Corona LIVE-TICKER

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Schon mehr als 30 Laptops für den Distanzunterricht gespendet

Wir sind begeistert! In nur drei Tagen hat das Büro Kinder(ar)MUT nach dem Spendenaufruf aus der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung schon mehr als 30 Laptops und Handys erhalten. Wir bedanken uns im Namen der Kinder herzlich bei den Spendern und für die Unterstützung der Fraktionen von Die Linke, SPD, Grüne und CDU.

Die Computer werden jetzt vom Büro Kinder(ar)MUT und von Ehrenamtlichen in Form gebracht und dann nach den Feiertagen an die Kinder und Jugendlichen übergeben, die bisher keine Möglichkeit haben, am Distanzunterricht teilzunehmen. Es ist toll, wie viele Angebote an Unterstützung wir für die Aufbereitung der Hardware erhalten haben.

Mit der Spendenaktion unter dem Motto "Kindern Mut machen - Laptops für Bildung spenden" sollen Familien erreicht werden, denen die technischen Voraussetzungen für den ab 04. Januar 2021 verordneten Distanzunterricht fehlten.

Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr hatte das Büro Kinder(ar)Mut vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. zu Spenden von Tablets und Laptops aufgerufen, weil vermehrt Familien um Unterstützung nachgefragt hatten. Rund 200 Geräte waren damals zusammengekommen. Die meisten konnten bereits an Kinder aus armen Familien verteilt werden. Nur noch ein kleiner Restbestand ist laut Franziska Löffler, Leiterin des Büros gegen Kinderarmut, vorhanden. Jetzt füllt das Lager wieder auf, bevor nach den Weihnachtsferien der Distanzunterricht wieder fortgesetzt wird.

Die zur Spende aufrufenden Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitiker gehen laut PNN-Bericht davon aus, dass unter vielen Weihnachtsbäumen neue Geräte liegen. Statt die Vorgänger einstauben zu lassen, solle man sie doch einfach weitergeben. Uns bleibt damit die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen noch einige Geräte dazukommen.

Büro KINDER(ar)MUT

Sorgen in der Krise - Beratungsangebot für AWO Mitarbeiter*innen

Eine Sprechstunde für alle AWO-Mitarbeiter*innen bietet Dr. Kathrin Neuhaus, Psychotherapeutin und in der Teamleitung der Ambulanten Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchterkrankte und Suchtgefährdete, ab heute und auch über die Weihnachtsfeiertage bis auf weiteres an. Wer Sorgen oder in diesen Zeiten Angst hat, in eine persönliche Krise abzurutschen, findet ab sofort montags, dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20:00 Uhr telefonischen Beistand oder Beratung per E-Mail an Dr. Kathrin Neuhaus. Bitte einfach die Kontaktdaten in der Mail angeben, Frau Dr. Neuhaus meldet sich zeitnah, auch an den Feiertagen. Jeglicher Austausch erfolgt selbstverständlich unter absoluter Einhaltung der Schweigepflicht und auf Wunsch auch anonym.

Durch ihre psychotherapeutische Arbeit in eigener Praxis kennt sich Frau Dr. Neuhaus mit Ängsten, Sorgen und Nöten von Menschen in Krisensituationen, wie auch die Corona-Krise eine ist, gut aus.

Kitas, Krippen und Horte sehr wahrscheinlich ab Januar geschlossen

Stadtverwaltung informiert Träger über Maßnahmen bei steigenden Infektionszahlen

Die Potsdamer Kitas, Krippen und Horte müssen möglicherweise bei weiter steigenden Infektionszahlen ab der ersten Januarwoche schließen. Dies betrifft auch die Einrichtungen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. Die Potsdamer Stadtverwaltung informierte am Dienstag die Träger, dass ab einer Inzidenz von 300 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege zu schließen sind.

Derzeit liegt der Wert in der Landeshauptstadt bei über 260. „Die Daten legen den weiteren Anstieg nahe“, zitierte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) Stadtsprecher Jan Brunzlow.

Die Stadt Potsdam überarbeitet derzeit die entsprechende Allgemeinverfügung. Darin sind alle weiteren Details geregelt. Sollte die Inzidenz über Weihnachten oder in den Tagen danach über 300 ansteigen, wovon momentan viele Beteiligte ausgehen, müssen sich die Sorgeberechtigten zunächst auf eine Schließung mindestens bis zum 10.01.2021 einstellen. Sehr wahrscheinlich würde sich in die Schließungszeit aber deutlich über den 10.01.2021 hinaus verlängern, da die Stadtverwaltung die Kitas erst wieder öffnen will, wenn der Inzidenzwert 10 Tage nacheinander unter 300 bleibt. Dies kann dann durchaus bis Ende Januar oder sogar noch länger dauern.

Sabine Frenkler, Geschäftsführerin der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH, bittet die Eltern sich bei Fragen an ihre jeweiligen Einrichtungen zu wenden. Während der Schließung wird in jedem Fall eine Notbetreuung analog zum aktuellen System der Notbetreuung Schule/Hort organisiert. Die dafür benötigten Anträge und die Auflistung der kritischen Infrastrukturbereiche finden Eltern bereits auf der Internetseite der Landeshauptstadt Potsdam Landeshauptstadt Potsdam. Eltern, die in dieser Zeit keine Notbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen können, müssen für den Zeitraum der Schließungen der Kindertageseinrichtungen keinen Elternbeitrag zahlen.

Sobald neue Informationen oder die besagte Allgemeinverfügung der Stadt Potsdam vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen.

 

Landeshauptstadt Potsdam

Dienstag, 22. Dezember 2020

Schatztruhe freut sich über Spenden - Terminvereinbarung erforderlich

Der Potsdamer Spenden- und Tauschladen "Schatztruhe" im Stadtteil Schlaatz hat seit dem 18. Dezember bis zum 04. Januar 2021 geschlossen. In Notfällen unterstützt die "Schatztruhe" natürlich auch zwischen den Jahren und stattet nach Terminvereinbarung aus. Grundsätzlich können wir Abholtermine für Sachspenden leider erst nach dem Lockdown wieder anbieten.

Bis dahin ist es aber möglich, Sachspenden direkt zum Spendenladen zu bringen. Bitte vereinbaren Sie dafür einen festen Termin unter der Telefonnummer 0331/88761750 oder via Mail an schatztruhe@awo-potsdam.de. Die Annahme findet ausschließlich an der Laderampe am Hintereingang der Schatztruhe statt. Bitte beachten Sie die dort angebrachten Hinweise zum Infektionsschutz.

Termine können jeweils montags und freitags von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr, dienstags und donnerstags von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr und mittwochs von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr vereinbart werden.

Weitere Informationen zu den Sachspenden und der Abgabe gibt es auf der Internetseite der "Schatztruhe".

 

AWO-Einrichtungen sind auch an Feiertagen erreichbar

Notfall-Hotline für die Feiertage eingerichtet

Auch über die Weihnachtsfeiertage und bis ins neue Jahr hinein sind unsere Einrichtungen der Corona-Nothilfe erreichbar. Wir haben vom 24. Dezember an ein mobiles Nottelefon geschaltet, über das wir Unterstützung wie Einkaufshilfen, Versorgungen oder Notunterkünfte innerhalb von 24 Stunden organisieren können. Auch eine Mailbox ist geschaltet, über die Nachrichten übermittelt werden können.

Das "mobile Nottelefon" ist unter der Rufnummer 0331/73041-770 oder über die Rufnummern der Einrichtungen zu erreichen.

 

 

Montag, 21. Dezember 2020

Anteilnahme und Zuversicht

Gemeinsam mit Ihnen hoffen und bauen wir als AWO Bezirksverband Potsdam auf ein neues Jahr, in dem wir uns weniger Sorgen um unsere Gesundheit machen müssen und uns weiterhin für ein gelingendes Miteinander einsetzen können.

In einer unserer Einrichtungen hat es den ersten Bewohner gegeben, der an oder mit dem Corona-Virus verstorben ist. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie und allen Angehörigen. Der Verlust eines geliebten Menschen ist umso schwerer zu verarbeiten, wenn der Abschied durch Quarantänemaßnahmen zum Schutz vor weiteren Ansteckungen erschwert wird. Wir wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft in dieser traurigen Zeit.
Bitte zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden, wenn wir Ihnen in irgendeiner Weise behilflich sein können.

Für unsere Mitarbeitenden in den Seniorenzentren und Betreuungseinrichtungen ist die Erkrankung oder der Tod einer Bewohnerin oder eines Bewohners eine sehr schmerzliche Erfahrung. In diesen Tagen ist es eine besondere Herausforderung, zuverlässig und motiviert zum Dienst zu kommen und den Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ihnen und ihren Familien – die zur Weihnachtszeit ihre in der Pflege beschäftigten Angehörigen unterstützen – möchten wir unseren besonderen Dank aussprechen.
Ihnen liegt das Wohl der Menschen am Herzen, die sich uns anvertraut haben, dies kann in diesen Tagen nicht genug betont werden.

Durch Ihre Leistung, Ihr Vertrauen und Ihre Hingabe für Menschen schaffen Sie Zuversicht und Hoffnung. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Im Namen des AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Marianne Rehda, Präsidentin
Angela Schweers, Vorstandsvorsitzende
André Saborowski, Vorstand
Diana Golze, Vorstand

 

Notfallteams betreuen Menschen mit Behinderung

Nach mehreren Corona-Fällen in Lindow hoher Krankenstand

In der Lindower Wohnstätte der AWO Betreuungsdienste gGmbH wurden 15 Mitarbeiter*innen und 15 Bewohner*innen positiv auf den SARS-CoV-2-Erreger getestet. Zwei der Bewohner befinden sich im Krankenhaus. Zum Glück schienen die Verläufe im Krankenhaus nicht dramatisch zu sein, informiert Sven Leist, Geschäftsführer der AWO Betreuungsdienste.

Die Infizierung konzentriere sich laut Geschäftsführer auf das Haus 2 der Einrichtung in Lindow. Einige der infizierten Mitarbeiter seien bisher symptomfrei und betreuten die infizierten Bewohner des Wohnbereiches weiter. Neben den symptomatischen Mitarbeitenden, die ausfallen,  kämen noch Beschäftigte mit Quarantäneanordnung und „normaler“ Krankschreibung hinzu, so dass im Moment 14 Kräfte nicht einsatzfähig seien.

Mitarbeiter*innen ziehen für Quarantänezeit in die Einrichtung
Um die Betreuung der Menschen mit Behinderung trotzdem absichern zu können, wurde am gestrigen Sonntag das bereits im Sommer erstellte „Konzept der Notfallteams“ aktiviert, teilt Sven Leist mit.
Eine infizierte symptomfreie Mitarbeiterin mit Wohnsitz in Oberhavel habe sich bereit erklärt, ihre Quarantänezeit in einem Büroraum der „Villa“ zu verbringen und weiter zu arbeiten.  Ein weiterer Mitarbeiter aus Lindow hat sich ebenfalls entschieden dauerhaft vor Ort zu sein und bezog ein anderes Zimmer im Haus. Seit heute Morgen (Stand 21.12.2020) seien zwei Kollegen aus der Wohnstätte Nauen in dem Gebäude der infizierten Wohngruppe als Betreuer bei den schwerst-mehrfach behinderten Menschen tätig, sie schlafen in einem freien Bewohnerzimmer in dieser Wohngruppe.  Drei Mitarbeiterinnen aus dem Bereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe in Rathenow haben heute auch das Notfallteam verstärkt und morgen werde ein Kollege aus dem Migrationsbereich hinzukommen. „Diese Kollegen konnten wir im örtlichen Hotel unterbringen“, erläutert Geschäftsführer Leist.

Derzeit findet ein PCR-Screening des bislang coronafreien Hauses 1 statt. Die Testergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.

Samstag, 19. Dezember 2020

Neue Regelungen für Schule und Hort ab 04. Januar 2021

Alle Angebote der Kindertagesbetreuung - dazu zählen Krippe, Kindergarten, Hort, Kindertagespflege und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote - bleiben bis zum 04. Januar 2021 geöffnet. Dies teilt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) in einem Schreiben vom gestrigen Freitag an u.a. Träger von Kindertagesstätten mit.

Ab 04. Januar kommenden Jahres gelten dann neue Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus. Bis auf die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen werden alle in Distanz unterrichtet. Somit entfalle ab diesem Zeitpunkt auch eine reguläre Hortbetreuung für die 1. bis 4. Klassen. Nur für anspruchsberechtigte Kinder, deren Sorgeberechtigte beispielsweise in systemrelevanten Berufen arbeiten, ist eine Notbetreuung eingerichtet.
Die Krippen, Kindergärten und weitere vorschulische Betreuungsangebote blieben laut MBJS auch im Januar weiter geöffnet.

Freitag, 18. Dezember 2020

Pendel-Quarantäne zur Absicherung der Pflege

Zehn Beschäftigte aus der Pflege Im AWO Seniorenzentrum Wachtelwinkel in Werder (Havel) wurden jetzt positiv auf den Erreger SARS-CoV-2 getestet. Unter ihnen sind auch drei Pflegefachkräfte. Um die Betreuung der pflegebedürftigen Menschen in der Einrichtung absichern zu können, muss das positiv getestete, aber symptomfreie Pflegepersonal weiter arbeiten. Dazu werden nun sogenannte Pendel-Quarantänen eingerichtet. Die Mitarbeiter*innen würden in Zwölf-Stunden-Schichten eingeteilt und seien im Arbeitsbereich und zu Hause isoliert, erklärt Christina Nase, Geschäftsführerin der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH, zu der auch das Haus in Werder gehört.

Seit dem 14. Dezember 2020 ist die Pflegeeinrichtung Wachtelwinkel wegen mehrerer Corona-Fälle in einem Wohnbereich komplett geschlossen ist. Nun wurden auch die 46 Beschäftigten einem PCR-Test unterzogen. Von den 60 getesteten Bewohnern sind 18 positiv.

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Herausforderungen in einem wunderbaren Beruf

Die Altenpflege ist für viele eine Herzensangelegenheit. Für andere da sein, anderen helfen, etwas bewirken können, Menschenleben würdig gestalten. Gerade jetzt in der Corona-Pandemie ist der Job in der Pflege mehr als sicher. Doch warum haben in den vergangenen Jahren so viele Pfleger*innen ihrem Beruf den Rücken gekehrt?  

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