Dankeschön für das Zusammenspiel aller Kräfte

 hilfreich   

„Das Zusammenspiel aller Kräfte und die tolle geleistete Arbeit haben die schwierige Zeit im Käthe-Kollwitz-Haus gut überstehen lassen und sie bestehen sie noch.“ Der Vorstand des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. und Träger des AWO Seniorenzentrums in der Potsdamer Waldstadt, möchte sich auf diesem Weg bei all ihren Mitarbeiter*innen bedanken: Bei allen Teams der stationären Pflege, des ambulanten Dienstes, bei den Mitarbeitenden der Betreuung, dem Team der Tagespflege, dem Küchenteam, den Menschen in der Verwaltung und nicht zu vergessen, den Mitarbeitern der Haustechnik. Am liebsten würden Angela Schweers und André Saborowski allen dankend die Hände schütteln oder sie in die Arme schließen. Das Abstandsgebot in Corona-Zeiten verlangt etwas anderes. Darum schildert an dieser Stelle die Einrichtungsleiterin Petra Polzin,  was seit Mitte März, als das Seniorenzentrum von der Außenwelt abgeriegelt wurde, geschah und wie die Solidarität alle zusammenschweißte:


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„Seit dem 16. März 2020 ist unser Seniorenzentrum für alle Besucher*innen und Angehörige geschlossen, Bewohner*innen dürfen das Haus nicht verlassen, geplante schöne Veranstaltungen wurden abgesagt,  die Welt bleibt außen vor. Von Anfang an waren alle Mitarbeiter mit an Bord, wenn auch selbst zum Teil mit Ängsten und Bedenken: Bin ich mit COVID 19 infiziert? Könnte ich mich infizieren? Wie kann ich mich und meine Familie schützen und wie kann ich meine mir anvertrauten Bewohner, Klienten und auch unsere Mieter im Betreuten Wohnen schützen und gut versorgen? Die Bewohnerinnen und Bewohner im stationären Bereich wurden fachlich sehr gut gepflegt, liebevoll versorgt und betreut und immer nur auf ihren Etagen (um viele unterschiedliche Kontakte zu vermeiden) bei schönem Wetter in kleinen Gruppen im Garten oder auf den Balkonen mit immer wieder neuen Ideen unterhalten und beschäftigt.


Quarantäne: bereitwillig zusätzliche Dienste übernommen

Leider musste die Tagespflege zum 01. April auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Es gab einen sehr emotionalen letzten Tag, mit der Hoffnung auf ein baldiges, gesundes Wiedersehen. Die Mitarbeiterinnen der Tagespflege haben sich sofort im stationären Bereich gemeldet, um die Teams bei der Pflege, Betreuung und Versorgung der Pflegebedürftigen zu unterstützen. Selbst nach dem ersten positiv getesteten Bewohner im stationären Bereich (nach Entlassung aus dem Krankenhaus) und der dann folgenden 14-tägigen Einzelbetreuung von 40 Bewohnern in Quarantäne waren alle Fachkräfte bereit, zusätzlich Dienste zu übernehmen und vor allem auch die Osterfeiertage für die Bewohner schön zu gestalten.
Nachdem das Gesundheitsamt alle Bewohner und Mitarbeiter des Wohnbereiches  getestet hat und es nur 3 Bewohner mit einem positiven Ergebnis und alle Mitarbeiter mit einem negativen Ergebnis gab, sind wir sehr stolz auf unsere bisher geleistete Arbeit, auf die eingehaltenen Schutzmaßnahmen und besonders auf die Zuverlässigkeit aller Mitarbeiter*innen. Den ansonsten angebotenen Mittagstisch in der Cafeteria mussten wir einstellen, da sonst alle zu nah beieinander wären. Aber das Küchenpersonal versorgt trotzdem täglich die Mieter im Betreuten Wohnen mit frisch zubereitetem, warmem Mittagessen.
Auch auf die Pflegekräfte des ambulanten Dienstes, die täglich anderen Situationen in der Häuslichkeit gegenüber stehen, gilt ein großes Dankeschön für ihre zuverlässige Einsatzbereitschaft und ihrer umsichtigen Arbeitsweise, um eventuelle erkrankte Klienten professionell zu versorgen.
Ich möchte hier noch einmal ganz deutlich betonen, wie stolz wir auf uns alle sein können und wie uns diese Zeit auch zusammen geschweißt hat und viele neue kreative Ideen entstanden sind.

Ein großes DANKESCHÖN an alle. Bleiben Sie weiter gesund!"

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