Veröffentlicht am 24.08.2019
Mit Herz und Hand Nr. 37
Am 1. Mai fand auf dem Luisenplatz in Potsdam die traditionelle Mai-Kundgebung statt. Wir beteiligten uns auch an dem Fest und übernahmen dabei insbesondere die Verantwortung für die Angebote für die kleinen Besucher. Wir wollten damit nochmals auf das wichtige Thema Armut hinweisen. Denn diese ist für uns kein Einzelschicksal oder Charakterschwäche, sondern ein Versorgungsdefizit und damit ein Fehler im System. Unsere Forderung an die Politik lautet deshalb auch, dass das verbriefte Recht von Kindern, sorgenfrei aufzuwachsen, endlich umgesetzt werden muss: „Achtet auf die Kinder.“
Dazu zählt auch, dass die Situation von Schülerinnen und Schülern an ihren Schulen weiter verbessert wird. Wir freuen uns daher sehr, dass nun sieben weitere Schulen ausgewählt wurden, an dem Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkräfte an öffentlichen Schulen im Land Brandenburg“ teilzunehmen. Bereits zu Beginn der Projektphase IV Anfang dieses Jahres waren acht zusätzliche sogenannte Schulkrankenschwestern über uns als Projektträger eingestellt worden. Nun erfolgten gleich nach den Sommerferien die ersten Schulbesuche durch uns. Sie sollen helfen, um beim Start am neuen Arbeitsplatz zu unterstützen, Gespräche mit den Schulleitungen zu führen und die Krankenzimmer einzurichten.
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Schulgesundheitsfachkräfte verbessern Bildungsteilhabe und Gesundheit
Zeitschrift zieht positive Bilanz für Brandenburg – aber noch fehlen nachhaltige Strukturen
Schulgesundheitsfachkräfte sind ein Motor für die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen. Sie verbessern die Gesundheit und entlasten Kinder- und Jugendärzte, wie sich seit Einführung des neuen Berufsbildes im Land Brandenburg gezeigt hat. Was weiterhin fehlt, sind politische Entscheidungen für eine nachhaltige Struktur. Die Zeitschrift „Kinder- und Jugendärzt*in“ hat jetzt eine eindeutige Bilanz gezogen.