Renate Bossack habe gleich nach dem Zusammenbruch der DDR in ihrem Heimatort ehrenamtlich einen Fremdenverkehrsverein und das Stadtfest rund um den „Appeltag“ ins Leben gerufen. 25 Jahre saß sie dem 1994 gegründeten AWO Ortsverein Guben vor, ist immer noch Mitglied im städtischen Seniorenbeirat und kümmert sich hier – auch ganz persönlich – um das Wohlergehen der Rentnerinnen und Rentner in Guben. „Ein Segen für die AWO“, wie die Laudatorin, SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende von AWO Süd, Tina Fischer ausführte.
Die Gubenerin Bossack steht beispielhaft für die vielen ehrenamtlich Engagierten bei der Arbeiterwohlfahrt in Berlin und Brandenburg, die auch mit dem AWO Neujahrskonzert eine Ehrung erfahren sollen. „Ein großes Dankeschön allen Menschen, die bereit sind, sich über ihre Themen hinaus für die Gesellschaft einzusetzen“, sagte Daniel Keller (SPD), Brandenburgs Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, in seinem Grußwort. Er appellierte angesichts der großen gesellschaftlichen Umbrüche für einen offenen Diskurs: „Wir brauchen Räume zum Austausch, wo es egal ist, wer kommt.“
Ehrenamt bei der AWO bedeute, mit Herz und Hand für die Menschen dazu sein, sei es durch Engagement im