Gemeinsam mit der Bildungsbeigeordneten Brigitte Meier besuchte Fischer das AWO Büro KINDER(ar)Mut. „Ob Beratung, Bildungsbegleitung, die AWO Junge Plattform, viele Einzelprojekte - hier läuft alles zusammen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, Angela Schweers. Ziel sei es , gleiche Bildungschancen für alle Kinder unabhängig von ihrem Elternhaus zu erreichen.
Immer noch gebe es Kinder, die hungrig zur Schule gehen, sagte Einrichtungsleiter Jörn Mensching. Und noch immer dauere es Monate, bis Anträge auf Kinderzuschlag oder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bearbeitet würden. „Mit leerem Magen lernt es sich aber schlecht.“ Ein wichtiger Schritt sei hier die schnelle Einführung der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Bildungskarte, so Mensching. Auch Fischer sprach sich für die Einführung aus. Damit könne auch das Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr genutzt werden, wie es bereits in anderen Kommunen umgesetzt werde, sagte der SPD-Kandidat. An dem Gespräch nahm auch Karin Melzer teil, die zwei Kinder im Rahmen des Projektes Bildungsbegleiter ehrenamtlich unterstützt. Es sei großartig, die Fortschritte bei den Kindern zu sehen, sagte sie und warb zugleich für ehrenamtliches Engagement. „Es wäre schön, noch mehr Menschen dafür zu gewinnen“.