Dann ging es aber von der Cafeteria in Begleitung von Stefan Zaborowski, Geschäftsführer der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH und Einrichtungsleiterin Linett Schuldt in den Bereich der stationären Pflege. Aus dem Musikzimmer klangen Volksweisen, am Flügel saß ein Bewohner und spielte, was ihm in den Sinn kam. Ministerin Müller und einige vom Pflegepersonal sangen mit. Im Anschluss stellte Ulli Geßwein, Pflegefachkraft und einer von insgesamt drei Ergo-Coaches im Haus, die modernen Pflegehilfsmittel wie den Aktivlifter oder den Schienen geführten Hebe-Lift vor. „Wir sind das am besten ausgestattete Seniorenzentrum der AWO“, sagte Leiterin Linett Schuldt, „und einzigartig in Brandenburg“. Leider seien aber die Investitionskosten für den 2017 fertig gestellten Neubau mit den hellen und geräumigen Bewohner-Zimmern nur zu Teilen refinanzierbar, da das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) den Umlageanteil begrenze, beklagte Geschäftsführer Zaborowski. Das nehme die Lust am Bauen, was aber dringend notwendig wäre.
Geld übrig für Klinikclowns
Auf dem Flur traf die Sozialministerin noch „Tute Caruso“ und „Dirk Dingens“, beide Klinikclowns vom Potsdamer Verein Lachen hilft e.V., der schon seit vielen Jahren Clownsbesuche im Wachtelwinkel macht. Von Gagen und Spenden lebe der Verein, warb Linett Schuldt für die Clownerie. Sie habe noch ein bisschen Geld übrig, dass sie gerne dem Verein gebe, erklärte Müller.