Kinder müssen unbelastet aufwachsen können

Überschuldung im familiären Bereich trifft besonders Kinder, die je nach Altersgruppe die Spannungen und Belastungen kaum einschätzen können. Geldsorgen in Zeiten wie diesen, wo der Kontakt zu anderen Kindern oder Freunden kaum möglich ist, verschärfen die Situation und führen zu Ängsten und Anspannungen. Um den Kindern das Recht auf eine unbelastete Kindheit und gute Startbedingungen zu ermöglichen, bedarf es wichtiger und deutlicher Reformen. Das Thema "Chancenlose Kinder" steht auch im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), die am heutigen Freitag zu Ende geht.

Gefordert werden:

1. Grundlegende finanzielle Absicherung von Kindern

Die Vielfalt an monetären Leistungen für Kinder und ihre Familien gleicht einem Dschungel, den selbst Expert*innen nur schwer durchschauen. Viele Leistungen kommen nicht in ausreichendem Maß bei den Familien an, die diese besonders benötigen. Es fehlt an einer konsistenten Gesamtstrategie, die insbesondere die Lebensumstände gerade von Kindern und deren Familien, die überschuldet sind, realitätsgerecht in den Blick nimmt. Hier wäre an erster Stelle zu nennen eine realitätsgerechte Ermittlung und Bestimmung des Existenzminimums, das Grundlage für viele familien- und sozialpolitische Leistungen wie bspw. den Mindestunterhalt und den Regelsatz für Kinder und Jugendliche im SGB II und SGB XII ist. Finanzielle Hilfen und Regelungen müssen transparent, nachvollziehbar und öffentlich bekannt sein.

2. Finanzielle Allgemeinbildung von klein auf

In einer auf Konsum ausgerichteten Welt muss der Umgang mit Geld, Handy und Internet gelernt werden. Kinder und Jugendliche brauchen die dafür erforderliche Medien- und Finanzkompetenz. Prävention und die Vermittlung finanzieller Kompetenzen benötigen eine strukturelle Verankerung in allen Bereichen, über die Kinder, Jugendliche und Familien erreicht werden können. Sie muss in allen Lebensbereichen und für alle Bevölkerungsgruppen implementiert werden. Finanzielle Allgemeinbildung muss im Kindergarten beginnen und sich in Schule, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendberufsagenturen und Familienbildung fortsetzen. Geeignete Angebote zum Erwerb von Finanzkompetenz sind hier erforderlich, die unabhängig von Anbietern und objektiv das nötige Wissen vermitteln.

3. Schuldenfreiheit bei erreichen der Volljährigkeit

Zur gängigen Praxis der Jobcenter gehört es, Rückforderungsbescheide gegen jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft zu erlassen. Dies trifft auch die minderjährigen Kinder der Leistungsberechtigten, welche somit häufig bereits Jahre vor Eintritt der Volljährigkeit verschuldet sind. Bei Eintritt der Volljährigkeit muss das Jobcenter bzw. der regionale Inkassoservice jedoch die Mittellosigkeit des jungen Erwachsenen nicht von Amts wegen berücksichtigen, sondern nur, wenn er bzw. sie sich darauf beruft. Oft fehlt diese Kenntnis. Weder kennen die jungen Schuldner*innen die Einrede, noch wissen sie, dass sie diese ausdrücklich geltend machen müssen. Die Praxis hat gezeigt, dass dieses Vorgehen realitätsfern ist. Daher spricht sich die AG SBV dafür aus, dass Kinder nicht erst mit Erreichen der Volljährigkeit - unter Berufung auf § 1629a BGB - schuldenfrei werden dürfen, sondern sich im Sozialrecht gar nicht verschulden können sollten.

4. Gleichklang von Sozialrecht und Zwangsvollstreckungsrecht

Patchwork-Familien benötigen zwangsvollstreckungsrechtlich den gleichen Schutz wie KernFamilien, da sie sich faktisch in ihren wirtschaftlichen Bedürfnissen nicht unterscheiden. Die Partnerkindereinstandspflicht im SGB II, die die Anrechnung des Partnereinkommens auf den Lebensunterhaltsbedarf der nicht leiblichen Kinder in der Bedarfsgemeinschaft regelt, ist abzuschaffen. Bis dahin ist die Verpflichtung zum faktischen Unterhalt aufgrund der sozialrechtlichen Einstandspflicht und der gesetzlich geschuldete Unterhalt vollstreckungsrechtlich gleichzusetzen.

5. Recht auf Schuldnerberatung für alle

In der Beratung wird oft deutlich, dass auch die Kinder negativ von der Überschuldungssituation betroffen sind. Dabei werden häufig Problemlagen in Bezug auf Kinder im Haushalt deutlich. Diese können bei Kindern je nach Altersstufe unterschiedlich sein. Die Probleme, die für die Kinder entstehen, müssen in der Beratung Beachtung finden. Hier muss bspw. über zusätzlich zu beantragende Leistungen für Kinder und über regionale Förderangebote informiert werden. Hilfreich sind Hinweise auf ärztliche Vorsorgeuntersuchungen oder zu Kooperationsprojekten mit Kitas, Schulen und Familienzentren. Um Kinder von Schuldner*innen gezielt unterstützen zu können und um zu vermeiden, dass diese unter der Überschuldung ihrer Eltern leiden, braucht es einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung für alle Hilfesuchenden im SGB XII.

Unsere Schuldnerberatungen in Potsdam Mittelmark und Havelland stehen Ihnen in Zeiten mit finanziellen Sorgen jederzeit zur Verfügung. Wir sind Ihnen behilflich bei der Aufstellung der Forderungen, überprüfen gemeinsam mit Ihnen die Richtigkeit der Forderungen, zeigen Ihnen Lösungswege auf und gehen gemeinsam mit Ihnen durch diese Zeit.

Sie erreichen uns per Mail, per Telefon oder über die online Beratung.

Beratungsstelle für Überschuldete Werder
AWO Beratungsstelle für Überschuldete Potsdam Mittelmark
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14542 Werder/Havel
FAX +49 3327 5737289
fpuhyqareorenghat-jreqre@njb-cbgfqnz.qr
Beratungsstelle für Überschuldete Rathenow
AWO Beratungsstelle für Überschuldete
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fpuhyqareorenghat@njb-cbgfqnz.qr

Corona LIVE-TICKER

Montag, 25. Januar 2021

Schnelltests für die Wohnungslosenhilfe

Ab sofort können Wohnungslose anlasslos einen Corona-Schnelltest machen. Diese vorbeugende Maßnahme für Menschen ohne eigene Wohnung hat die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe, in der auch die Wohlfahrtsverbände mitwirken, jetzt durchgesetzt. In der Test-Verordnung der Bundesregierung war bislang diese Personengruppe bei der Auflistung der Schnelltest-Berechtigten nicht berücksichtigt worden.

Häufig aber sind wohnungslose Menschen aufgrund ihrer Lebenssituation gesundheitlich geschwächt oder chronisch krank. Die Möglichkeit der Schnell-Testung ist deshalb ein erster Schritt der Fürsorge. Darüber hinaus sollten bei den nun angelaufenen Impfungen gegen Covid-19 die Obdachlosen auch zu den priorisierten Impfgruppen gehören, die schnell diesen Schutz erhalten, fordert der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt betreibt mehrere Einrichtungen für wohnungslose Menschen sowie die Ambulante Wohnungs- und Eingliederungshilfe. Dort werde jetzt die erweiterte Test-Verordnung zügig umgesetzt, erklärt André Saborowski vom AWO-Vorstand.   

Kitas öffnen - aber sicher

"Familien brauchen Konstanz und klare Kommunikation", sagt Mirjana Slotta-Pietrzik, Erzieherin beim AWO Bezirksverband Potsdam e.V. in der AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH in einem heute veröffentlichten Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Die 34-Jährige fasst darin gut die unterschiedlichen Interessenlagen von Eltern, Kindern und ihren Kolleg*innen zusammen, wenn es um die Rückkehr der Kindertagesstätten in den Regelbetrieb geht. Die Landeshauptstadt hatte erst am Freitag beschlossen, die Potsdamer Kitas eine weitere Woche im Notbetrieb zu belassen. Mirjana Slotta-Pietrzik selbst wünscht sich auch eine schnellst mögliche Kita-Öffnung für alle, allerdings nur, wenn vorher entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Mitarbeiter*innen getroffen worden seien.

Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt teilt diese Meinung und ist Mitunterzeichnerin des Forderungspapiers "Kitas öffnen - aber sicher!", das der Kita-Eltern-Beirat verfasst und der Potsdamer Stadtverwaltung vorgelegt hat. Darin sind mehrere Sicherheitsmaßnahmen wie regelmäßige Schnelltests beim Personal sowie das verpflichtende Tragen medizinischer Gesichtsmasken aufgeführt, um die Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen sowohl für Kinder als auch Erzieher*innen sicher auszugestalten.
Das Werben für Verständnis in dieser Zeit sei unabdingbar, erklärt die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. Angela Schweers. "Uns ist es wichtig, die Kommunikation mit den Eltern zu halten, die gerade alle Last tragen."

Entgegen einiger Medienberichte zur Haltung des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. sehen wir die Lage differenzierter. Unsere Einrichtungen haben Konzepte für die Notbetreuung und die Wiedereröffnung. Am Wichtigsten empfinden wir die Kommunikation mit den Vertretungen der Elternschaft, da ein gutes und wirkungsvolles Konzept nur gemeinsam umzusetzen ist.

Freitag, 22. Januar 2021

Potsdamer Kitas blieben im Notbetrieb

Potsdams Kindertagesstätte bleiben auch in der kommenden Woche noch für den Regelbetrieb geschlossen, teilte die Stadtverwaltung heute Nachmittag den Kita-Trägern und Eltern mit. Es erfolge weiterhin eine Notbetreuung. Eine Öffnung der Kitas für alle Kinder sei nach Auskunft der Landeshauptstadt frühestens ab dem 01. Februar 2021 (vorbehaltlich der Anwendung der Potsdamer Corona-Ampel) möglich.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte der Eltern-Kita-Beirat in einem Schreiben an die Stadt gefordert, die Kindertagesstätten unter Einhaltung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen zur Gesunderhaltung der Kinder und Erzieher*innen wieder für alle zu öffnen. Das Forderungspapier hatten auch 13 Kita-Träger, darunter der AWO Bezirksverband Potsdam e.V., unterzeichnet. Man teile das Anliegen, schreibt die Stadtverwaltung. Allerdings seien die im Papier "Offene Kitas - aber sicher" zu recht verlangten Sicherheitsmaßnahmen für einen Regelbetrieb nicht bis zum 25. Januar 2021 umsetzbar. Deshalb blieben die Einrichtungen die nächste Woche noch zu.

Verpflichtender "Spucktest"
Zu den Maßnahmen gehören unter anderen verpflichtende Schnelltests auf SARS-CoV-2 für alle in der Kindertagesstätte Beschäftigte. Diese Testung werde mittels "Spucktest". Diese Testform erfolge ohne körperliche Eingriffe und liefere innerhalb weniger Minuten sichere Ergebnisse. Ist das Testergebnis positiv, müsse dann ein PCR-Test gemacht werden. Außerdem werden einem Corona-Fall alle Kontaktpersonen ersten Grades ebenfalls getestet.

Ruhige Arbeitsplätze für Hausaufgaben

Ruhige Arbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler bietet das Büro Kinder(ar)Mut im AWO Bezirksverband Potsdam e.V. in seinem Beratungsraum in den Potsdamer Bahnhofspassagen an. Nach Anmeldung können hier immer dienstags und mittwochs von 9:00 bis 15:00 Uhr Hausaufgaben erledigt werden. Dazu stehen drei PC-Arbeitsplätze zur Verfügung.

Donnerstag, 21. Januar 2021

Mentale Stärkung via Videokonferenz

Gut durch den Lockdown via Zoom-Meeting - dazu lädt die AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Potsdam-Mittelmark am  kommenden Mittwoch, dem 27. Januar 2021, ein. In der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr wird Jana Gose von Reboot Potsdam in der Online-Gesprächsrunde erklären, wie es jeder oder jedem gelingen kann, sich auch in schwierigen Zeiten körperlich und mental zu stärken. Interessenten melden sich an unter Tel.: 0175 9389493 oder E-Mail unter selbsthilfe-pm@awo-potsdam.de. Nach erfolgter Anmeldung wird der Einwahl-Link verschickt.

Mittwoch, 20. Januar 2021

Anrufen, mailen oder Kontakt über Instagram

Das Mehrgenerationenhaus Brück vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hat jetzt für die nächste Zeit einen Extra-Flyer mit Hilfsangeboten vor allem für Kinder und Jugendliche aufgelegt. "Wir sind für Euch da!" ist dort in großen Lettern zu lesen. Darunter sind Kontaktmöglichkeiten und Angebote aufgelistet. So gibt es zum Beispiel Hausaufgabenunterstützung für die unter 14-Jährigen plus Computer-Arbeitsplatz und Ausdruckservice für alle. Oder telefonische Hilfe und einen "Kummerkasten" über den Instagram-Account mgh_jugendtreff_crew.
Aber auch andere Hilfesuchende können telefonisch,  per E-Mail oder über den echten Briefkasten ihre Notlage schildern. Auf dem Flyer finden sich außerdem wichtige bundesweit geschaltete Nottelefon-Nummern und der Verweis auf das Hilfenetzwerk der Kinder- und Jugendarbeit in der Region.

Lichtblick für Überschuldete

Verschuldete Personen und Unternehmen können nun schon nach drei Jahren, statt wie bisher nach sechs Jahren, einen wirtschaftlichen Neuanfang erreichen. Dies sieht das bereits Ende vergangenen Jahres von der Bundesregierung verabschiedete Gesetz zur weiteren Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren vor. Unter anderem tritt dadurch eine Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren (Insolvenzverfahren) auf drei Jahre in Kraft. Darüber informiert jetzt die Leiterin der AWO Beratungsstelle für Überschuldete Potsdam-Mittelmark, Aline Liebenow.
Die Verkürzung gelte rückwirkend für alle seit dem 01. Oktober 2020 beantragten Insolvenzverfahren. Für zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30. September 2020 beantragte Insolvenzverfahren gebe es eine Übergangsregelung, teilt die Schuldnerberaterin weiter mit.

Voraussetzung für die Stellung eines Insolvenzantrages sei eine drohende oder bereits bestehende Zahlungsunfähigkeit, so Aline Liebenow. Überschuldete Verbraucher (Personen, die bislang nicht selbstständig waren, dazu zählen auch Selbstständige bzw. ehemals Selbstständige, die keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen und auch nicht mehr als 19 Gläubigerforderungen haben) müssen vor dem Insolvenzantrag versuchen, sich auf Grundlage eines außergerichtlichen Plans mit den Gläubigern zu einigen.
Hierbei unterstützten anerkannte Schuldnerberatungsstellen bzw. geeignete Personen. Diese klären über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und die Pflichten des Schuldners auf und bescheinigen das Ergebnis des außergerichtlichen Einigungsversuchs. Wird der Einigungsversuch von den Gläubigern abgelehnt, kann dann ein Insolvenzantrag gestellt werden, um Schuldenfreiheit zu erreichen.
Im Insolvenzverfahren habe der Schuldner umfangreiche Mitwirkungs- und Offenlegungspflichten, erklärt die Beraterin. Auch müsse er einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich um eine solche bemühen. Da nur der redliche Schuldner die Restschuldbefreiung erhalten soll, dürfe er auch nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig neue Schulden machen.
Nach dem Ablauf von drei Jahren erhält der Schuldner dann die Erteilung der Restschuldbefreiung. Damit wird er von den noch bestehenden Verbindlichkeiten befreit.

Dienstag, 19. Januar 2021

Gegen die Langeweile auf dem Zimmer

"Damit das Leben einen Inhalt bekommt", plane der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. nun Angebote für die Menschen in der Wohnungslosenunterkunft am Potsdamer Lerchensteig. Das berichten die Potsdamer Neuesten Nachrichten in ihrer heutigen Ausgabe und zitieren darin die Vorstandsvorsitzende der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, Angela Schweers. Die AWO Einrichtung mit insgesamt 131 Plätzen sei derzeit ausgelastet. Da Corona-bedingt die Wege zu Behörden und ähnliches wegfielen, "verbringen die Bewohner viel Zeit auf dem eigenen Zimmer", so die AWO-Chefin. Deshalb wolle man sich jetzt Freizeitaktivitäten wie Sport oder Spiele erdenken.

Jobcenter muss Schülerin PC und Drucker bezahlen

Das Jobcenter muss die Kosten für Computer und Zubehör in Höhe von 500 Euro für eine Schülerin übernehmen, deren Familie von Grundsicherung lebt. Dies entschied jetzt das Landessozialgericht von Thüringen und hob damit gleichzeitig die ablehnenden Bescheide des Jobcenters und Sozialgerichts in Nordhausen auf.
Die Mutter einer Achtklässlerin hatte die Kostenübernahme für einen internetfähigen PC beantragt, damit sich das Mädchen in die thüringische Schulcloud wählen könne. Eine solche Anschaffung sei durch den Regelbedarf nicht gedeckt, begründete die Mutter ihr Anliegen. Dem schloss sich das Gericht an und fordert nun das Jobcenter auf, den Computer für das Homeschooling zu bezahlen.

Montag, 18. Januar 2021

Psychologische Sprechstunde für AWO Mitarbeiter*innen

Wer in diesen Zeiten Sorgen oder Angst hat, in eine persönliche Krise zu rutschen, kann als AWO Mitarbeiterin oder Mitarbeiter eine psychologische Sprechstunde per Telefon oder E-Mail-Beratung in Anspruch nehmen. Das Angebot macht Dr. Kathrin Neuhaus, die durch ihre psychotherapeutische Arbeit in eigener Praxis Erfahrung mit Menschen in krisenhaften Situationen, zu denen auch die Corona-Pandemie zählt, hat. Die Psychologin weist ausdrücklich daraufhin, dass jeglicher Austausch selbstverständlich unter absoluter Schweigepflicht und auf Wunsch auch anonym erfolge. Es würden keinerlei Aufzeichnungen über Gespräche gemacht oder schriftlicher Austausch weitergegeben.
Kontakt und Terminvereinbarung zur telefonischen Beratung per E-Mail unter kathrin.neuhaus@awo-potsdam.de.

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Schulgesundheitsfachkräfte wirken, weil …

... sie Gesundheit und Bildungserfolg miteinander verbinden und damit die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen verbessern. Und Schulkrankenschwestern wirken, weil sie Profis für alle Fälle sind. Seit 2009 fordern wir, der AWO Bezirksverband Potsdam e.V., die bundesweite Einführung von Schulgesundheitsfachkräften an allen öffentlichen Schulen. Mit unserem Modellprojekt im Land Brandenburg haben wir seit 2017 gezeigt, welche Wirkung eine solche Gesundheitspflege in Bildungseinrichtungen haben kann. Die umfassenden wissenschaftlichen Begleitungen durch renommierte Institute wie die Charité Berlin oder die Leuphana-Universität in Lüneburg bestätigen uns!

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