Veröffentlicht am 25.08.2017
Mit Herz und Hand Nr. 31
Fast 84.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Brandenburg sind armutsgefährdet, das ist jedes vierte Kind. Viele dieser Kinder leben in Familien mit nur einem Elternteil. Deshalb haben wir als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. vom 13. bis 19. Mai 2017 eine Aktionswoche zum Thema „ARMUTSFALLE ALLEINERZIEHEND“ durchgeführt. Diese fand im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche ECHTES ENGAGEMENT – ECHTE VIELFALT – ECHT AWO statt. Im Ergebnis der Aktionswoche entstand eine Broschüre mit Forderungskatalog, die an die Mitglieder des Landtages Brandenburg übergeben wurde.
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„Schulessen steht für Gerechtigkeit“
AWO-Beitrag in der Debatte um Potsdamer Preisdeckel für Mittagessen an Schulen
Für viele Kinder sei das Schulessen „die einzige Mahlzeit, die wirklich sicher ist", sagt Angela Schweers. Und: gemeinsames Essen in der Schule stehe auch „für Teilhabe und Gerechtigkeit“. In einem Beitrag von „rbb 24“am gestrigen Donnerstag kritisiert die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. die Pläne der Landeshauptstadt Potsdam, den erst zum Schuljahr 2023/24 eingeführten Preisdeckel wieder aufzuheben. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, die sich schon seit vielen Jahren für kostenloses Schulessen einsetzt, wünscht sich wiederholt statt einer kommunalen Regelung eine bundeseinheitliche Finanzierung von Mittagessen in Kitas, Schulen und Ausbildungsbetrieben. Hier geht es zum rbb 24-Beitrag