Zwei Dinge fehlen jungen Menschen: die Aussicht auf ein Leben in Wohlstand sowie das wirkungsvolle Mitwirken an politischen Entscheidungen. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Trendstudie 2026 „Jugend in Deutschland“ hervor. Dass ihre Stimme nicht ausreichend gehört werde, beklagen auch der Kinder- und Jugendbeirat und der Kreisschülerrat der Stadt Potsdam in ihrer Stellungnahme zum städtischen Haushalt 2026. Beide Aussagen bestätigen eine Tendenz, die der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. mit seinem Büro KINDER(ar)MUT schon seit längerer Zeit beobachtet. In der diesjährigen AWO Aktionswoche steht deshalb die „Jugend im Zentrum“.
Minuten Lesezeit
Gemeinsam mit Kooperationspartner*innen wie u.a. dem Stadtjugendring, dem Verein Chill Out e.V. und der Beauftragten für Kinder- und Jugendinteressen der Landeshauptstadt, Stefanie Buhr, veranstaltet die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt vom 29. Juni bis 08. Juli eine Jugendaktionswoche, die maßgeblich von den 14- bis 21-jährigen Landeshauptstädter*innen mitgestaltet wird. Einer von insgesamt in die Woche eingebetteten Fachtagen beschäftigt sich mit dem Thema „Jugendarmut“ und der damit verbundenen Chancenungleichheit von Heranwachsenden.
In einem anderen Fachtag soll es auf Raumsuche gehen. „Wir haben als Jugendliche zu wenig Orte in dieser Stadt, die uns gehören“, bemängeln Jugendbeirat und Kreisschülerrat.
Die junge Generation möchte Orte, wo sie sich aufhalten, treffen und entfalten kann. Weil die Älteren, die so genannte Boomer-Generation, eine größere Bevölkerungsgruppe darstellen, kommt es immer wieder zum Generationenkonflikt. Verschiedene Bedürfnisse treffen aufeinander. Die jungen Menschen zeigen sich in ihrer Stellungnahme bereit, „unbequeme Kompromisse mitzutragen, wenn sie fair und transparent begründet sind“. Ein Aushandlungsprozess, der in der AWO Jugendaktionswoche ein ganzes Stück weiter kommen könnte. Spaß und viele Mitmach-Aktionen gibt es natürlich auch. In jedem Fall gibt es viel Raum zum Mitgestalten.
Selbstgemalte Ostereier, bunte Hasen zum Verschenken, ein rosarotes grinsendes Glücksschweinchen – und eine Präsentation der Schüler*innen des Karate-Clubs Rock Fighters aus ...
Sicheres Verhalten im Straßenverkehr ist für alle Teilnehmer*innen wichtig, um möglichst lange selbstständig mobil sein zu können. Deshalb gab es für die Besucher*innen des ...