Umgang mit Corona

Informationen zum Umgang mit Corona.
CORONA LIVE-TICKER.

Umgang mit Corona

Angesichts der Corona-Krise haben der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und seine Tochtergesellschaften den Pandemieplan aktualisiert und einen Krisenstab gebildet. Auf dieser Informationsseite zum Corona-Virus finden Sie aktuell alle vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ergriffenen Maßnahmen sowie Hilfsangebote für ältere oder besonders gefährdete Personen.

Corona LIVE-TICKER

Dienstag, 19. Mai 2020

Persönliche Familienberatung wieder möglich

„Wir können Eltern und Kinder wieder in unseren Räumen empfangen“, freut sich Petra Heinze, die Leiterin der AWO Erziehungs- und Familienberatungsstelle im Havelland. Nach acht Wochen Telefon- und Onlineberatung aufgrund der Corona-Krise ist es nun wieder möglich, vor Ort in der Beratungsstelle Gespräche zu Erziehungs- und Familienthemen zu führen.
Selbstverständlich gelten weiterhin die Regeln aus der Covid-19-Eindämmungsverordnung. Als Sicherheitsmaßnahme finden deshalb die Beratungen nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung statt, so dass Schutzabstände und Hygienemaßnahmen gewährleistet werden können.
Sollten sich die Ratsuchenden jedoch krank fühlen, werden sie gebeten, einen bereits vereinbarten Termin abzusagen.

Montag, 18. Mai 2020

#AugenAufFamilie für schwierige Lage von Eltern und Kindern!

Den Eltern reicht’s. Unter dem Hashtag #AugenAufFamilie richtet der Kita-Elternbeirat der Landeshauptstadt Potsdam den Fokus auf die schwierige Lage von Eltern und Kindern in der aktuellen Corona-Situation. Mütter und Väter, die seit Wochen Kinderbetreuung, Schulersatz und  Von-zu-Hause-aus-Arbeiten  unter einen Hut bringen müssen, verlässt die Geduld. Während die Wirtschaft immer weiter aus dem Lockdown hochfahre, gebe es für Familien keine Aussicht auf Lockerung.

Dass Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach von dieser Zeit als „um 14 tage verlängerte Sommerferien“ spricht, in denen Eltern ihre Kinder kennenlernen könnten, hat den Landeselternbeirat für Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg auf den Plan gerufen. In einem offenen Brief hat die Elternvertretung jetzt den Minister eingeladen, um mit ihm „den Unterschied zwischen zwei, drei Wochen Familienurlaub und vierzehn und mehr Wochen Kinderbetreuung nebst Home-Schooling und Home Office auf häufig engstem Raum zu erörtern.“

Was uns als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. umtreibt, geht noch weiter. Wir erleben die Corona-Krise vor allem als eine Zeit, die insbesondere die Frauen in hohem Maße belastet und sie zurück zu Heim und Herd drängt. Immer wieder werden Lösungen für die Kinderbetreuung von Seiten des Brandenburgischen Bildungsministeriums in Aussicht gestellt. Die bisher getroffenen Regelungen sind unseres Erachtens nach gedankenlos. Sie werfen mehr Fragen auf als sie Antworten geben. Wir fragen uns:

  • Wie sollen Arbeitgeber mit der Situation umgehen?
  • Wer bezahlt Frauen, wenn sie wegen der Kinder zu Hause bleiben?
  • Wer erhebt, wie viele Frauen auf Grund dieser Situation gekündigt werden?
  • Wie viele Frauen müssen sich jetzt selbst ausbeuten mit 20-Stunden-Tagen?
  • Sollen Frauen zurück zu Heim und Herd?

Marie Juchacz, Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, hat  vor 100 Jahren für Frauenrechte gekämpft. Sie selbst war alleinerziehend und berufstätig und setzte sich für die Gleichstellung von Frauen ein. Marie Juchacz  war bewegt und berührt von den schwierigen Lebenslagen von Frauen und Müttern.

„Mir geht so vieles durch den Kopf und durchs Herz.“

Das galt  damals und muss uns auch heute bewegen.

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Nak zum Sozialschutz-Paket II: Die Ärmsten nicht vergessen!

Am vergangenen Freitag wurde das Sozialschutz-Paket II im Bundesrat verabschiedet. Gerwin Stöcken, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz kommentiert:

„Das Sozialschutz-Paket II enthält wichtige Maßnahmen wie die schrittweise Erhöhung des Kurzarbeitergeldes oder die Verlängerung des Arbeitslosengeldes I, um die Situation vieler Menschen zu verbessern, deren wirtschaftliche und soziale Existenz durch die Corona-Pandemie erschüttert wurde. Aus Sicht der Nationalen Armutskonferenz sehen wir jedoch die Regelung zur Mittagsverpflegung für bedürftige Kinder und Jugendliche kritisch. Durch die Schließung von Schulen und KiTas fällt das gemeinsame Mittagessen weg, was im Gesetz durch eine Belieferung oder Abholung mit einem zubereiteten Mittagessen kompensiert werden soll. Wir warnen eindringlich vor dem stigmatisierenden Effekt, wenn die ganze Nachbarschaft Zeuge der Belieferung wird. Statt dieser zudem sehr bürokratisch und logistisch komplizierten Lösung sollte die Möglichkeit geschaffen werden, die Aufwendungen als Geldleistungen direkt an die Familien auszuzahlen.

Zudem möchte ich auf die allgemeine Situation von Menschen mit Armutserfahrung aufmerksam machen. Viele arme Menschen trifft die Pandemie in gesundheitlicher und sozialer Hinsicht besonders hart. Wir brauchen daher dringend weitergehende Maßnahmen im Bereich der Grundsicherung, damit sich die Situation der Ärmsten nicht weiter verschärft. Bei aller Befürwortung von Maßnahmen, die im Moment verhindern, dass noch mehr Armut entsteht, dürfen wir auch diejenigen nicht aus Blick verlieren, die in verfestigter Armut leben.“

Freitag, 15. Mai 2020

Mediziner wählen öfter Kinderschutz-Hotline

Die Zahl der Anrufe bei der vom Bundesfamilienministerium initiierten Kinderschutzhotline hat während der Corona-Krise stark zugenommen. Das vermeldet heute ntv-online und beruft sich dabei auf Aussagen des Teamleiters der Hotline, Kinderarzt Oliver Berthold. Demnach sei das Hilfsangebot in mehr als 50 Verdachtsfällen allein in den ersten beiden Mai-Wochen durch medizinisches Personal genutzt worden, so Berthold. Das seien fast so viele Fälle gewesen wie im gesamten April.
"Wir werden teilweise wegen Verletzungen kontaktiert, die sonst nur bei Zusammenstößen mit Autos auftreten", sagte der Kinderarzt. "Da geht es um Knochenbrüche oder Schütteltraumata." Betroffen seien besonders Kleinstkinder, die noch nicht selbst laufen können. "Da liegt der Verdacht nahe, dass den Kindern massive Gewalt zugefügt wurde", sagte der Mediziner.
Berthold berät gemeinsam mit acht Mediziner-Kollegen Anrufer der Kinderschutzhotline. Das Angebot richtet sich speziell an Beschäftigte in medizinischen Berufen wie Ärzte oder Therapeuten und soll in Verdachtsfällen Ratschläge geben, wie weiter vorgegangen werden kann.
"Wir vermuten, dass im Zuge der ersten Corona-Lockerungen jetzt sichtbar wird, dass es in manchen Familien zu Gewaltausbrüchen in der Krise gekommen ist", sagte Berthold zu der steigenden Zahl von Anrufen. Überrascht äußerte er sich darüber nicht. Der Arzt verwies auf Studien, wonach zu erwarten sei, dass in Krisensituationen die Gewalt gegen die Schwächsten in der Gesellschaft zunehme.

Corona-Prämie für Pflegekräfte: Land stockt um 500 € auf

Wir verfolgen gerade die aktuelle Debatte im Brandenburgischen Landtag zur Pflegeprämie: Landtagsabgeordnete Günter Baaske (SPD) und Roswitha Schier (CDU) haben vor wenigen Minuten den Beschluss der Landesregierung verkündet, den vom Bund angegebenen einmalig zu zahlenden Sockelbetrag um 500 Euro pro Pflegekraft zu erhöhen.
"Ich bin begeistert - das ist ein Zeichen", kommentiert Angela Schweers, Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Kinder sind systemrelevant

Bei den Pandemie-Maßnahmen müssen die Bedürfnisse und Rechte von Kindern berücksichtigt werden, fordert der Paritätische Landesverband Brandenburg jetzt in einer Mitteilung an die Presse. Der Wohlfahrtsverband sieht die Kinderrechte seit Beginn der Corona-Krise gefährdet.
So hätten Kinder beispielsweise ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Seit dem 16. März blieben die meisten jungen Menschen zu Hause, weil Kindergarten und Schulen geschlossen wurden. Auch wenn das System jetzt langsam hochgefahren werde, lägen angespannte Wochen hinter den Familien: Leben auf engstem Raum, keine Möglichkeit der Freizeitgestaltung, Geldsorgen. Vielerorts sei in dieser Zeit eine steigende Fallzahl von Kindeswohlgefährdung registriert worden. Darum fordern die Paritäter eine verstärkte Unterstützung der Präventionsangebote gegen häusliche Gewalt und Kindeswohlgefährdung gerade in der Krise.

Regelungen für Kinder aus Erwachsenen-Sicht gedacht
Des weiteren haben Kinder ein Recht auf Beteiligung. Kinder und Jugendliche seien aber bisher bei Entscheidungsprozessen zum Beispiel bei der Umsetzung von Covid-19-Eindämmungsverordnungen nicht einbezogen worden, heißt es in der Mitteilung des Paritätischen Landesverbandes weiter. Regelungen für Kinder seien primär aus der Perspektive der Erwachsenen gedacht und umgesetzt  worden. Kinder und Jugendliche müssten aber an den Prozessen, die sie betreffen, stärker beteiligt werden. Dies gelte auch und gerade in der aktuellen Situation, so die Paritäter.

Donnerstag, 14. Mai 2020

#SoziADigital – erste Online-Qualifizierung gestartet

Mit zwei Zoom-Konferenzen startete heute die erste Qualifizierung für die „Digitallotsen“. Diese Schulung, die im Rahmen des Projektes „#SoziADigital - Beschäftigte in der Sozialen Arbeit durch die Digitale Transformation stärken, weiterentwickeln, entlasten“ durchgeführt wird, sollte bereits mit einer Präsenzeinheit Ende März 2020 starten.

Durch die die Corona-Pandemie mussten nicht nur der Termin verschoben werden, sondern das Projektteam musste das Qualifizierungsformat neu konzipieren: Statt  mit Präsenz- und Onlinephasen, findet diese Fortbildung jetzt komplett nur über die vorhandene E-Learning-Plattform moodle (awo-elearning.de ) mit integrierten Videokonferenzen über Zoom statt.

Bahnbrechend: 1500 Euro für Pflegekräfte und einheitlicher Tarif

Diese Woche ist eine gute Woche für die Pflege. Sie gipfelt am morgigen Freitag in Sitzungen von Brandenburgischem Landtag und Bundesrat, in denen über die Anerkennungsprämie für den hervorragenden Einsatz der Beschäftigten in der Altenpflege sowie anderer Gesundheitsberufe in der Corona-Krise verhandelt wird. Beschlossen wird der Pflegebonus bereits im heutigen Tagesverlauf vom Bundestag. Vorstand und Präsidium des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. begrüßen diese Einmal-Zahlung als wichtige Anerkennung der geleisteten Arbeit und als ersten Schritt in Richtung einer grundsätzlichen Aufwertung des Berufsstandes Pflege. Wie schon am Tag der Pflege vergangenen Dienstag vermeldet, spricht sich die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt als Träger von Pflegeeinrichtungen im Land Brandenburg für angemessene und damit ihre Systemrelevanz anerkennende Löhne für Mitarbeiter*innen in der professionellen Pflege aus. Allerdings müsse bei der Lohnerhöhung darauf geachtet werden, dass sie nicht  - wie bisher - zu Lasten der Pflegebedürftigen gehe.

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Pflegelöhneverbesserungsgesetz beschlossen, um einen bundeseinheitlichen Tarifvertrag auf den Weg zu bringen. Das ist ganz in unserem Sinne: erst die Anerkennungsprämie als einmaliger Bonus für die geleistete Arbeit jetzt und dann der Pflegepakt als dauerhafte und künftige Aufwertung des Pflegeberufs.

Über 2000 Stoffmasken genäht

Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Durchhaltevermögen und Ausdauer unermüdlich Masken aus Stoff als Mund-Nase-Abdeckung in unseren Nähstuben produziert werden. Schon mit Einsetzen der Corona-Krise im März haben die ersten Schneiderinnen und Schneider losgelegt und im Laufe der Zeit Verstärkung durch weitere Ehrenamtliche erhalten. Inzwischen ist das Tragen von Mundschutz in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch beim Einkaufen und Arztbesuch Pflicht geworden und der Bedarf daran - auch in unserem Verband - sehr hoch. Frisch aus der Nähmaschine sind die Stoffmasken gleich wieder vergriffen. Rund 2000 Stück sind bereits in unseren Nähstuben genäht und auch fast alle verteilt worden.
Den fleißigen Näher*innen an dieser Stelle ein herzliches Danke. Und weil es die Eindämmungsverordnung verlangt außerdem ein: Weiter so.

Mittwoch, 13. Mai 2020

"Fantasie in 4 Wänden" macht jetzt in Fotografie

Die Storchenpaare sind wieder da. Auch im Amt Niemegk. Dort hat die AWO Jugendkoordinatorin (Juko) Anne Kollien die Jugendlichen in ihrem Wirkungskreis zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Und Janic Habedank hat ein Storchenpaar eingefangen - mit der Kamera. Aber auch sonst sind schon interessante Beiträge bei der Juko eingegangen und bereichern den vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ausgeschriebenen Kreativwettbewerb "Fantasie in 4 Wänden", wo wir zumindest virtuell demnächst in einer kleinen Galerie die Werke aus Niemegk zeigen wollen. "In echt" möchte Jugendkoordinatorin Kollien die gesammelten Fotografien dann zeigen, wenn wieder analoge Ausstellungsbesuche möglich sind. Aktuell kann man ausgewählte Bilder bei Instagram @juko.niemegk bestaunen.

 
 

Wir sind für Sie da
Corona-Nothilfe wieder aktiviert

Weitere Informationen
 
 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Hilfestellung statt Schubladendenken

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie schnell scheinbar stabile Strukturen wegbrechen und zu finanziellen Notlagen führen können. Statt einer Stigmatisierung der Betroffenen wäre Hilfestellung in dieser psychisch herausfordernden Situation angebracht – die Schuldnerberatungsstellen sind Teil der Daseinsvorsorge und müssen jedem und jeder offenstehen

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