Umgang mit Corona

Informationen zum Umgang mit Corona.
CORONA LIVE-TICKER.

Umgang mit Corona

Angesichts der Corona-Krise haben der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und seine Tochtergesellschaften den Pandemieplan aktualisiert und einen Krisenstab gebildet. Auf dieser Informationsseite zum Corona-Virus finden Sie aktuell alle vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ergriffenen Maßnahmen sowie Hilfsangebote für ältere oder besonders gefährdete Personen.

Corona LIVE-TICKER

Montag, 23. März 2020

Aufruf: Spendet Anziehsachen!

Jetzt ist genug Zeit, mal einen Blick in den Kleiderschrank zu werfen und nicht so beliebte, aber gut erhaltene Kleidungsstücken auszusortieren. Denn: Anziehsachen werden gerade und in den nächsten Wochen dringend benötigt. Und obwohl unser Spenden- und Tauschladen "Schatztruhe" für den Publikumsverkehr geschlossen ist, können weiterhin Sachen abgegeben werden. Bitte in Kartons oder Beuteln verpackte Kleidung vor die Annahmetür der Schatztruhe stellen. Alles andere machen wir.

Ansprechpartner

Raico Rummel

Leitung AWO Schatztruhe
FAX +49331 88768859
Schatztruhe
Erlenhof 34
14478 Potsdam
fpungmgehur@njb-cbgfqnz.qr

Sonntag, 22. März 2020

Soforthilfe für Freiberufler

Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind. Dies kündigten Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bereits am gestrigen Samstag in einer Pressemitteilung an.

Aktuelle Unterstützungsangebote der Landesinvestitionsbank Brandenburg

Verbände warnen: Ohne Hilfen kollabiert die soziale Infrastruktur

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland fordern die Bundesregierung dringend auf, schnellstmöglich die akut gefährdeten sozialen Dienste zu sichern. In einem Papier an das Bundeskanzleramt schildern sie die Situation und warnen vor einem Wegbrechen der sozialen Infrastruktur mit massiven Konsequenzen für unzählige Menschen, die darauf angewiesen sind.

Samstag, 21. März 2020

Gesicht zeigen, Stimme erheben - gegen Rassismus

Zum heutigen Internationalen Tag gegen Rassismus ruft der AWO Bundesverband zu Solidaritätsbekundungen von zu Hause aus auf. Wegen der Corona-Krise hat die Arbeiterwohlfahrt alle Veranstaltungen zur Kampagne "AWO gegen Rassismus" abgesagt. Dem Motto "Gesicht zeigen - Stimme erheben" kann man dennoch gerecht werden - nämlich online. Zum Aufruf des AWO Bundesverband

Freitag, 20. März 2020

Die Schließung von Kitas und Schulen trifft Kinder aus armen Familien

Die Schließung von Kitas und Schulen wegen Corona-Virus trifft insbesondere Kinder aus armen Familien.
Denn:

  • Durch die oftmals beengten Wohnverhältnisse sind die Möglichkeiten des effektiven Lernens zuhause stark eingeschränkt.
  • Das Geld für Nachhilfe oder kostenpflichtige Lernplattformen fehlt, insbesondere wenn es nach Wiederöffnung der Schule in einem höheren Lerntempo weitergeht.
  • Nach Schließung vieler Kinder- und Jugendeinrichtungen brechen auch Angebote wie Hausaufgabenbetreuung weg.
  • Auch die teilweise unzureichende technische Ausstattung zuhause ist für einige ein Problem.
  • Der Hartz-IV-Regelsatz für Kinder und Jugendliche ist äußerst knapp bemessen. Wenn das kostenfreie Essen in Kitas und Schulen wegfällt, stellt das viele Familien vor Probleme. Hinzu kommt die Schließung vieler „Tafeln“, wo rund 500.000 Kinder und Jugendliche regelmäßig hingehen.
  • Viele prekär Beschäftigte haben keine Möglichkeit, Homeoffice zu machen. Zudem drohen vielen Arbeitsplatzverluste. Das erzeugt einen hohen Stress-Level, der sich auch auf die Kinder übertragen kann.

Das Deutsches Kinderhilfswerk e.V. fordert deshalb staatliche Unterstützungsmaßnahmen für von Armut betroffene Familien mit Kindern.

Die Bundesregierung sollte eine unbürokratische Aufstockung des Regelsatzes prüfen, um finanzielle Nachteile durch die Krise unkompliziert auszugleichen.
Zugleich könnten beispielsweise die Bewilligungsmodalitäten beim Bildungs- und Teilhabepaket für Lernförderung und soziale Teilhabe gelockert werden.
Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sollte die Einrichtung eines Sonderfonds für Kommunen geprüft werden, damit dort Bildungsprogramme für arme Kinder finanziert werden können.
Und schließlich müssen Lehrerinnen und Lehrer nach Wiedereröffnung der Schulen die ungleichen Bildungschancen von Kindern aus armen Familien noch stärker in den Blick nehmen.

Zum Schutz: Zurzeit keine Enkelkind-Betreuung durch die Oma

Da das Coronavirus besonders für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gefährlich ist, gibt die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey zusammengefasst folgende Verhaltenshinweise:

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen!

Donnerstag, 19. März 2020

Seid solidarisch!

Seid auch in dieser Krise solidarisch, appelliert der AWO Bundesverband in einem Brief an die vielen engagierten Ehrenamtlichen in der Arbeiterwohlfahrt, "für die es schon immer dazu gehört, gerade in Notsituationen für andere da zu sein". Und weiter: Ihr lebt die Solidarität, für die die AWO steht.

Zur Solidarität in diesen Zeiten gehöre aber auch, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen. Das solle nicht vergessen werden, heißt es weiter. In dieser Situation könnten auch andere Formen der Hilfe notwendig und möglich sein.  Der Vorstandsvorsitzende vom AWO-Bundesverband, Wolfgang Stadler, schlägt deshalb Telefonketten vor, um Nachbarschaft zu vernetzen und Maßnahmen zu vereinbaren. Die Lage sei ernst und die Ausbreitung des Sars-Cov2-Virus müsse eingedämmt werden.

Schulkrankenschwestern helfen in Gesundheitsämtern

Weil die Schulen aufgrund der Corona-Pandemie bis voraussichtlich 19. April 2020 im Land Brandenburg geschlossen bleiben, haben die Schulgesundheitsfachkräfte jetzt den Gesundheitsämtern ihre Unterstützung angeboten. Drei der insgesamt 18 im AWO-Modellprojekt "Schulgesundheitsfachkräfte" Tätigen sind bereits in den Gesundheitsämtern in Cottbus und Barnim tätig „Jeder wird im Moment gebraucht. Wir sind stolz auf das Engagement unserer Mitarbeiterinnen“, so Angela Schweers, Vorstandschefin des AWO Bezirksverbandes Potsdam.

"Benevity“ verdoppelt Spenden für COVID-19-Hilfe

Unternehmen können schon länger über die Plattform „Benevity“ gemeinnützigen Organisationen datensicher Spenden zukommen lassen. Auch der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. gehört zu der Liste von Organisationen, die Spenden darüber empfangen. Unter dem Motto: „We Are We: Together, We Can ‚Flatten the Curve‘“ (Wir sind Wir: Gemeinsam können wir die Kurve abflachen) verdoppelt die Plattform jede Spende an gemeinnützige Organisationen, die Projekte planen, um die Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Corona-Krise abzumildern.

Mehr Informationen: https://insights.benevity.com/home-page/together-we-can-flatten-the-curve

Ausnahmeregelung zur täglichen Arbeitszeit

Es erreichen uns immer wieder Nachfragen zu den Arbeitszeiten von Pflege- und Betreuungspersonal für den Fall, dass  die Gefährdungs- und Infektionslage größer wird. Mit einer Allgemeinverfügung hat das zuständige Sozial- und Gesundheitsministerium Brandenburg (MSGIV) eine Verlängerung der täglichen Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden genehmigt. Dies gilt für diese Mitarbeitenden befristet bis zum 30.05.2020.

Solange die Personalsituation und der Betreuungs- und Pflegebedarf am jeweiligen Standort dies zulassen, werden wir versuchen, die ohnehin große Belastung unserer Pflege- und Betreuungskräfte nicht auszuweiten. Zu gegebener Zeit werden wir mit Augenmaß von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Ein Ausgleich für die betroffenen Mitarbeiter*innen wird dann organisiert, wenn dies die Situation vor Ort wieder zulässt.

Unsere Mitarbeiter*innen leisten bereits jetzt Herausragendes im Sinne unserer Bewohner*innen und Klient*innen, wofür ihnen jeder Dank gebührt. Gemeinsam werden wir täglich neu die vor uns liegenden Aufgaben und Herausforderungen meistern.

 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Adressen des Briefkastennetzwerks und der Beratungsstellen des AWO Bezirksverbandes Potsdam (Beratungseinrichtungen / Nothilfe-Briefkästen).

Adressen des Briefkastennetzwerks und der Beratungsstellen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.
 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Genähter Mund-Nase-Schutz ist jetzt Mode

Für Mitarbeiter*innen, die sich selbst einen Mund-Nase-Schutz nähen möchten, aber keine eigene Nähmaschine zu Hause haben, hat die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt mehrere Nähstuben eingerichtet.

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