Corona LIVE-TICKER

Mittwoch, 06. Januar 2021

Potsdam: Kita-Gebühren für Januar 2021 werden erstattet

Eltern und Sorgeberechtigte, die ab dem 04. Januar dieses Jahres keinen Anspruch auf Notbetreuung für ihr Kind haben, zahlen keinen Elternbeitrag und kein Essengeld für die Zeit der Schließung der Kita. Darüber informiert jetzt Sabine Frenkler, Geschäftsführerin der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH.

Da der Lastschrifteinzug für den Januar 2021 bereits im Dezember 2020 erfolgt sei, würden die schon abgebuchten Beiträge im Lastschriftverfahren für den Monat 01/2021 noch im laufenden Monat entsprechend auf die Konten zurück überwiesen, so die Geschäftsführerin.
Sie bittet aber um Verständnis bei möglichen Verzögerungen, da die Erfassung der Kinder in Notbetreuung Zeit benötige. „Mit der fortgeschrittenen Bearbeitung der Anträge auf Notbetreuung durch die Stadtverwaltung Potsdam wissen wir, wer die Rückerstattung erhält“, erklärt Sabine Frenkler. Danach werden wir die Zahlung sofort veranlassen.

 

Großartiger Einsatz

AWO-Erzieher Torsten Voigt wird im gestrigen  Zeitungsbeitrag der Märkische Allgemeine Zeitung als "Held der Krise" gefeiert - zu recht, da er in Corona-Lockdowns und Quarantänezeiten immer neue Ideen hatte, wie er helfen kann.
Während der Weihnachtsfeiertage sind gleich 30 seiner Kolleg*innen seinem Beispiel gefolgt. Die Erzieher*innen sprangen als Unterstützung im Seniorenzentrum in Werder (Havel) ein, um die alten Menschen mit Essen und Zuwendung zu versorgen. In der Pflegeeinrichtung wurde das Personal knapp, nachdem ein Teil der Pflegefachkräfte krankheitsbedingt ausgefallen war.

Montag, 04. Januar 2021

Termine für Schutzimpfung gegen Covid-19

Einen Termin zur Schutzimpfung gegen Covid-19 können ab heute Menschen im Alter von 80 Jahren und älter, die zu Hause leben, telefonisch vereinbaren. Dazu schaltete die Kassenärztliche Vereinigung eine Hotline mit der Telefonnummer 116 117. Die über 80-Jährigen gehören zu den Personengruppen höchster Priorität, die mit dem bisher limitierten Impfstoff als erste versorgt werden sollen.

Wer privat einen solchen Impftermin in einem dafür eingerichteten Impfzentrum – im Land Brandenburg aktuell in Potsdam oder Cottbus – erhält, sollte unbedingt auch besprechen, wie er oder sie dort hingelangt. In Berlin beispielsweise werden Taxifahrten zum Impfzentrum und zurück übernommen. Die Impfung selbst ist in jedem Fall kostenfrei.

Wie wirksam die Schutzimpfung ist und was nach Impfgabe zu beachten ist, darüber informiert der angehängte Aufklärungsbogen, den das Deutsche Grüne Kreuz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut herausgegeben hat.

Montag, 28. Dezember 2020

Betreuung in Potsdamer Kitas ab dem 4. Januar 2021

Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich aufgrund der hohen Infektionszahlen und des Anstiegs der Sieben-Tage-Inzidenz auf 316,6 am 24. Dezember 2020 dazu entschlossen, die Kitas ab 4. Januar 2021 bis vorerst 8. Januar 2021 zu schließen. Mit den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus bleiben die Kitas der AWO in Potsdam demzufolge ab dem 04.01.2021 geschlossen. Für die Kinder, von denen beide Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen arbeiten, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Zudem haben Kinder einen Anspruch auf Notbetreuung, sofern ein sorgeberechtigter Elternteil im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist.

Weiterführende Informationen und Formulare dazu finden Sie auf der Internetseite der Stadt Potsdam.   

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Auch 2020 hatte schöne Momente …

… etwa Mitte Dezember, als die Schneeflocken vor den Fenstern tanzten. Schülerinnen der Tanzakademie Erxleben präsentierten in unseren Kitas und Wohngruppen  Auszüge aus dem Schneeflocken-Walzer von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis "Der Nussknacker", unter anderem im Innenhof der AWO Kita "Kinderhafen“. Die Kinder klebten regelrecht an den Scheiben. Vielen Dank für diese wunderschönen Szenen und die beeindruckende Darbietung. Kunst ist systemrelevant, Freude ist systemrelevant.

Wir wünschen auf diesem Wege allen Freunden, Mitarbeitenden, Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern sowie den Menschen, für die wir täglich da sind, ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

2020 war herausfordernd, 2021 wird es auch - aber gemeinsam besteht eine gute Chance, auch das zu meistern mit der Aussicht auf Besserung. Daran arbeiten wir.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Schon mehr als 30 Laptops für den Distanzunterricht gespendet

Wir sind begeistert! In nur drei Tagen hat das Büro Kinder(ar)MUT nach dem Spendenaufruf aus der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung schon mehr als 30 Laptops und Handys erhalten. Wir bedanken uns im Namen der Kinder herzlich bei den Spendern und für die Unterstützung der Fraktionen von Die Linke, SPD, Grüne und CDU.

Die Computer werden jetzt vom Büro Kinder(ar)MUT und von Ehrenamtlichen in Form gebracht und dann nach den Feiertagen an die Kinder und Jugendlichen übergeben, die bisher keine Möglichkeit haben, am Distanzunterricht teilzunehmen. Es ist toll, wie viele Angebote an Unterstützung wir für die Aufbereitung der Hardware erhalten haben.

Mit der Spendenaktion unter dem Motto "Kindern Mut machen - Laptops für Bildung spenden" sollen Familien erreicht werden, denen die technischen Voraussetzungen für den ab 04. Januar 2021 verordneten Distanzunterricht fehlten.

Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr hatte das Büro Kinder(ar)Mut vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. zu Spenden von Tablets und Laptops aufgerufen, weil vermehrt Familien um Unterstützung nachgefragt hatten. Rund 200 Geräte waren damals zusammengekommen. Die meisten konnten bereits an Kinder aus armen Familien verteilt werden. Nur noch ein kleiner Restbestand ist laut Franziska Löffler, Leiterin des Büros gegen Kinderarmut, vorhanden. Jetzt füllt das Lager wieder auf, bevor nach den Weihnachtsferien der Distanzunterricht wieder fortgesetzt wird.

Die zur Spende aufrufenden Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitiker gehen laut PNN-Bericht davon aus, dass unter vielen Weihnachtsbäumen neue Geräte liegen. Statt die Vorgänger einstauben zu lassen, solle man sie doch einfach weitergeben. Uns bleibt damit die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen noch einige Geräte dazukommen.

Büro KINDER(ar)MUT

Sorgen in der Krise - Beratungsangebot für AWO Mitarbeiter*innen

Eine Sprechstunde für alle AWO-Mitarbeiter*innen bietet Dr. Kathrin Neuhaus, Psychotherapeutin und in der Teamleitung der Ambulanten Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchterkrankte und Suchtgefährdete, ab heute und auch über die Weihnachtsfeiertage bis auf weiteres an. Wer Sorgen oder in diesen Zeiten Angst hat, in eine persönliche Krise abzurutschen, findet ab sofort montags, dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20:00 Uhr telefonischen Beistand oder Beratung per E-Mail an Dr. Kathrin Neuhaus. Bitte einfach die Kontaktdaten in der Mail angeben, Frau Dr. Neuhaus meldet sich zeitnah, auch an den Feiertagen. Jeglicher Austausch erfolgt selbstverständlich unter absoluter Einhaltung der Schweigepflicht und auf Wunsch auch anonym.

Durch ihre psychotherapeutische Arbeit in eigener Praxis kennt sich Frau Dr. Neuhaus mit Ängsten, Sorgen und Nöten von Menschen in Krisensituationen, wie auch die Corona-Krise eine ist, gut aus.

Kitas, Krippen und Horte sehr wahrscheinlich ab Januar geschlossen

Stadtverwaltung informiert Träger über Maßnahmen bei steigenden Infektionszahlen

Die Potsdamer Kitas, Krippen und Horte müssen möglicherweise bei weiter steigenden Infektionszahlen ab der ersten Januarwoche schließen. Dies betrifft auch die Einrichtungen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. Die Potsdamer Stadtverwaltung informierte am Dienstag die Träger, dass ab einer Inzidenz von 300 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege zu schließen sind.

Derzeit liegt der Wert in der Landeshauptstadt bei über 260. „Die Daten legen den weiteren Anstieg nahe“, zitierte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) Stadtsprecher Jan Brunzlow.

Die Stadt Potsdam überarbeitet derzeit die entsprechende Allgemeinverfügung. Darin sind alle weiteren Details geregelt. Sollte die Inzidenz über Weihnachten oder in den Tagen danach über 300 ansteigen, wovon momentan viele Beteiligte ausgehen, müssen sich die Sorgeberechtigten zunächst auf eine Schließung mindestens bis zum 10.01.2021 einstellen. Sehr wahrscheinlich würde sich in die Schließungszeit aber deutlich über den 10.01.2021 hinaus verlängern, da die Stadtverwaltung die Kitas erst wieder öffnen will, wenn der Inzidenzwert 10 Tage nacheinander unter 300 bleibt. Dies kann dann durchaus bis Ende Januar oder sogar noch länger dauern.

Sabine Frenkler, Geschäftsführerin der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH, bittet die Eltern sich bei Fragen an ihre jeweiligen Einrichtungen zu wenden. Während der Schließung wird in jedem Fall eine Notbetreuung analog zum aktuellen System der Notbetreuung Schule/Hort organisiert. Die dafür benötigten Anträge und die Auflistung der kritischen Infrastrukturbereiche finden Eltern bereits auf der Internetseite der Landeshauptstadt Potsdam Landeshauptstadt Potsdam. Eltern, die in dieser Zeit keine Notbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen können, müssen für den Zeitraum der Schließungen der Kindertageseinrichtungen keinen Elternbeitrag zahlen.

Sobald neue Informationen oder die besagte Allgemeinverfügung der Stadt Potsdam vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen.

 

Landeshauptstadt Potsdam

Dienstag, 22. Dezember 2020

Schatztruhe freut sich über Spenden - Terminvereinbarung erforderlich

Der Potsdamer Spenden- und Tauschladen "Schatztruhe" im Stadtteil Schlaatz hat seit dem 18. Dezember bis zum 04. Januar 2021 geschlossen. In Notfällen unterstützt die "Schatztruhe" natürlich auch zwischen den Jahren und stattet nach Terminvereinbarung aus. Grundsätzlich können wir Abholtermine für Sachspenden leider erst nach dem Lockdown wieder anbieten.

Bis dahin ist es aber möglich, Sachspenden direkt zum Spendenladen zu bringen. Bitte vereinbaren Sie dafür einen festen Termin unter der Telefonnummer 0331/88761750 oder via Mail an schatztruhe@awo-potsdam.de. Die Annahme findet ausschließlich an der Laderampe am Hintereingang der Schatztruhe statt. Bitte beachten Sie die dort angebrachten Hinweise zum Infektionsschutz.

Termine können jeweils montags und freitags von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr, dienstags und donnerstags von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr und mittwochs von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr vereinbart werden.

Weitere Informationen zu den Sachspenden und der Abgabe gibt es auf der Internetseite der "Schatztruhe".

 

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Segregation heißt Trennung, Ausgrenzung

Städte und Gemeinden sind dazu verpflichtet, für alle Bürger*innen bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Leider passiert bundesweit und ganz besonders in Ostdeutschland das Gegenteil davon. Seit 2015 sank die Zahl der Sozialwohnungen im Osten dramatisch um 43 Prozent, wie der Spiegel zuletzt berichtete. 2019 gab es rund 58 000 Sozialwohnungen, vier Jahre zuvor waren es noch mehr als 100 000.

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