Veröffentlicht am 06.08.2014
Mit Herz und Hand Nr. 22
Nach wie vor gehört Brandenburg bei den Betreuungsschlüsseln in den Kitas zu den Schlusslichtern in Deutschland. Selbst in der Landeshauptstadt Potsdam erhalten drei Viertel aller Kinder unter drei Jahren nicht die Betreuung, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Sieht das Kita-Gesetz einen Personalschlüssel von 1 Erzieherin zu 6 Kindern vor, so ist in der Realität eine vollzeitbeschäftigte Erzieherin im Durchschnitt für 7,2 Kinder zuständig. Das liegt im Wesentlichen an der unzureichenden Finanz- und Personalausstattung der Kitas, wie jüngst erneut eine Studie der Bertelsmann-Stiftung bestätigte. Wir als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. fordern deshalb seit Langem ein Umdenken und eine Verbesserung des Personalschlüssels. Gute Bildung fängt schließlich am Anfang an.
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Langjähriges Engagement für interkulturellen Austausch
AWO Mitarbeiterin Manal Alhamwiah mit Potsdamer Integrationspreis ausgezeichnet
„Engagiert. Mutig. Gegen Rassismus.“ Mit diesem Leitgedanken hat die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der ProPotsdam GmbH am gestrigen Sonntag den 22. Integrationspreis verliehen. In der Reithalle des Hans-Otto-Theaters wurden Menschen, Projekte und Initiativen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für Vielfalt, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Potsdam einsetzen. „Der diesjährige Preis zeigt, wie vielfältig Engagement gegen Ausgrenzung sein kann – vom gemeinsamen Essen über Sport und Natur bis zur politischen Beteiligung und zur Erinnerungskultur“, sagte Dr. Amanda Palenberg, Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam.