Umgang mit Corona

Informationen zum Umgang mit Corona.
CORONA LIVE-TICKER.

Umgang mit Corona

Angesichts der Corona-Krise haben der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und seine Tochtergesellschaften den Pandemieplan aktualisiert und einen Krisenstab gebildet. Auf dieser Informationsseite zum Corona-Virus finden Sie aktuell alle vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ergriffenen Maßnahmen sowie Hilfsangebote für ältere oder besonders gefährdete Personen.

Corona LIVE-TICKER

Dienstag, 05. Mai 2020

5. Mai: Aktionstag entfällt, Forderungen bleiben

„Bildungs- und Freizeitangebote müssen so ausgestaltet sein, dass sie für alle Menschen zugänglich sind“, fordert die AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Potsdam-Mittelmark (KIS) anlässlich des heutigen Internationale Protesttages für Menschen mit Behinderung, der eigentlich gemeinsam mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark und weiteren Kooperationspartnern mit einem Aktionstag in Bad Belzig begleitet werden sollte. Wegen der derzeitig geltenden Eindämmungsverordnung aufgrund der Corona-Epidemie entfällt diese Form des Protestes. Die Forderungen zu „Inklusion von Anfang an“ aber bleiben.

Bereits im vergangenen Jahr hat der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. mit seinem "Netzwerk Arbeit Inklusiv" mit einem Fachtag darauf aufmerksam gemacht, dass Menschen mit Behinderung zu der Bevölkerungsgruppe gehören, die besonders von Armut betroffen bzw. bedroht sind. In World Cafés wurden Forderungen erarbeitet, die vor allem auf die Umsetzung einer echten Teilhabe abzielen. Die Ergebnisse des Fachtages und weiterer Protestaktionen vom Mai 2019 sind in einer Broschüre zusammengefasst.

Montag, 04. Mai 2020

Sorgen in der Krise - Beratungsangebot für AWO Mitarbeiter*innen

Eine Sprechstunde für alle  AWO-Mitarbeiter*innen bietet Dr. Kathrin Neuhaus, Psychotherapeutin und in der Teamleitung der Ambulanten Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchterkrankte und Suchtgefährdete,  ab dem heutigen Montag bis auf weiteres an. Wer Sorgen oder in diesen Zeiten Angst hat, in eine persönliche Krise abzurutschen, findet ab sofort montags, dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20:00 Uhr telefonischen Beistand oder Beratung per E-Mail. Die Psychologin weist darauf hin. dass jeglicher Austausch selbstverständlich unter absoluter Einhaltung der Schweigepflicht und auf Wunsch auch anonym erfolge.

Durch ihre psychotherapeutische Arbeit in eigener Praxis kennt sich Frau Dr. Neuhaus mit Ängsten, Sorgen und Nöten von Menschen in Krisensituationen, wie auch die Corona-Krise eine ist, gut aus.

Corona-Langeweile macht kreativ

"Fantasie in 4 Wänden" - unsere Kreativwettbewerb gegen die Langeweile in der Corona-Krise hat Zuwachs bekommen. So hat zum Beispiel der "TRollberg", die AWO Kreativwerkstatt in Bad Belzig zum Kneten und Formen von Zaunhockertieren aufgerufen. Kleine abgepackte Mengen Ton standen in einer Kiste vor der Einrichtung zur kostenlosen Abholung bereit. Auf dem gleichen Weg konnten die fertigen Produkte zum Brennen und Härten im Ofen abgegeben werden. Nach dem Brand werden sie von den kleinen Künstler*innen wieder mit nach Hause genommen und dort bemalt. Auf Fotos festgehalten, sind sie dann später in unserer Galerie zu bewundern.

Auch die Jugendkoordinatorin aus Niemegk, Anne Kollien, hat die Zehn- bis 18-Jährigen in ihrem Wirkungskreis zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, der auch Teil von Fantasie in 4 Wänden sein wird. Beim Fotografieren mit einer Kamera oder dem Handy ist die Motivwahl frei. Geschickt werden können die Bilder  u.a. über Instagram @juko.niemegk. Dort können die Bilder auch virtuell ausgestellt werden. Die AWO-Jugendkoordinatorin möchte die Fotos aber auch in einer echten Ausstellung präsentieren - nach Corona. #fantasiein4waenden

Verbraucherinfo: Fake-Shops erkennen

Corona-Zeit ist Internet-Zeit. Viele Verbraucher kaufen benötigte Produkte nun online ein. Damit die Menschen dabei nicht auf Fake-Shops hereinfallen, gibt die Verbraucherzentrale Brandenburg Tipps, wie man solche betrügerischen Shops erkennt. Der Text ist in der Infothek der Verbraucherzentrale nachzulesen, die Rechts-Tipps seien leicht verständlich aufbereitet und insbesondere für Migranten und Geflüchtete bereitstellt. Neben Deutsch und Polnisch gibt es die Informationen nun auch auf Englisch.

Auch Geflüchtete würden regelmäßig Opfer von Fake-Shops – dies belegten die Erfahrungen aus der Beratung in der Verbraucherzentrale Brandenburg. Fake-Shops locken mit preislich besonders attraktiven Angeboten. Nach einer Vorauszahlung werde nicht selten minderwertige Ware verschickt oder das Produkt erst gar nicht geliefert. Das Geld ist dann meist weg. Daher rufen die Verbraucherschützer zu großer Vorsicht beim Online-Einkauf auf: „Das Geld für nicht erhaltene oder minderwertige Ware zurückzuerhalten, ist bei Fake-Shops nahezu aussichtslos. Zieht der Zoll eine Sendung mit Plagiaten aus dem Verkehr, muss der Empfänger zu allem Überfluss auch noch die dafür fälligen Gebühren zahlen“, erklärt Karolina Wróblewska, Referentin im Projekt Verbraucherschutz für Migrant*innen. Daher ist es besonders wichtig, Fake-Shops bereits vor Bestellung zu entlarven.

Wie kann man Fake-Shops erkennen?
Vor allem: Ungewöhnlich niedrige Preise – „Die Abzocker werben meistens mit besonders günstigen Preisen, die wesentlich unter dem Marktpreis liegen. Solche Angebote sollten Sie besonders kritisch untersuchen“, rät Wróblewska. „Häufig lassen sich die Fake-Shops auch daran erkennen, dass auf der Internetseite entweder kein Impressum oder ein Impressum mit nicht vollständigen Angaben des Unternehmers vorhanden ist“, ergänzt die Expertin. Das Impressum sollte die komplette Anschrift, eine E-Mail-Adresse, die Nummer im Handelsregister sowie den Namen des Vertretungsberechtigten enthalten.
In der Infothek finden Verbraucher*innen weitere Tipps, wie man Fake-Shops erkennt: auf Deutsch, Polnisch und jetzt neu auf Englisch.

Samstag, 02. Mai 2020

"Solidarisch gegen die Krise - 100 Euro mehr sofort“

"In der Sorge für diejenigen, die besonderer Hilfe bedürfen, zeigt sich der Grad an sozialem Zusammenhalt einer Gesellschaft". Wir fordern #100EuroMehrSofort für alle, die auf existenzsichernde Sozialleistungen angewiesen sind!

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zeigt bisher keine Bereitschaft, einen coronabedingten Mehraufwand für Beziehende von Grundsicherungsleistungen auszugleichen. In einem gemeinsamen Aufruf wenden sich daher jetzt Spitzenvertreter*innen von 18 bundesweiten Organisationen an die Bundesregierung und fordern angesichts der #Corona-Krise Soforthilfe für arme Menschen.

Gerade arme Menschen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise besonders massiv.

Die Arbeiterwohlfahrt und das Zukunftsforum Familie gehören zu den Erstunterzeichnern.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Poster-Aktion "Zuhause nicht sicher?" informiert über Hilfsangebote

Die Corona-Krise schränkt das tägliche Leben stark ein. In dieser schwierigen Situation steigt das Risiko für eine Zunahme häuslicher Gewalt. Gleichzeitig wird es für Betroffene schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Familie, Freunde und Nachbarschaft sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können.

Umso wichtiger ist es, betroffene Personen in dieser Ausnahmesituation auf alternativem Weg außerhalb der eigenen vier Wände zu erreichen. Das kann die Kasse im Supermarkt oder das Schwarze Brett im Hausflur sein.

Die Poster-Aktion des Bundesministeriums  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Zuhause nicht sicher?“ will die Kundinnen und Kunden in den Supermärkten und auch Nachbarinnen und Nachbarn in ihren Hausfluren auf die Hilfeangebote aufmerksam machen. Wir alle sind in dieser Zeit besonders aufgefordert, auf Alarmsignale häuslicher Gewalt in unserer Umgebung zu achten und dagegen aktiv zu werden.

Mehr dazu auf den Seiten des Ministeriums.

Freitag, 01. Mai 2020

Zum 1. Mai: Für eine solidarische Gesellschaft ohne Armut

Die Corona-Pandemie macht aktuell vor dem 1. Mai nicht halt. Die Eindämmungsverordnung nämlich schließt ein generelles Demonstrationsverbot ein. Auch wenn wir heute also nicht - wie im Vorjahr - als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. bei den Kundgebungen auf dem Potsdamer Luisenplatz oder sonst irgendwo auf den Straßen sein können, geht unser Engagement für das eine Ziel, nämlich soziale Gerechtigkeit, weiter. Dazu gehört unbedingt auch die Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft ohne Armut, wie sie die Nationale Armutskonferenz (nak) am heutigen Tag der Arbeit erneut stellt.

Arbeit ist wichtig
nak-Sprecher Gerwin Stöcken erklärt: "Untersuchungen zeigen immer wieder, wie wichtig Arbeit für die meisten Menschen ist. Gesellschaftliche Teilhabe in unserer Gesellschaft muss daher bedeuten, Zugang zu guter und existenzsichernder Erwerbsarbeit zu haben, verlässliche soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit zu erfahren und eine fördernde und unterstützende Arbeitsmarktpolitik vorzufinden, die immer wieder Brücken baut."]

Mit diesem Anspruch auf Teilhabe und einen solidarischen Sozialstaat betrachte man die Gesellschaft, erlebe jedoch eine andere Realität, so Stöcken: Der Anteil prekärer Beschäftigungsverhältnisse bleibt hoch. Neun Millionen Menschen arbeiten zu Niedriglöhnen, über eine Million Menschen müssen ihren Lohn mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken.  Besonders bitter sei die Situation der Millionen Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen, die verlässlich und verantwortungsvoll für andere Menschen da sind und die Gesellschaft nicht nur während der Corona-Pandemie zusammenhalten. Diese systemrelevanten Berufe in den Branchen Gesundheit, Pflege, und Einzelhandel vereint, dass sie mehrheitlich schlecht bezahlt und unter schwierigen Bedingungen ausgeübt werden.
Unsere Solidarität bleibt!
Die Nationalen Armutskonferenz, in der auch die Arbeiterwohlfahrt vertreten ist,  tritt  gemeinsam für eine andere Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ein – für höhere Mindestlöhne und Regelbedarfe, für eine Stärkung der Tarifbindung, für Investitionen in die öffentliche und soziale Infrastruktur und für einen wirksamen Ausgleich zwischen Arm und Reich. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber unsere Solidarität bleibt!

Donnerstag, 30. April 2020

Hilfe von zu Hause aus

Fleißige Helfer*innen allerorten: auch von zu Hause aus kann man jetzt in der Corona-Krise anderen helfen. Den Gedanken hatte wohl auch eine Klientin der AWO Sozialstation im Käthe-Kollwitz-Haus, als sie sich an ihre alte Nähmaschine setzte und anfing, Mund-Nase-Schutze zu nähen. Vorher hatte die Hobby-Schneiderin eine Stoffmaske von ihrer Pflegerin geschenkt bekommen und diese als Modell genutzt.

Die Seniorin, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist, ist froh durch das Nähen eine Aufgabe und eine Tagesstruktur zu erhalten und auch anderen Menschen helfen zu können. Die ersten Masken aus ihrer "Werkstatt" wurden bereits an andere Klientinnen und Klienten der Sozialstation verschenkt. Für diese Möglichkeit sind die Pflegefachkräfte, die die Menschen ambulant betreuen, sehr dankbar. Inzwischen hat sich um die nähende Heimarbeiterin ein kleines Netzwerk gebildet, das ihr Stoffe und Gummibänder spendiert, damit sie weiter Masken produzieren kann.

Gewonnen hat der tintenblaue Glückselefant

Der Siegerbeitrag der fünften Wettbewerbs-Woche von "Fantasie in 4 Wänden" steht fest: es ist Anna mit ihrem tintenblauen Glückselefanten. Die Sechsjährige hat uns zu ihrem Bild auch einen kleinen Brief geschrieben, in dem sie erklärt, dass der Elefant mit seiner Stärke und Kraft jeden beschützt, der ihm nahe steht. Den gesamten Text und auch die anderen eingereichten fantasievollen Werke sind auf der unten verlinkten Wettbewerbseite zu finden.

An dem Kreativwettbewerb gegen die Langeweile in Corona-Zeiten haben sich bisher 130 Kinder beteiligt. Das finden wir großartig.
Wir freuen uns auch weiterhin auf viele Einreichungen. Einfach ran ans Werk ...

Schuldnerberatung begrüßt Gesetzentwurf für kürzere Insolvenzverfahren

Die AWO Beratungsstelle für Überschuldete begrüßt den Entwurf eines Gesetzes zur insolvenzrechtlichen Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie, den die Bundesfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen vor wenigen Tagen eingebracht hat. Mit Einführung des Gesetzes soll die Verkürzung des Insolvenzverfahrens sofort auf 3 Jahre ab dem 2. Quartal 2020 umgesetzt werden. Bislang gelte das Abschmilzprinzip, aktueller Stand 5 Jahre und 3 Monate. (monatliche Verkürzung von 6 Jahren seit dem 17.07.2019 auf 3 Jahre – Umsetzung der 3 Jahre ab 17.07.2023), erklärt Aline Liebenow, Leiterin der Schuldnerberatung beim AWO Bezirksverband Potsdam e.V..

Im Weiteren soll der Einsatz digitaler Hilfsmittel (z.B.Videokonferenzen bei Gläubigerversammlungen) befristet bis zum 30.06.2021 zugelassen werden. Damit werde sichergestellt, dass die Versammlungen - trotz Corona-bedingter Einschränkungen - tagen könnten und somit handlungsfähig blieben. Neben den Einsparungen bei den Landeshaushalten, beschleunige der Gesetzgeber durch die Gesetzesänderung nicht nur die schnelle wirtschaftliche Erholung, sondern auch die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit, so Aline Liebenow.

 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Chancenlose Kinder – gutes Aufwachsen trotz Überschuldung

Unter dem Motto „Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!“ stellt die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung der Wohlfahrts- und Fachverbände vom 25. bis 29. Mai 2020 Kinderrechte in den Mittelpunkt. In der aktuellen Corona-Krise ist diese Thematik aktueller denn je.

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