Was viele befürchtet haben, ist am Morgen eingetreten. Uns hat die aktuelle Entwicklung regelrecht den Atem genommen und fast sprachlos gemacht: In der Ukraine ist Krieg. Die Folgen besonders für die Menschen in der Ukraine sind nicht abzuschätzen. Viele machen sich auf den Weg nach Westen, um möglichst schnell aus den umkämpften Gebieten zu entkommen. Am frühen Donnerstagmorgen wurden Bilder von überfüllten Straßen und Staus in den großen Städten wie Mariupol, Odessa, Kiew verbreitet. Auch wir machen uns heute große Sorgen und fragen uns selbst: Wohin würden wir gehen, wenn bei uns Krieg ausbricht? Wohin würden wir gehen, um zumindest mittelfristig in Sicherheit zu sein?
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Vielleicht flüchten die Menschen zu Verwandten und Bekannten in die West-Ukraine. Es ist aber auch denkbar, dass viele Kriegsflüchtlinge über Polen den Weg nach Deutschland finden. Wir als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. leben die Werte der Solidarität und Freiheit, wir handeln humanitär. Wir werden alles uns mögliche tun, um sie hier vor Ort zu unterstützen und ihnen zu helfen, sei es mit Unterkünften, Verpflegung und durch unsere Netzwerke. Es ist gut, dass Bundesländer wie Berlin und Brandenburg heute schon erklärten, sich auf die Aufnahme von Kriegsgeflüchteten vorzubereiten.
Wir hoffen, dass der Krieg in Europa möglichst schnell beendet wird und die Diplomatie wieder eine Chance bekommt. Mehr können wir in dieser Situation nicht tun.
Vergessenen Kindern eine Stimme geben. Das ist das Thema der diesjährigen Aktionswoche vom 13. bis 18. Februar. Hinhören, hinschauen und handeln lautet die Aufforderung an ...
Was zählt, ist der Augenblick. Das Hier und Jetzt. Der Film „Flieg mit“ hält Momente fest, in denen sich Menschen zeigen, bei sich sind oder über sich hinauswachsen.