Umgang mit Corona

Informationen zum Umgang mit Corona.
CORONA LIVE-TICKER.

Umgang mit Corona

Angesichts der Corona-Krise haben der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und seine Tochtergesellschaften den Pandemieplan aktualisiert und einen Krisenstab gebildet. Auf dieser Informationsseite zum Corona-Virus finden Sie aktuell alle vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ergriffenen Maßnahmen sowie Hilfsangebote für ältere oder besonders gefährdete Personen.

Corona LIVE-TICKER

Mittwoch, 29. April 2020

Im Notfall alles Wichtige auf einem Zettel

Damit jeder und jede im Notfall alle wichtigen persönlichen Daten und Informationen dabei hat, hat die Landeshauptstadt Potsdam jetzt einen Notfallzettel Covid-19 zum Downloaden auf ihrer Internetseite eingestellt. Auf diesem Zettel trägt man neben Name und Geburtsdatum Angaben zu regelmäßig einzunehmenden Medikamenten oder Vorerkrankungen und auch Kontaktdaten vertrauter Personen ein. Eigentlich ist der Zettel für die Notfall-Dose konzipiert, die mit dem Zettel befüllt zu Hause in die Kühlschranktür gestellt wird. Dies ist ein den Rettungskräften bekannter Ort zum Hinterlegen von Notfalldaten. Sollte nämlich der Hilfesuchende nicht mehr ansprechbar oder auskunftsfähig sein, sind hier relevante Informationen verfügbar. Um doppelt sicher zu gehen, kann man ja auch eine Kopie des Notfall-Covid-19-Zettels mit dem Personalausweis bei sich tragen. Sicher ist sicher.

Notfalldosen können bestellt werden über https://www.notfalldose.de/ . Zur Not tut's auch ein verschraubbares Marmeladenglas mit der deutlichen Aufschrift "Notfalldose".

Erklär-Video in fünf Sprachen

Wie sind die Ansteckungswege des Covid-19-Virus, wie kann ich mich vor einer Infizierung schützten und wie verhalte ich mich im Krankheitsfall? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Corona hat uns die Amtsärztin im Havelland, Dr. med. Anna Müller in einem knapp 15-minütigen Videobeitrag beantwortet. Das Video wurde jetzt mit Untertiteln in fünf Sprachen versehen, darunter Englisch, Russisch und Arabisch. Alle Beiträge finden sich auf dem hier verlinkten YouTube-Kanal des AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Für Kinder und Jugendliche: Hier findest du Hilfe

"Hier findest du Hilfe" steht auf dem neongelben Button der Internetseite kein-kind-alleine-lassen.de. Mit einem Klick steht ein direkter Kontakt zu Beratungsstellen. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig eingerichtet. Durch die Alltagseinschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus seien Familien über lange Zeit ununterbrochen zusammen, meist noch auf beengtem Raum. Damit, befücrhtet Rörig, steige für Kinder und Frauen das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden.

Der Bereich der Internetseite für Kinder und Jugendliche bietet direkten Kontakt per Chat, Mail oder Telefon zu Hilfesangeboten. Kinder finden hier auch Tipps, was sie tun können, wenn sie von Gewalt bedroht sind. Für den Fall, dass der Täter/die Täterin ins Zimmer platzt, während das Kind oder der Jugendliche auf der Seite ist, gibt es einen "Notausgang"-Knopf, der die Bildschirmdarstellung sofort verschwinden lässt.

Darüber hinaus gibt es auch einen Bereich für Erwachsene, in dem Interessierte Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Missbrauchsverdacht im Umfeld erhalten. Außerdem findet sich hier ein Verzeichnis wichtiger Anlaufstellen, die auch während der Corona-Zeit erreichbar sind.

Dienstag, 28. April 2020

Kollegiale Unterstützung in der Behindertenhilfe

Die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH hilft aktuell in den Einrichtungen der Begleiteten Elternschaft aus. Die Begleitete Elternschaft ist eine Hilfsform, in der Eltern mit einer geistigen Beeinträchtigung mit ihren Kindern in Wohngruppen leben und bei der Erziehung und Alltagsbewältigung unterstützt werden. "Dadurch, dass die Werkstätten für Menschen mit Behinderung und auch die Kitas derzeit corona-bedingt geschlossen sind, haben wir in diesen Einrichtungen einen erheblichen Mehraufwand", erklärt Sven Leist, Geschäftsführer der AWO Betreuungsdienste gGmbH und Träger der Eltern-Wohngruppen, die nun in Friesack, Nauen und Potsdam durch pädagogische Fachkräfte aus den AWO-Kitas verstärkt werden. "Das klappt gut", ist Sven Leist dankbar für die kollegiale Unterstützung.

Danke an die Menschen, die wir manchmal nicht sehen

In allen unseren Einrichtungen, - wie Seniorenzentren, Kindertagesstätten, Betreuungseinrichtungen, Obdachlosen- und Asylunterkünfte – arbeiten Menschen auf einem hohen professionellen Niveau für und mit unseren Klient*innen, Kindern, Kunden und Angehörigen. Gerade jetzt in der Zeit, wo die sozialen Berufe plötzlich systemrelevant sind und über Prämien z.B. für Pflegekräften diskutiert  wird, wird aber eine Berufsgruppe nicht wahrgenommen. Eigentlich werden sie auch sonst kaum wahrgenommen: Die Reinigungskräfte.

„Keiner sagt Danke, keiner sieht uns, egal, ob Krankenhausmitarbeiterinnen, Patienten oder Angehörige. Es kommt mir so vor, als ob die Leute erst auf uns achten würden, wenn wir nicht mehr da wären. Man muss sich mal vorstellen, wie ein Krankenhaus ohne Reinigungskräfte aussähe! Trotzdem sind wir diejenigen, die immer nur stören.“

sagt Clea Timmert, 38 Jahre (Name geändert), Reinigungskraft in einem Beitrag für Zeit Online.

Artikel bei Zeit-Online: "Keiner sagt Danke, keiner sieht uns"
 

In diesen Zeiten mit  hohen Ansprüchen an Hygiene, Infektionsschutz und Sauberkeit sind sie ebenfalls einem hohen Risiko ausgesetzt, sich am Corona-Virus anzustecken. Sie müssen flexibel, schnell und professionell arbeiten, damit „ihre Einrichtung“ weiter funktioniert und werden bei ihrer Arbeit leider oft nicht ausreichend wahrgenommen.

Wir möchten Euch hier danken: die Mitarbeiter*innen unserer AWO Potsdam Socialmanagement GmbH und die bei der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH direkt angestellten Reinigungskräfte leisten – nicht nur in dieser Zeit – außergewöhnlich viel.
Wir sehen Euch! Jeden Tag an jedem Ort unseres Verbandes.

Ab Mai Kita-Gebühren für Notbetreuung

Für Kinder in der Notbetreuung werden ab Mai wieder Kita-Gebühren erhoben. Dies kündigt jetzt die Landeshauptstadt Potsdam in einem Brief an die Eltern an. In der Anfangszeit der Corona-Krise und der kurzfristig erfolgten Schließung der Kindertagesbetreuungsangebote Mitte März hatte sich Potsdam an der Landesentscheidung orientiert und für einen Monat gänzlich auf Kita-Gebühren verzichtet. Das galt auch für die Notbetreuung der Kinder von Eltern in so genannrten systemrelevanten Berufen.

Vom gestrigen Montag an wurde jetzt bundesweit die Notfallbetreuung in Kindertagesstätten und Horten ausgeweitet. Demnach gilt ab sofort die Ein-Eltern-Regel, nach der es für den Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz eines Kindes ausreiche, wenn ein Elternteil in der "kritischen Infrastruktur" beschäftigt sei. Auch berufstätige Alleinerziehende fallen unter diese Regelung und haben jetzt einen Betreuungsanspruch. Allgemein bleibt die Grundvoraussetzung für einen Platz in der Not-Kita, dass Eltern die Betreuung ihrer Kinder nicht selbst organisieren können.

Montag, 27. April 2020

Beratung durch Plexiglas

Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Ein Ergebnis dieses Erfindergeistes steht jetzt in der AWO Migrationsberatungsstelle (MBE) für erwachsene Zuwanderer im Havelland. Es ist eine in ein Holzgestell eingeklemmte Plexiglasscheibe, die als Spuckschutz zwischen Ratsuchenden und Ratgebenden aufgestellt wird. Ein Teil der Unterstützung, die die Einrichtung bietet, ist nämlich die Hilfe beim Ausfüllen oder Beantworten von Behördenschreiben. Das musste nun einige Wochen durch die Corona-bedingte Schließung der Beratungsstelle und Umstellung auf telefonische oder E-Mail-Beratung entfallen. Da der Holzrahmen aber unten einen Spalt freigibt, können hier die betreffenden Papiere durchgeschoben werden. Selbstverständlich gelten im so geführten Beratungsgespräch auch alle anderen Hygienevorschriften wie das Masketragen und das Händewaschen und Desinfizieren nach jeder Beratung.

Enkelbesuch via Videokonferenz

Die Bewohnerinnen und Bewohner der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH können jetzt zumindest per Videokonferenz Besuch von ihrer Familie oder auch Freunden bekommen. Das macht ein Sponsoring der Deutschen Telekom möglich. Das Kommunikationsunternehmen hat jeder unserer elf stationären Einrichtungen drei Smartphones inklusive Datenkarte spendiert. Und was besonders toll ist: Auch nach der Corona-Krise und den damit verbundenen Kontakteinschränkungen dürfen die Seniorenheime die Geräte behalten.

Insbesondere in der Altenpflege herrschen derzeit sehr strikte Eindämmungsverordnungen. Schon seit Wochen dürfen die alten Menschen keinen Besuch mehr bekommen und auch selbst das Haus nicht verlassen. Die Pflegekräfte tun ihr Bestes, um diese schwierige Situation zu meistern und die Bewohner*innen aufzumuntern. Trotzdem nehmen die Bewohnerinnen und Bewohner jetzt die Stille wahr, die sonst durch regen Besucherverkehr und Kinderlachen übertönt wird. Der persönliche Kontakt und Austausch mit den Kindern und Enkeln ist Lebensfreude und kommt jetzt dank Telekom-Spende zumindest per Videobotschaft wieder ins Seniorenzentrum.

Eltern-Kind-Zentrum jetzt auch Nähstube

Ab sofort stellt auch das Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) Am Stern auf dem Campus in der Röhrenstraße 6 zwei Nähplätze zur Eigenproduktion von Masken zur Verfügung. Material, Anleitungen und Desinfektionsmittel sind vor Ort. Wer dort nähen möchte, kann sich in eine Doodle-Liste eintragen. Das EKiZ ist neben dem Projekthaus und dem Kulturhaus in Babelsberg jetzt die dritte öffentliche Möglichkeit, selbst einen Nase-Mund-Schutz zu schneidern. Mit der heute in Kraft getretenen landesweiten Mundschutzpflicht im öffentlichem Raum wie Bus und Bahn oder beim Einkaufen wächst der Bedarf. Wir hatten deshalb schon früh Nähstuben eingerichtet und Ehrenamtliche zum Nähen aufgefordert und konnten bis jetzt schon hunderte Mund-Nase-Bedeckungen an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und Klienten verteilen.

Das Eltern-Kind-Zentrum ist eigentlich eine Begegnungsstätte für die ganze Familie. Hier finden normalerweise Familien Kontaktmöglichkeiten, unterstützende und entlastende Angebote zur Gestaltung des Familienalltags (z.B. Familiencafé, Tauschbörse, Eltern-Kind-Gruppe) und auch Beratung und Weitervermittlung. Jetzt in der Corona-Zeit sind die Mitarbeiterinnen von Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr telefonisch unter 0331 6008773 oder per E-Mail an: ekiz@awo-potsdam.de für Fragen, Sorgen und Beratungsbedarf der Familien erreichbar. Das EKiZ gibt Kinderkleidung aus der Tauschbörse sowie Bastelmaterial an die Familien - unter strenger Beachtung der Schutzmaßnahmen- und nach Voranmeldung heraus. Außerdem befindet sich auch ein Nothilfe-Briefkasten vor dem EKiZ, der alle 90 min geleert wird.

Freitag, 24. April 2020

Schule im Homeoffice: Ausdruck-Service für Hausaufgaben

Für die meisten Schülerinnen und Schüler wurden die Corona-Ferien verlängert und das heißt, Schule findet weiterhin zu Hause statt. Damit die Kinder und Jugendlichen das Lernen nicht verlernen und sich Stoff selbst erarbeiten können, gibt es jede Menge Aufgaben, die im "Homeoffice" erledigt werden müssen. Die Lehrkräfte verschicken die Arbeitsblätter vielfach per E-Mail zum Ausdrucken, dabei kann längst nicht jedes Kind auf einen Computer oder Drucker zugreifen. Darum bietet das AWO-Büro KinderMut einen Druckservice an.
Wie der funktioniert, findet Ihr im unten angefügten Link.

Außerdem haben wir gerade ein paar Laptops geschenkt bekommen, die wir gerne an Familien mit Kindern weitergeben, die dringend Technik brauchen, um Hausaufgaben am PC bearbeiten zu können. Und wenn Ihr nach ganz viel Schule noch Zeit und Lust habt, freuen wir uns über einen Beitrag zum Kreativwettbewerb #fantasiein4waenden.

 
 

Bundesweite Informationsseiten

Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Webseite täglich Informationen zur Entwicklung der Pandemie.

Informationen des RKI zum Corona-Virus
 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt auf ihrer Seite aktuelle Informationen zum Infektionsschutz zur Verfügung.

Informationen zum Infektionsschutz
 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Zusammen gegen Corona
 
 
 

Unterstützungsangebote des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

 

Die Online-Beratung (Suchtberatung / Schuldnerberatung) des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Online-Beratung
 

Maßnahmen und Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete.

Informationen von der Beratungsstelle für Überschuldete
 
 
 

Tipps für Kids

Ein paar Tipps für Kinder findet Ihr hier

Hilfeangebote und Tipps
 

Kreativwettbwerb "Fantasie in 4 Wänden"

Informationen und Ausschreibung zum Wettbewerb
 
Galerie mit den Einreichungen
 

"Tanz dich durch Corona" - Die Tanzakademie Erxleben bietet Online-Kurse an

Online-Angebote der Tanzakademie Erxleben
 
 
 

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg

Soforthilfeprogramm der Landesregierung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler im Land Brandenburg.

Sonderseite der ILB zu Unterstützungsangeboten
 
 

Chancenlose Kinder – gutes Aufwachsen trotz Überschuldung

Unter dem Motto „Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!“ stellt die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung der Wohlfahrts- und Fachverbände vom 25. bis 29. Mai 2020 Kinderrechte in den Mittelpunkt. In der aktuellen Corona-Krise ist diese Thematik aktueller denn je.

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