Veröffentlicht am 20.11.2008
Mit Herz und Hand Nr. 06
Es fällt uns nicht leicht, gerade in dieser Zeitung, die ja auch um neue AWO-Mitglieder werben will, über die Vorgänge im Havelland zu berichten. Diese werfen kein gutes Licht auf einige Funktionäre, auf Vorstände des Landesverbandes und des Kreisverbandes Havelland. Als einer der größten Arbeitgeber im Land Brandenburg und der damit einhergehenden Verantwortung sieht sich der Bezirksverband Potsdam e.V. in der Pflicht, diese Vorgänge aufzuzeigen.
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Gesetzentwurf verpasst „Große Lösung“ – Nachbesserung gefordert
AWO Bezirksverbände Brandenburg Ost und Potsdam nehmen zu Reform der Kinder- und Jugendhilfe Stellung
Der jetzt von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (KJHSRG) werde dem eigenen Reformanspruch nicht gerecht, urteilen die AWO Bezirksverbände Brandenburg Ost und Potsdam. In einer heute veröffentlichen gemeinsamen Stellungnahme kommen die beiden Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zu dem Schluss, dass die angekündigte „Große Lösung – alle Kinder- und Jugendlichen in einem Sozialgesetzbuch“ mit dem Entwurf abgesagt wurde.