – Sport geht auch im Wohnzimmer oder auf dem Balkon und im Internet gibt es viele Übungen zum Nachmachen.

  • Gemeinschaft erleben: Auf dem Balkon musizieren, Konzerte im Internet genießen, sich zum gemeinsamen Musikhören (jeder an seinem Gerät) verabreden - Italien macht es vor, dass trotz Krise Lebensfreude geschenkt werden kann

  • Konflikte aushalten: Bei schlechter Stimmung und zunehmendem Stress lieber erstmal durchatmen – nicht alles kann und muss sofort geklärt werden, auch in einer kleinen Wohnung kann man sich mal für eine halbe Stunde aus dem Weg gehen.

  • Freiräume nutzen: So bald es geht wieder an die frische Luft – natürlich erst nach dem Ende von angeordneten Maßnahmen unbedingt einen Spaziergang machen.

  • Die Erwachsenen um Dich herum machen sich Sorgen, die Schule ist geschlossen, im Supermarkt siehst Du leere Regale. Das ist für alle Menschen schon etwas beängstigend. Aber wir möchten Dir ein paar Tipps geben, wie Du Dich schützen kannst und was man gegen seine Angst tun kann.

  • Ganz wichtig, auch wenn es vielleicht schon nervt: Hände waschen ist der beste Schutz. Seife reicht, Du musst sie nicht ständig desinfizieren, aber wasche sie Dir häufig und gründlich, mindestens so lange, wie Du brauchst, um die erste Strophe von „Alle Vögel sind schon da“ zu singen. Kennst Du nicht? Dann nimm einfach Dein aktuelles Lieblingslied.

  • Überlege Dir gemeinsam mit Deiner Familie einen festen Tagesablauf. Nutze den Vormittag wie bisher für Deine schulischen Aufgaben, verschiebe das bloß nicht bis Ostern, sondern arbeite jeden Tag ein paar Stunden. So bist Du beschäftigt und schaffst auch alles rechtzeitig. Auch Deine Eltern und Geschwister sollten ihren Tag organisieren. Du könntest für Deine Familie einen bunten Tagesplan gestalten mit eurem alltäglichen Ablauf und vielleicht einer besonderen Überraschung für jeden Tag.

  • Wenn man viel zu Hause bleiben muss, weil alle möglichen Einrichtungen geschlossen sind, ihr in häuslicher Quarantäne seid oder es eine sogenannte Ausgangssperre gibt, ist es ganz wichtig, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Du kannst mit Deinen Freunden chatten oder mit der Oma telefonieren, sie freut sich bestimmt, denn auch die älteren Menschen dürfen sich nicht einsam fühlen. Ein selbst gemaltes Bild im Briefkasten ist eine tolle Überraschung! Ab damit in den Tagesplan!

  • Falls Deine Eltern Hilfe brauchen, um sich Lebensmittel, Medikamente oder andere wichtige Dinge zu besorgen, scheut euch nicht davor, Freunde und Nachbarn zu fragen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen Zettel mit eurem Vor- und Nachnamen, eurer Telefonnummer und Adresse in einen Briefkasten des AWO Bezirksverband Potsdam zu werfen. Hier steht, wie es funktioniert.

  • Die zusätzliche freie Zeit kann man für Dinge nutzen, die man schon lange vor sich herschiebt. Auch wenn Zimmer aufräumen wenig Spaß macht – wenn Du das geschafft hast, fühlst Du Dich wohler und Deine ganze Familie freut sich. Übrigens haben auch Deine Eltern oder Geschwister nicht mehr die Ausrede, dass sie zum Spielen keine Zeit haben. Trag es gleich in euren Tagesplan ein!

  • Ihr hört und lest bestimmt auch gerade viel auf eurem Handy, in WhatsApp-Gruppen oder sonst wo. Bitte glaubt nicht einfach alles. Ihr habt euren Kopf nicht nur zum Haare frisieren oder Base-Cap tragen, sondern zum Nachdenken. Sucht nach vertrauenswürdigen Informationen, zum Beispiel bei ZDF logo.

  • Kann sein, dass ihr euch darüber freut, dass der Schulsport ausfällt, aber Bewegung ist trotzdem wichtig. Sport geht auch im Wohnzimmer oder auf dem Balkon und im Internet gibt es viele Übungen zum Nachmachen. Auch das passt gut in euren Tagesplan.

  • Ihr seid nicht allein, auch wenn das Leben gerade ganz anders abläuft als sonst. Habt ihr die Videos aus Italien gesehen, wo Menschen auf dem Balkon musizieren? Es gibt Bands, die gerade ihre Konzerte im Internet als Livestream zur Verfügung stellen. Ihr könnt euch auch mit Freunden verabreden, gemeinsam die gleiche Musik zu hören.

  • Mehrere Menschen in der Wohnung auf unbestimmte Zeit, das bedeutet für alle mehr Stress als sonst. Falls es zu Konflikten kommt, geht mit gutem Beispiel voran. Lieber erstmal kurz durchatmen und jeder verzieht sich für eine halbe Stunde in ein anderes Zimmer oder auf den Balkon. Wir müssen alle aufeinander achten und Rücksicht nehmen.

  • Eins noch: Wir loben einen Wettbewerb aus. Gestaltet Plakate oder beschreibt in Geschichten, wie ihr den Alltag während der Corona-Krise erlebt. Diese können per Mail geschickt oder in den o.g. Clubs und Begegnungsstätten in die Briefkästen gesteckt werden. Einmal wöchentlich werden die Gewinner ermittelt und informiert. Die Wettbewerbsbeiträge werden im Internet in einer „Online-Ausstellung“ veröffentlicht. Als Preise winken Malutensilien, Gesellschaftsspiele und Bücher. Nach überstandener Krise werden aus allen Teilnehmern drei Hauptpreisträger bestimmt. Zu gewinnen gibt es u.a. Kinogutscheine.

  • Hilfe bei Versorgung mit Lebensmitteln: über Briefkästen der benannten Clubs und Begegnungsstätten können Menschen Unterstützung bekommen, Zettel mit Vorname, Name und Telefonnummer genügt. Achten Sie auf entsprechende Hinweise auf unserer Internetseite und am Briefkasten unserer Einrichtungen.

  • Alltag strukturieren: Wir loben einen Wettbewerb aus. Kinder und Jugendliche gestalten Plakate oder beschreiben in Geschichten, wie sie ihren Alltag während der Corona-Krise erleben. Diese können per Mail geschickt oder in den o.g. Clubs und Begegnungsstätten in die Briefkästen gesteckt werden. Einmal wöchentlich werden die Gewinner ermittelt und informiert. Die Wettbewerbsbeiträge werden im Internet in einer „Online-Ausstellung“ veröffentlicht. Als Preise winken Malutensilien, Gesellschaftsspiele und Bücher. Nach überstandener Krise werden aus allen Teilnehmern drei Hauptpreisträger bestimmt. Zu gewinnen gibt es u.a. Kinogutscheine.


Corona LIVE-TICKER

Dienstag, 02. März 2021

Keine Meinung – eine Ideologie

Internationale Wochen gegen Rassismus ab 15. März

Die Corona-Pandemie ist für unsere offene, demokratische und humanistische Gesellschaft eine große Belastungsprobe. Sie lässt sich nur mit Zusammenhalt und Solidarität überwinden. Für die Arbeiterwohlfahrt ist antirassistisches Handeln mehr als eine „innere Mission“. Sie ist ein Qualitätsmerkmal unserer Arbeit. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021 nehmen wir zum Anlass, um das Thema in den Fokus zu rücken, den eigenen Blick zu schärfen und gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Rassismus ist keine Meinung, keine Modeerscheinung oder Kavaliersdelikt. Rassismus ist eine Ideologie, die Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität in unterschiedliche Kategorien einteilt und diskriminiert.

Lust mitzumachen? Am 15. März laden wir ein zu einem digitalen Impulsvortrag zum Thema „Rassismus und Vorurteilskriminalität in Deutschland“ mit der Politologin und Rechtsextremismusforscherin Dr. Britta Schellenberg (Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) an der Ludwig-Maximilians-Universität München). Eine Anmeldung für die kostenlose und öffentliche Veranstaltung istüber unsere Internetseite möglich.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, über den eigenen Social-Media-Account passende Bilder zu posten und die Hashtags #awogegenrassismus, #echtawo, #mutig und #awopotsdam zu verwenden. Außerdem könnte das Facebook-Profilbild während der Wochen gegen Rassismus mit einem Rahmen „verziert“ werden. Die Rahmen lassen sich im persönlichen Profil unter den Facebook-Einstellungen suchen und einfügen. Einfach im Suchfeld die Schlagwörter AWO gegen Rassismus eingeben und los geht´s. Wir freuen uns!

Digitaler Impulsvortrag Rassismus und Vorurteilskriminalität in Deutschland

Freitag, 19. Februar 2021

Ablenkung mit Tanz-Einlage

Ballett-Schüler*innen besuchten Seniorenzentren in Trebbin und Wittstock

Die Abwechslung kam gut an – vor allem bei den Bewohnerinnen in unseren AWO-Seniorenzentren in Wittstock und Trebbin. Ballettschüler*innen der Tanzakademie Erxleben besuchten in den vergangenen Tagen die Einrichtungen „Wiesengrund“ und „An der Dosse“.

Sie zeigten ihr Können, natürlich im Freien und mit dem nötigen Abstand. Viele Bewohner*innen standen auf den Balkonen oder setzten sich in den Wintergarten und verfolgten die Tanzeinlage.

Wir hoffen alle, dass Kulturveranstaltungen spätestens in den Sommermonaten wieder möglich sind. Auch in den kommenden Wochen werden die kurzen Aktionen vor Kitas und Seniorenzentren weitergehen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und danken der Tanzakademie Erxleben sehr für das große Engagement.

Donnerstag, 18. Februar 2021

Gerichtsurteil: Anspruch auf FFP2-Masken bei HartzIV

Zum Schutz vor dem Corona-Virus sind FFP2-Masken mittlerweile unverzichtbar. Allerdings sind die Masken relativ teuer. Bislang fehlte eine Regelung für Menschen, die HartzIV beziehen, die diese die Mehrausgaben nicht übernehmen können. Jetzt hat das Sozialgericht in Karlsruhe entschieden, dass SGBII-Empfänger einen Anspruch auf 20 FFP2-Masken wöchentlich haben. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wir begrüßen diese wichtige Entscheidung. Die Jobcenter können die Masken als Sachleistung verschicken oder den Betrag in Höhe von 129,00 Euro zusätzlich zum Regelsatz vergüten. Wichtig ist in jedem Fall, dass Betroffene einen Eilantrag stellen, in dem sie auf ihr Grundrecht an sozialer Teilhabe verweisen. „Wenn das ohnehin knappe finanzielle Polster des Existenzminimums für Masken zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus Covid19 ausgegeben wird, bleibt kaum noch etwas übrig für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, sagte Aline Liebenow, Leiterin der Beratungsstelle für Überschuldung (BfÜ) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V..

Hier ein Beispiel für eine Formulierung:
„Hiermit beantrage ich die Gewährung eines im Epidemie-bedingten Einzelfall unabweisbaren Hygienebedarfs an FFP2-Masken bis zum Sommeranfang am 21.06.2021 und verweise auf das Urteil des Sozialgerichtes Karlsruhe (SG Karlsruhe, 11.02.2021 - Az: S 12 AS 213/21 ER). Auch mir sollte die Teilnahme am Gemeinschaftsleben in einer dem sozialen Existenzminimum entsprechenden Art und Weise gewährt werden.“

Im Folgenden noch ein kurzer Auszug aus der Pressemitteilung des Sozialgerichtes Karlsruhe:

„Die Anerkennung individueller Mehrbedarfe an FFP2-Masken diene nicht nur der Befriedigung privater Bedürfnisse. Sie bezwecke den Infektionsschutz der Allgemeinheit vor einer weiteren Verbreitung des Virus. Zur effektiven Abwehr dieser gesteigerten Ansteckungsgefahr müsse die Mehrbedarfsgewährung wöchentlich 20 FFP2-Masken umfassen. Dem Infektionsschutz werde ein Bärendienst erwiesen, falls nicht mindestens täglich eine neue Maske sowie durchschnittlich ca. zwei weitere neue Ersatz-FFP2-Masken bereitgestellt würden. Es sei davon auszugehen, dass wenige Personen bereit und fähig seien, fortlaufend zuverlässig die sehr hohen Sorgfaltsanforderungen an die private Wiederverwendung von FFP2-Masken zu erfüllen.“

Pressemitteilung des Sozialgerichtes Karlsruhe vom 12.02.2021

Mittwoch, 17. Februar 2021

Linke-Abgeordnete spenden FFP2-Masken für wohnungslose Menschen

Isabelle Vandre besuchte heute in Begleitung des DIE LINKE - Bundestagsabgeordneten Norbert Müller die Obdachloseneinrichtung des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. am Lerchensteig und übergab eine große Tüte mit FFP2-Masken an den Leiter der Einrichtung, David Weidling. Beim Gespräch im Außenbereich der Einrichtung wurde nicht nur über die Pandemiefolgen für die Bewohner des Obdachlosenheimes, sondern auch über die Situation von jungen Menschen in Potsdam gesprochen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Erst seit 2019 leistet der Bund an die Länder wieder zweckgebundene Finanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau. Diese Mittel müssen nun schnell eingesetzt werden. In und um Potsdam finden gerade Familien und Geringverdiener nun schon seit Jahren kaum noch bezahlbare Wohnungen.

Montag, 15. Februar 2021

Dienstag, 09. Februar 2021

Schreibsachen für das neue Schulhalbjahr

Der Spendenaufruf kurz vor dem Jahreswechsel für das Büro KINDER(ar)MUT hat gewirkt. Mehr als 200 Laptops konnte das Büro an Schüler*innen verteilen, die sich selbst keinen leisten können. Am Montag übergaben Händler der Bahnhofspassagen zudem Schulmaterial im Wert von rund 1000 Euro an das Büro des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V..

Die Spende geht zurück auf eine Initiative des Centermanagers Carsten Paul. In den vergangenen Wochen kamen vier neue Laptops, das Schulmaterial sowie Lebensmittel und Drogerieartikel zusammen.

Der Bedarf ist aber leider immer noch nicht gedeckt. Jedem Kind muss es möglich sein, am Distanzunterricht teilzunehmen – und dies unabhängig von ihrer Herkunft, dem sozialen Status oder dem Einkommen der Eltern. Die Füller, Blöcke, Hefte, und Trinkflaschen werden jetzt über die Schulsozialarbeiter*innen an den Schulen verteilt. Vielen Dank, auch im Namen der Kinder.

#echtawo

Bericht PNN

Freitag, 05. Februar 2021

Donnerstag, 04. Februar 2021

Kinder betreuen, Personal testen und so schnell wie möglich impfen

Seit Anfang Februar werden (neben den verschärften Hygienevorgaben) in den Kitas des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. auch einfach anzuwendende Speicheltests auf das Corona-Virus eingesetzt. Das Konzept „Offene Kitas- aber sicher!“ war zuvor mit dem Kita-Elternbeirat der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadtverwaltung und anderen Kita-Trägern erarbeitet worden. Unser Kita-Personal testet sich zweimal wöchentlich jeweils Montags und Donnerstags mit dem sogenannten Spucktest. Auch heute gab es bei den mehr als 500 Tests glücklicherweise keine positiven Befunde auf SARS-CoV-2.

Das deckt sich mit den Erfahrungen im Land Brandenburg, die heute das Bildungsministerium veröffentlichte. Wie die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (PNN) berichten, ist das Infektionsgeschehen in den Kitas weiterhin gegenüber den Entwicklungen in anderen Bereichen "unterdurchschnittlich". Von 23.083 Mitarbeitenden seien 1,0 Prozent (233) in Quarantäne; von den 184.996 Kita-Kindern seien es 0,5 Prozent (882). Von 1958 Kitas sind den Angaben zufolge derzeit 8 Einrichtungen ganz und 17 zum Teil geschlossen. Auch die Landesregierung Brandenburg sieht die Schnelltests mittlerweile als einen Baustein im Kampf gegen das Corona-Virus an.

„Zur Umsetzung und Finanzierung muss es jetzt schnell eine belastbare landesweite Regelung geben, die bislang noch aussteht“, sagte die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes Potsdam, Angela Schweers. Ziel müsse es sein, in einem ersten Schritt flächendeckend in allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit sowie im gesamten Bildungsbereich regelmäßig einfach handzuhabende Schnelltests einzusetzen. In einem weiteren Schritt braucht es eine frühzeitige Impfung des gesamten Kita- und Schulpersonals möglichst in der Personengruppe mit hoher Priorität nach § 3 der aktuellen Impfverordnung (Kategorie 2). Zur Wahrung der Bildungschancen und der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen müssen wir die Entwicklung von einer Notbetreuung über den eingeschränkten Regelbetrieb hin zum Normalbetrieb von Kitas und Schulen gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden schrittweise weiter vorantreiben.

 

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Inklusionslots*innen beginnen mit der Arbeit

+++Arbeit mit Behinderung+++ Die Inklusionslots*innen sind ein neues Beratungs- und Begleitungsangebot des AWO Bezirksverbands Potsdam e.V. Es richtet sich sowohl an Menschen mit Behinderung, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind, als auch an Arbeitgeber*innen, die Menschen mit Behinderung einstellen wollen.

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Sie sehen Fotos der drei Inklusionslots*innen des AWO Bezirksverbands Potsdam: Julia Pahl, Rosalind Honig, Udo Sist
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