Schon mehr als 30 Laptops für den Distanzunterricht gespendet

Wir sind begeistert! In nur drei Tagen hat das Büro Kinder(ar)MUT nach dem Spendenaufruf aus der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung schon mehr als 30 Laptops und Handys erhalten. Wir bedanken uns im Namen der Kinder herzlich bei den Spendern und für die Unterstützung der Fraktionen von Die Linke, SPD, Grüne und CDU.

Die Computer werden jetzt vom Büro Kinder(ar)MUT und von Ehrenamtlichen in Form gebracht und dann nach den Feiertagen an die Kinder und Jugendlichen übergeben, die bisher keine Möglichkeit haben, am Distanzunterricht teilzunehmen. Es ist toll, wie viele Angebote an Unterstützung wir für die Aufbereitung der Hardware erhalten haben.

Mit der Spendenaktion unter dem Motto "Kindern Mut machen - Laptops für Bildung spenden" sollen Familien erreicht werden, denen die technischen Voraussetzungen für den ab 04. Januar 2021 verordneten Distanzunterricht fehlten.

Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr hatte das Büro Kinder(ar)Mut vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. zu Spenden von Tablets und Laptops aufgerufen, weil vermehrt Familien um Unterstützung nachgefragt hatten. Rund 200 Geräte waren damals zusammengekommen. Die meisten konnten bereits an Kinder aus armen Familien verteilt werden. Nur noch ein kleiner Restbestand ist laut Franziska Löffler, Leiterin des Büros gegen Kinderarmut, vorhanden. Jetzt füllt das Lager wieder auf, bevor nach den Weihnachtsferien der Distanzunterricht wieder fortgesetzt wird.

Die zur Spende aufrufenden Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitiker gehen laut PNN-Bericht davon aus, dass unter vielen Weihnachtsbäumen neue Geräte liegen. Statt die Vorgänger einstauben zu lassen, solle man sie doch einfach weitergeben. Uns bleibt damit die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen noch einige Geräte dazukommen.

Büro KINDER(ar)MUT

Corona LIVE-TICKER

Freitag, 22. Januar 2021

Potsdamer Kitas blieben im Notbetrieb

Potsdams Kindertagesstätte bleiben auch in der kommenden Woche noch für den Regelbetrieb geschlossen, teilte die Stadtverwaltung heute Nachmittag den Kita-Trägern und Eltern mit. Es erfolge weiterhin eine Notbetreuung. Eine Öffnung der Kitas für alle Kinder sei nach Auskunft der Landeshauptstadt frühestens ab dem 01. Februar 2021 (vorbehaltlich der Anwendung der Potsdamer Corona-Ampel) möglich.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte der Eltern-Kita-Beirat in einem Schreiben an die Stadt gefordert, die Kindertagesstätten unter Einhaltung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen zur Gesunderhaltung der Kinder und Erzieher*innen wieder für alle zu öffnen. Das Forderungspapier hatten auch 13 Kita-Träger, darunter der AWO Bezirksverband Potsdam e.V., unterzeichnet. Man teile das Anliegen, schreibt die Stadtverwaltung. Allerdings seien die im Papier "Offene Kitas - aber sicher" zu recht verlangten Sicherheitsmaßnahmen für einen Regelbetrieb nicht bis zum 25. Januar 2021 umsetzbar. Deshalb blieben die Einrichtungen die nächste Woche noch zu.

Verpflichtender "Spucktest"
Zu den Maßnahmen gehören unter anderen verpflichtende Schnelltests auf SARS-CoV-2 für alle in der Kindertagesstätte Beschäftigte. Diese Testung werde mittels "Spucktest". Diese Testform erfolge ohne körperliche Eingriffe und liefere innerhalb weniger Minuten sichere Ergebnisse. Ist das Testergebnis positiv, müsse dann ein PCR-Test gemacht werden. Außerdem werden einem Corona-Fall alle Kontaktpersonen ersten Grades ebenfalls getestet.

Ruhige Arbeitsplätze für Hausaufgaben

Ruhige Arbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler bietet das Büro Kinder(ar)Mut im AWO Bezirksverband Potsdam e.V. in seinem Beratungsraum in den Potsdamer Bahnhofspassagen an. Nach Anmeldung können hier immer dienstags und mittwochs von 9:00 bis 15:00 Uhr Hausaufgaben erledigt werden. Dazu stehen drei PC-Arbeitsplätze zur Verfügung.

Donnerstag, 21. Januar 2021

Mentale Stärkung via Videokonferenz

Gut durch den Lockdown via Zoom-Meeting - dazu lädt die AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Potsdam-Mittelmark am  kommenden Mittwoch, dem 27. Januar 2021, ein. In der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr wird Jana Gose von Reboot Potsdam in der Online-Gesprächsrunde erklären, wie es jeder oder jedem gelingen kann, sich auch in schwierigen Zeiten körperlich und mental zu stärken. Interessenten melden sich an unter Tel.: 0175 9389493 oder E-Mail unter selbsthilfe-pm@awo-potsdam.de. Nach erfolgter Anmeldung wird der Einwahl-Link verschickt.

Mittwoch, 20. Januar 2021

Anrufen, mailen oder Kontakt über Instagram

Das Mehrgenerationenhaus Brück vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hat jetzt für die nächste Zeit einen Extra-Flyer mit Hilfsangeboten vor allem für Kinder und Jugendliche aufgelegt. "Wir sind für Euch da!" ist dort in großen Lettern zu lesen. Darunter sind Kontaktmöglichkeiten und Angebote aufgelistet. So gibt es zum Beispiel Hausaufgabenunterstützung für die unter 14-Jährigen plus Computer-Arbeitsplatz und Ausdruckservice für alle. Oder telefonische Hilfe und einen "Kummerkasten" über den Instagram-Account mgh_jugendtreff_crew.
Aber auch andere Hilfesuchende können telefonisch,  per E-Mail oder über den echten Briefkasten ihre Notlage schildern. Auf dem Flyer finden sich außerdem wichtige bundesweit geschaltete Nottelefon-Nummern und der Verweis auf das Hilfenetzwerk der Kinder- und Jugendarbeit in der Region.

Lichtblick für Überschuldete

Verschuldete Personen und Unternehmen können nun schon nach drei Jahren, statt wie bisher nach sechs Jahren, einen wirtschaftlichen Neuanfang erreichen. Dies sieht das bereits Ende vergangenen Jahres von der Bundesregierung verabschiedete Gesetz zur weiteren Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren vor. Unter anderem tritt dadurch eine Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren (Insolvenzverfahren) auf drei Jahre in Kraft. Darüber informiert jetzt die Leiterin der AWO Beratungsstelle für Überschuldete Potsdam-Mittelmark, Aline Liebenow.
Die Verkürzung gelte rückwirkend für alle seit dem 01. Oktober 2020 beantragten Insolvenzverfahren. Für zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30. September 2020 beantragte Insolvenzverfahren gebe es eine Übergangsregelung, teilt die Schuldnerberaterin weiter mit.

Voraussetzung für die Stellung eines Insolvenzantrages sei eine drohende oder bereits bestehende Zahlungsunfähigkeit, so Aline Liebenow. Überschuldete Verbraucher (Personen, die bislang nicht selbstständig waren, dazu zählen auch Selbstständige bzw. ehemals Selbstständige, die keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen und auch nicht mehr als 19 Gläubigerforderungen haben) müssen vor dem Insolvenzantrag versuchen, sich auf Grundlage eines außergerichtlichen Plans mit den Gläubigern zu einigen.
Hierbei unterstützten anerkannte Schuldnerberatungsstellen bzw. geeignete Personen. Diese klären über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und die Pflichten des Schuldners auf und bescheinigen das Ergebnis des außergerichtlichen Einigungsversuchs. Wird der Einigungsversuch von den Gläubigern abgelehnt, kann dann ein Insolvenzantrag gestellt werden, um Schuldenfreiheit zu erreichen.
Im Insolvenzverfahren habe der Schuldner umfangreiche Mitwirkungs- und Offenlegungspflichten, erklärt die Beraterin. Auch müsse er einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich um eine solche bemühen. Da nur der redliche Schuldner die Restschuldbefreiung erhalten soll, dürfe er auch nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig neue Schulden machen.
Nach dem Ablauf von drei Jahren erhält der Schuldner dann die Erteilung der Restschuldbefreiung. Damit wird er von den noch bestehenden Verbindlichkeiten befreit.

Dienstag, 19. Januar 2021

Gegen die Langeweile auf dem Zimmer

"Damit das Leben einen Inhalt bekommt", plane der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. nun Angebote für die Menschen in der Wohnungslosenunterkunft am Potsdamer Lerchensteig. Das berichten die Potsdamer Neuesten Nachrichten in ihrer heutigen Ausgabe und zitieren darin die Vorstandsvorsitzende der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, Angela Schweers. Die AWO Einrichtung mit insgesamt 131 Plätzen sei derzeit ausgelastet. Da Corona-bedingt die Wege zu Behörden und ähnliches wegfielen, "verbringen die Bewohner viel Zeit auf dem eigenen Zimmer", so die AWO-Chefin. Deshalb wolle man sich jetzt Freizeitaktivitäten wie Sport oder Spiele erdenken.

Jobcenter muss Schülerin PC und Drucker bezahlen

Das Jobcenter muss die Kosten für Computer und Zubehör in Höhe von 500 Euro für eine Schülerin übernehmen, deren Familie von Grundsicherung lebt. Dies entschied jetzt das Landessozialgericht von Thüringen und hob damit gleichzeitig die ablehnenden Bescheide des Jobcenters und Sozialgerichts in Nordhausen auf.
Die Mutter einer Achtklässlerin hatte die Kostenübernahme für einen internetfähigen PC beantragt, damit sich das Mädchen in die thüringische Schulcloud wählen könne. Eine solche Anschaffung sei durch den Regelbedarf nicht gedeckt, begründete die Mutter ihr Anliegen. Dem schloss sich das Gericht an und fordert nun das Jobcenter auf, den Computer für das Homeschooling zu bezahlen.

Montag, 18. Januar 2021

Psychologische Sprechstunde für AWO Mitarbeiter*innen

Wer in diesen Zeiten Sorgen oder Angst hat, in eine persönliche Krise zu rutschen, kann als AWO Mitarbeiterin oder Mitarbeiter eine psychologische Sprechstunde per Telefon oder E-Mail-Beratung in Anspruch nehmen. Das Angebot macht Dr. Kathrin Neuhaus, die durch ihre psychotherapeutische Arbeit in eigener Praxis Erfahrung mit Menschen in krisenhaften Situationen, zu denen auch die Corona-Pandemie zählt, hat. Die Psychologin weist ausdrücklich daraufhin, dass jeglicher Austausch selbstverständlich unter absoluter Schweigepflicht und auf Wunsch auch anonym erfolge. Es würden keinerlei Aufzeichnungen über Gespräche gemacht oder schriftlicher Austausch weitergegeben.
Kontakt und Terminvereinbarung zur telefonischen Beratung per E-Mail unter kathrin.neuhaus@awo-potsdam.de.

Chat mit dem AWO Vorstand

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO Bezirksverband Potsdam e.V., die sich aufgrund der Corona-Krise Gedanken über die Zukunft ihrer Einrichtung und damit verbunden die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes machen oder allgemein verunsichert sind durch immer weitere Regelungen und Einschränkungen, können sich dazu mit dem Vorstand in einem Chat austauschen. Immer mittwochs in der Zeit zwischen 9:00 und 11:00 Uhr besteht nach vorheriger Anmeldung Gelegenheit dazu.

Akute Telefonhilfe

Der AWO Ortsvereins Teltow hat eine akute Telefonhilfe, vor allem für die Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, eingerichtet. In der Zeit von Montag bis Freitag 15:00 bis 20:00 Uhr ist der Anschluss Tel.: 03328 3369032 mit Ehrenamtlichen besetzt. Das mit Mitteln der Aktion Mensch geförderte Projekt will Menschen helfen, die sich aktuell durch die Corona-bedingten Maßnahmen isoliert fühlen, die Angst haben oder bei denen Konflikte in der Familie entstehen. Die Telefonhilfe bietet jemanden, der zuhört oder weiterführende Hilfsangebote vermittelt - auf Wunsch auch anonym.

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Aufklärung über Gesundheitssystem in elf Sprachen

Infomaterial unterstützt Migrationsberatungsstellen: Aufbauend auf die bereits im November 2019 erschienene Broschüre „Zugang zum Gesundheitssystem“ klären jetzt in elf Sprachen veröffentlichte Flyer zusätzlich Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz über ihre Rechte auf.

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