Regelungen im "harten Lockdown"

Die heute vom Land Brandenburg veröffentlichte Eindämmungsverordnung, die vom morgigen 16. Dezember 2020 bis zunächst 10. Januar 2021 gelten soll, regelt unter anderem den Betrieb von Einrichtungen und sozialen Diensten, die auch den AWO Bezirksverband Potsdam e.V. betreffen.

Demnach behalten die Begegnungsstätten, Bürgertreffs, Mehrgenerationenhäuser und Vereinsräume ihren bisherigen Modus bei. Der Veranstaltungsbetrieb bleibt im Wesentlichen so wie bekannt eingeschränkt.

Beratung nach Anmeldung möglich
Die Beratungsstellen sind und bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Eine Beratung oder ein Besuch bzw. die Wahrnehmung von Angeboten/Kursen durch Klienten kann aber nach vorheriger Anmeldung weiterhin erfolgen. Wo es geht, sollen Beratungen telefonisch erfolgen.

Spendenladen "Schatztruhe" bietet Notfallhilfe
Der Spenden- und Tauschladen "Schatztruhe" im Potsdamer Wohngebiet Am Schlaatz wird für den Publikumsverkehr geschlossen, bleibt aber als soziale Einrichtung nach vorheriger Terminabsprache für unsere Klienten und für Spendenwillige offen.

Kinderkrippen und Kindergärten bleiben geöffnet
Zu Kinderkrippen und Kindergärten finden sich in der Verordnung keine Einschränkungen. Sie bleiben geöffnet. Horte dürfen nach den Ferien ab 04.01.2021 nur eine Notbetreuung für Kinder systemrelevanter Eltern oder für Kinder aus Gründen des Kindeswohl anbieten. Ob und unter welchen Voraussetzungen für die „Schulzeit“ am Vormittag eine Notbetreuung durch die Grundschulen oder den angeschlossenen Hort erfolgen muss, wird nicht abschließend geregelt. Eltern sind ja letztlich auch am Vormittag „systemrelevant“, ebenso muss man das Kindeswohl zu jeder Tages und Nachtzeit schützen. Hier wird es hoffentlich noch eine Klärung über das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)  geben.


Corona LIVE-TICKER

Donnerstag, 15. April 2021

Präsenzpflicht oder Wahlmöglichkeit?

Wichtige Frage zur Testpflicht in den Schulen ab nächster Woche

Die geänderte Eindämmungsverordnung sieht ab 19.04.2021 ein Betretungsverbot von Schulen für alle Personen vor, die kein tagaktuelles negatives Schnelltestergebnis vorweisen können. Das betrifft die Abschlussklassen an weiterführenden und beruflichen Schulen sowie die Grundschulen. Speziell für die Schülerinnen und Schüler an Grundschulen soll an 2 Tagen in der Woche durch die Schule eine Selbsttestmöglichkeit geschaffen werden. Idealerweise werden die Selbsttests zu Hause durchgeführt und das Ergebnis der Schule am Morgen mitgeteilt. Aber auch in den Grundschulen selbst soll es Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler geben, Selbsttests unter Aufsicht durchzuführen. Für die Durchführung der Selbsttests (besonders für den letzteren Fall) sind noch nicht alle offenen Fragen der Sorgeberechtigten, Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler geklärt. Wir hoffen sehr, dass dies bis zum Montag noch gelingt.

Nach unserem Verständnis liegt die Entscheidung darüber, ob minderjährige Schüler einen Selbsttest durchführen, bei den Sorgeberechtigten. Entscheiden sie sich aus welchen Gründen auch immer gegen einen Selbsttest oder wollen einfach nicht, dass ihre Kinder am Präsenzunterricht teilnehmen, bleibt das Kind zu Hause und hat auch keinen Anspruch auf eine nachschulische Betreuung im Hort. Die Grundschule unterrichtet diese Kinder aber weiter im Rahmen des Distanzunterrichts. Das entspricht der bislang praktizierten Wahlmöglichkeit für die Sorgeberechtigten, die ihre Kinder nicht am Präsenzunterricht teilnehmen lassen möchten.

Nun hat das Bildungsministerium aber auf Nachfrage klargestellt, dass es diese Wahlmöglichkeit nicht mehr sieht. Für die Zeiträume, wo in der Grundschule Präsenzunterricht angeboten wird, soll auch eine Präsenzpflicht für die Kinder und damit eine Schulpflicht bestehen. Sorgeberechtigte, die sich gegen die Teilnahme ihres Kindes am Präsenzunterricht entscheiden oder die es nicht wünschen, dass ihr Kind einen Selbsttest durchführt, würden dann gegen die gesetzliche Schulpflicht verstoßen und müssten mit Sanktionen bis hin zu Bußgeldern rechnen. Es könnten sogar die Ordnungsbehörden eingeschaltet werden, die die Kinder dann zwangsweise von ihrem Zuhause in die Grundschule bringen müssten. Nicht dran zu denken, dass wegen der Vorgaben aus der Eindämmungsverordnung diese Kinder dann theoretisch sogar zwangsweise getestet werden müssten, um die Schulpflicht im Präsenzunterricht erfüllen zu können. Das alles kann so nicht gewollt sein.

Wir werden deshalb an unserer Grundschule wie bislang allen Kindern die Möglichkeit des Distanzunterrichts auch dann anbieten, wenn sich die Sorgeberechtigten gegen die Teilnahme ihrer Kinder am Präsenzunterricht entscheiden oder nicht möchten, dass ihre Kinder Selbsttests durchführen. Eine entsprechende Klarstellung des zuständigen Bildungsministeriums für die  Grundschulen im Land Brandenburg würde den Sorgeberechtigten und den Verantwortlichen im Schulbetrieb die notwendige Handlungssicherheit geben.  

 

Freitag, 09. April 2021

Donnerstag, 01. April 2021

Dienstag, 30. März 2021

Proaktiv mit Schnelltests – Wir handeln Solidarisch

Solidarisch

Schnelltests durchzuführen, ist einer der wichtigsten Bausteine im Umgang mit der Corona-Pandemie. Es gibt vielfältige Gründe für einen Schnelltest: Wir möchten niemanden anstecken, wollen bei Krankheitssymptomen Covid-19 ausschließen und im sozialen oder beruflichen Umfeld allen Beteiligten mehr Sicherheit im Umgang miteinander bieten. Deshalb verhalten wir uns solidarisch, warten nicht ab und investieren in Schnelltestungen für alle unserer Mitarbeitenden. Es gibt aber immer noch Mitarbeiter*innen z.B. in Beratungsstellen oder in der Verwaltung der Geschäftsstellen, die bislang auf die kommunalen Angebote an kostenlosen Schnelltestungen angewiesen waren.

Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. wird auch diesen Mitarbeiter*innen ab dieser Woche arbeitgeberseitig Testmöglichkeiten eröffnen, selbst wenn für deren öffentliche Erstattung/Finanzierung noch nicht alle Fragen endgültig geklärt ist. Alle Tests erfolgen auf freiwilliger Basis und sollen möglichst immer früh vor dem Beginn des ersten Arbeitstages in der Woche selbst durchgeführt werden. Dazu erhalten alle Mitarbeitenden im Vorfeld eine persönliche Einweisung und Schulung zur Handhabung der Test-Kits. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich über Online-Tutorials wiederholt über den Testablauf zu informieren. Die Dokumentation zur Verteilung und Durchführung der Tests wird durch die Einrichtungen des AWO Bezirksverbandes begleitet. Die Schnelltests basieren auf einer Speichelprobe (sog. Spucktests) und sind einfach zu handhaben.

Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. testet schon seit Ende letzten Jahres viele Mitarbeiter- und Klient*innen speziell im Bereich der Eingliederungshilfe und in der Pflege. Auf Basis der Testverordnung des Bundes sind bisherigen Verlauf diesen Jahres auch die Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe und Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen in die Teststrategie aufgenommen worden. In der Kinder- und Jugendhilfe besteht für die Mitarbeiter*innen ebenfalls eine Testmöglichkeit, deren Finanzierung durch eine Förderrichtlinie des Landes Brandenburg untersetzt wurde.

Montag, 29. März 2021

Regenbogen, Schneeflöckchen und Osterhasen

Die Sieger-Entwürfe des Kreativwettbewerbs „Fantasie in 4 Wänden“ stehen fest

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dem Motto unseres Kreativwettbewerbs „Fantasie in 4 Wänden“ alle Ehre gemacht. Viele fantasievolle Entwürfe für die Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer sind entstanden. Dabei wurden die unterschiedlichsten Techniken und Materialien genutzt. Nun ist die Entscheidung zu den Sieger-Beiträgen gefallen.

 

Es war nicht einfach für die Jury-Mitglieder, denn insgesamt wurden tolle 58 Beiträge eingereicht, darunter auch mehrere Gruppenarbeiten. Das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lag zwischen 1,5 Jahren (mit Hilfe der Mutti) und 94 Jahren. Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei allen, die sich mit einer Einsendung beteiligt haben!

Und hier die besten 3 Beiträge: Platz 1 belegt Theresa. Sie ist 16 Jahre alt und konnte die Jury mit einem bezaubernden Regenbogenkostüm überzeugen. Auf Platz 2 folgt Emma. Sie ist 4 Jahre alt und hat ein wunderschönes Schneeflockenkostüm entworfen. Den 3. Platz belegt Frau Schlapak. Mit ihren 88 Jahren hatte auch sie große Freude am kreativen Gestalten, dabei entstand – passend zu den bevorstehenden Osterfeiertagen - ein zauberhaftes Hase-und-Möhrchen-Kostüm. Allen Gewinnerinnen sagen wir herzlichen Glückwunsch!

Nun sollen die Sieger-Entwürfe in der Realität Gestalt annehmen, also genäht und durch die Tänzerinnen und Tänzer der Tanzakademie Erxleben auf die Bühne gebracht werden. Wir informieren, wenn wir genaueres über die Prämieren-Aufführung sagen können und sind heute schon sehr gespannt auf die Umsetzung.

Und hier geht es zum Kreativ-Wettbewerb

Freitag, 26. März 2021

Weiterhin Notbetreuung in den Potsdamer Horten

Kitas bleiben zunächst im Regelbetrieb

Kitas bleiben während der Osterferien im Regelbetrieb, für die Horte wird es wegen der steigenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus in Potsdam aber nur eine Notbetreuung in den Horten geben. Das teilte das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport am Freitag mit. Somit kann die Hortbetreuung in den Osterferien wie bisher nur in Anspruch genommen werden, wenn ein genehmigter Antrag vorliegt. Die Genehmigung erteilt die Stadt Potsdam. Es ist davon auszugehen, dass die Notbetreuung in den Horten auch über die Osterferien hinaus weitergeführt wird.

In den Kitas bleibt es – vorerst – beim Regelbetrieb. Dies kann sich allerdings kurzfristig ändern. Der jeweilige Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt Potsdam entscheiden autonom über regionale Maßnahmen zur Pandemieeindämmung, was auch Kita-Schließungen einbezieht. Dies würde dann mi einer Vorlaufzeit von 2 Tagen öffentlich angekündigt

Die ausgefüllten Anträge zur Notbetreuung der Horte müssen an die Mail-Adresse notbetreuung@rathaus.potsdam.de gesendet werden.

Weitere Informationen zur Notbetreuung und die Formulare gibt es weiter unten:

Mittwoch, 24. März 2021

Freitag, 19. März 2021

Wertvolle Unterstützung der Bundeswehr bei Corona-Tests

Zwei Seniorenzentren des AWO Bezirksverbandes Potsdam erhielten im Februar Unterstützung durch die Bundeswehr bei der Durchführung der Corona-Tests für Besucher*innen. Damit wurden Besuche durch Angehörige vereinfacht und sicherer.

So halfen drei Soldaten - ein Obermaat und zwei Hauptgefreite des Seebataillons in Eckernförde - im Seniorenzentrum Wachtelwinkel in Werder (Havel). Bundeswehr-Soldaten waren außerdem im AWO Seniorenzentrum in Jüterbog für 14 Tage im Einsatz. Neben der Durchführung der Tests halfen die Soldaten auch bei der Bewältigung des Wintereinbruchs und boten beispielsweise an, die Wege vom Schnee zu befreien.

Wir bedanken uns sehr herzlich für diese wichtige Unterstützung, die Freundlichkeit und die große Hilfsbereitschaft im Kampf gegen das Corona-Virus. Der Einsatz hat dazu beigetragen, das Sicherheitsgefühl unserer Bewohner*innen zu stärken. So konnten die Besuche durch Angehörige vereinfacht und sicherer gemacht werden. Und für alle Mitarbeiter*innen war es eine große Entlastung.

Mittwoch, 17. März 2021

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Kommunen und Kreise retten Schulgesundheitsfachkräfte

Die Brandenburger Landesregierung aus SPD, CDU und Grünen will das erfolgreiche Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte zum Jahresende beenden. Die benötigten finanziellen Mittel sind bislang nicht im Haushaltsentwurf 2022 vorgesehen. Doch viele der bisherigen Modellregionen und Kommunen werden jetzt aktiv und übernehmen Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen.

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