Danke an die Menschen, die wir manchmal nicht sehen

In allen unseren Einrichtungen, - wie Seniorenzentren, Kindertagesstätten, Betreuungseinrichtungen, Obdachlosen- und Asylunterkünfte – arbeiten Menschen auf einem hohen professionellen Niveau für und mit unseren Klient*innen, Kindern, Kunden und Angehörigen. Gerade jetzt in der Zeit, wo die sozialen Berufe plötzlich systemrelevant sind und über Prämien z.B. für Pflegekräften diskutiert  wird, wird aber eine Berufsgruppe nicht wahrgenommen. Eigentlich werden sie auch sonst kaum wahrgenommen: Die Reinigungskräfte.


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„Keiner sagt Danke, keiner sieht uns, egal, ob Krankenhausmitarbeiterinnen, Patienten oder Angehörige. Es kommt mir so vor, als ob die Leute erst auf uns achten würden, wenn wir nicht mehr da wären. Man muss sich mal vorstellen, wie ein Krankenhaus ohne Reinigungskräfte aussähe! Trotzdem sind wir diejenigen, die immer nur stören.“

sagt Clea Timmert, 38 Jahre (Name geändert), Reinigungskraft in einem Beitrag für Zeit Online.

Artikel bei Zeit-Online: "Keiner sagt Danke, keiner sieht uns"
 

In diesen Zeiten mit  hohen Ansprüchen an Hygiene, Infektionsschutz und Sauberkeit sind sie ebenfalls einem hohen Risiko ausgesetzt, sich am Corona-Virus anzustecken. Sie müssen flexibel, schnell und professionell arbeiten, damit „ihre Einrichtung“ weiter funktioniert und werden bei ihrer Arbeit leider oft nicht ausreichend wahrgenommen.

Wir möchten Euch hier danken: die Mitarbeiter*innen unserer AWO Potsdam Socialmanagement GmbH und die bei der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH direkt angestellten Reinigungskräfte leisten – nicht nur in dieser Zeit – außergewöhnlich viel.
Wir sehen Euch! Jeden Tag an jedem Ort unseres Verbandes.

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