Lichtblick für Überschuldete

Verschuldete Personen und Unternehmen können nun schon nach drei Jahren, statt wie bisher nach sechs Jahren, einen wirtschaftlichen Neuanfang erreichen. Dies sieht das bereits Ende vergangenen Jahres von der Bundesregierung verabschiedete Gesetz zur weiteren Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren vor. Unter anderem tritt dadurch eine Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren (Insolvenzverfahren) auf drei Jahre in Kraft. Darüber informiert jetzt die Leiterin der AWO Beratungsstelle für Überschuldete Potsdam-Mittelmark, Aline Liebenow.
Die Verkürzung gelte rückwirkend für alle seit dem 01. Oktober 2020 beantragten Insolvenzverfahren. Für zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30. September 2020 beantragte Insolvenzverfahren gebe es eine Übergangsregelung, teilt die Schuldnerberaterin weiter mit.

Voraussetzung für die Stellung eines Insolvenzantrages sei eine drohende oder bereits bestehende Zahlungsunfähigkeit, so Aline Liebenow. Überschuldete Verbraucher (Personen, die bislang nicht selbstständig waren, dazu zählen auch Selbstständige bzw. ehemals Selbstständige, die keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen und auch nicht mehr als 19 Gläubigerforderungen haben) müssen vor dem Insolvenzantrag versuchen, sich auf Grundlage eines außergerichtlichen Plans mit den Gläubigern zu einigen.
Hierbei unterstützten anerkannte Schuldnerberatungsstellen bzw. geeignete Personen. Diese klären über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und die Pflichten des Schuldners auf und bescheinigen das Ergebnis des außergerichtlichen Einigungsversuchs. Wird der Einigungsversuch von den Gläubigern abgelehnt, kann dann ein Insolvenzantrag gestellt werden, um Schuldenfreiheit zu erreichen.
Im Insolvenzverfahren habe der Schuldner umfangreiche Mitwirkungs- und Offenlegungspflichten, erklärt die Beraterin. Auch müsse er einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich um eine solche bemühen. Da nur der redliche Schuldner die Restschuldbefreiung erhalten soll, dürfe er auch nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig neue Schulden machen.
Nach dem Ablauf von drei Jahren erhält der Schuldner dann die Erteilung der Restschuldbefreiung. Damit wird er von den noch bestehenden Verbindlichkeiten befreit.


Corona LIVE-TICKER

Freitag, 13. März 2020

Pressemitteilung des AWO Bezirksverbands Potsdam zu Corona

Angesichts der Corona-Krise haben der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und seine Tochtergesellschaften den Pandemieplan aktualisiert und einen Krisenstab gebildet. In einer Pressemitteilung und auf dieser Seite informieren wir über das weitere Vorgehen.

Pressemitteilung vom 13. 03. 2020 zu Covid-19

Seniorenzentrum ordert Feldbetten

Seit Wochen hat sich das Team des Seniorenzentrums Käthe-Kollwitz-Haus auf das Coronavirus vorbereitet. Nicht nur die Hygienestandards wurden erhöht. Auch der Ernstfall ist minutiös durchgeplant.

Mehr in dem Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Schul- und Projektschließung

Ab Montag, 16. März 2020 werden die Fachschule für Sozialwesen in Potsdam, die Berufliche Schule für Sozialwesen "Sophie Scholl" in Premnitz und unser Projekt Peer Counseling geschlossen.

Weitere Informationen folgen.

AWO Potsdam bietet Nachbarschaftshilfe an

Die Kolleg*innen unserer Begegnungsstätten, Bürgerhäuser und Familienzentren stehen bei Bedarf in Ihrer Nachbarschaft als Ansprechpartner*innen zur Verfügung. Wenn Nachbarschaftshilfe benötigt wird und Sie Unterstützung bei Einkäufen brauchen, melden Sie sich telefonisch oder per Mail

Beratungsstellen nur im Notbetrieb

Unsere Beratungsstellen werden ebenfalls für Besucher*innen geschlossen, die Teams stehen telefonisch und für Notfälle und in Krisen zur Verfügung und erledigen notwendige Alltagsarbeiten.

Bitte nutzen Sie unser Angebot der Online-Beratung!

AWO Bezirksverband Potsdam sagt alle Veranstaltungen ab

Der AWO Bezirksverband Potsdam sagt bis auf weiteres alle Veranstaltungen ab.

Veranstaltung mit Konstantin Wecker abgesagt

Die Lesung mit Konstantin Wecker am 26. März 2020 in der Reihe im Forum Ehrenamt wurde abgesagt.

Aufgrund der aktuellen Situation und der Aufforderungen der Weltgesundheitsorganisation, Maßnahmen zum Eindämmen des Corona-Virus zu treffen, sagen wir diese Veranstaltung ab. Gekaufte Karten verlieren ihre Gültigkeit. Wir erstatten Ihnen den gezahlten Betrag.

Bitte schreiben Sie uns per E-Mail Ihren Namen, die Anzahl der gekauften Karten und Ihre Kontoverbindung an: rueranzgfntraghe@njb-cbgfqnz.qr.

Im Interesse Ihrer Gesundheit bitten wir um Verständnis

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Drei Millionen Kinder sind armutsgefährdet

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation und teure Energiepreise. Die vergangenen drei Jahre haben die finanzielle Situation für viele Kinder und ihre Eltern deutlich verschlechtert. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung gelten mehr als jedes fünfte Kind und sogar jede*r vierte junge Erwachsene in Deutschland mittlerweile als armutsgefährdet.

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Ein Wandbild mit einem Gesicht eines Kindes
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