Nach mehreren Corona-Fällen in Lindow hoher Krankenstand
In der Lindower Wohnstätte der AWO Betreuungsdienste gGmbH wurden 15 Mitarbeiter*innen und 15 Bewohner*innen positiv auf den SARS-CoV-2-Erreger getestet. Zwei der Bewohner befinden sich im Krankenhaus. Zum Glück schienen die Verläufe im Krankenhaus nicht dramatisch zu sein, informiert Sven Leist, Geschäftsführer der AWO Betreuungsdienste.
Die Infizierung konzentriere sich laut Geschäftsführer auf das Haus 2 der Einrichtung in Lindow. Einige der infizierten Mitarbeiter seien bisher symptomfrei und betreuten die infizierten Bewohner des Wohnbereiches weiter. Neben den symptomatischen Mitarbeitenden, die ausfallen, kämen noch Beschäftigte mit Quarantäneanordnung und „normaler“ Krankschreibung hinzu, so dass im Moment 14 Kräfte nicht einsatzfähig seien.
Mitarbeiter*innen ziehen für Quarantänezeit in die Einrichtung Um die Betreuung der Menschen mit Behinderung trotzdem absichern zu können, wurde am gestrigen Sonntag das bereits im Sommer erstellte „Konzept der Notfallteams“ aktiviert, teilt Sven Leist mit. Eine infizierte symptomfreie Mitarbeiterin mit Wohnsitz in Oberhavel habe sich bereit erklärt, ihre Quarantänezeit in einem Büroraum der „Villa“ zu verbringen und weiter zu arbeiten. Ein weiterer Mitarbeiter aus Lindow hat sich ebenfalls entschieden dauerhaft vor Ort zu sein und bezog ein anderes Zimmer im Haus. Seit heute Morgen (Stand 21.12.2020) seien zwei Kollegen aus der Wohnstätte Nauen in dem Gebäude der infizierten Wohngruppe als Betreuer bei den schwerst-mehrfach behinderten Menschen tätig, sie schlafen in einem freien Bewohnerzimmer in dieser Wohngruppe. Drei Mitarbeiterinnen aus dem Bereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe in Rathenow haben heute auch das Notfallteam verstärkt und morgen werde ein Kollege aus dem Migrationsbereich hinzukommen. „Diese Kollegen konnten wir im örtlichen Hotel unterbringen“, erläutert Geschäftsführer Leist.
Derzeit findet ein PCR-Screening des bislang coronafreien Hauses 1 statt. Die Testergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.
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