Veröffentlicht am 13.08.2015
Mit Herz und Hand Nr. 25
Rund 2,6 Millionen Kinder leben in Deutschland in Armut. Dies hat erst jüngst wieder die Studie „Kinder- und Familienarmut: Lebensumstände von Kindern in der Grundsicherung“ der Bertelsmann-Stiftung bestätigt. Für uns als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. ist dies ein erschreckender Befund, der sich leider auch im Alltag in Potsdam und im Land Brandenburg immer wieder zeigt. Fast jedes fünfte Kind in unserem Land lebt in Armut. Dies ist eine große Schande für das reiche Deutschland und wir wollen dagegen sowohl politisch als auch mit praktischen Hilfen angehen.
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„Schulessen steht für Gerechtigkeit“
AWO-Beitrag in der Debatte um Potsdamer Preisdeckel für Mittagessen an Schulen
Für viele Kinder sei das Schulessen „die einzige Mahlzeit, die wirklich sicher ist", sagt Angela Schweers. Und: gemeinsames Essen in der Schule stehe auch „für Teilhabe und Gerechtigkeit“. In einem Beitrag von „rbb 24“am gestrigen Donnerstag kritisiert die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. die Pläne der Landeshauptstadt Potsdam, den erst zum Schuljahr 2023/24 eingeführten Preisdeckel wieder aufzuheben. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, die sich schon seit vielen Jahren für kostenloses Schulessen einsetzt, wünscht sich wiederholt statt einer kommunalen Regelung eine bundeseinheitliche Finanzierung von Mittagessen in Kitas, Schulen und Ausbildungsbetrieben. Hier geht es zum rbb 24-Beitrag