Veröffentlicht am 13.08.2007
Mit Herz und Hand Nr. 02
Sicherlich haben einige Studien wie PISA und der UNO aufgerüttelt. Aber wurde nicht recht ratlos zugesehen wie die Geburtenraten sanken, Schulen und Kitas geschlossen werden mussten und Kinderarmut zunahm? Inzwischen geht ein Ruck durch das Land. Wir brauchen mehr Krippenplätze, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Bildung, um den Anforderungen des Arbeitslebens gerecht werden zu können. Das ist alles richtig und wir sollten froh sein, dass wir die Diskussion endlich haben. Leider habe ich oft den Eindruck, dass das Thema zu materiell diskutiert wird. Diese Ebene ist wichtig und muss ihren Platz haben.
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„Schulessen steht für Gerechtigkeit“
AWO-Beitrag in der Debatte um Potsdamer Preisdeckel für Mittagessen an Schulen
Für viele Kinder sei das Schulessen „die einzige Mahlzeit, die wirklich sicher ist", sagt Angela Schweers. Und: gemeinsames Essen in der Schule stehe auch „für Teilhabe und Gerechtigkeit“. In einem Beitrag von „rbb 24“am gestrigen Donnerstag kritisiert die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. die Pläne der Landeshauptstadt Potsdam, den erst zum Schuljahr 2023/24 eingeführten Preisdeckel wieder aufzuheben. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, die sich schon seit vielen Jahren für kostenloses Schulessen einsetzt, wünscht sich wiederholt statt einer kommunalen Regelung eine bundeseinheitliche Finanzierung von Mittagessen in Kitas, Schulen und Ausbildungsbetrieben. Hier geht es zum rbb 24-Beitrag