AWO Ambulante Einzelbetreuung

Menschen mit Behinderungen
AWO Betreuungsdienste gGmbH

Anschrift

AWO Ambulante Einzelbetreuung
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 13a
17291 Prenzlau

Kontakt

+49 3984 8349583


Willkommen in der Einrichtung
AWO Ambulante Einzelbetreuung

Das Angebot gehört zum Teilbetrieb 3 des Wohn- und Betreuungsverbunds Uckermark unter Trägerschaft der AWO Betreuungsdienste gGmbH.

Das Angebot verfolgt das Ziel, Menschen mit geistigen Behinderungen und/oder psychischen Beeinträchtigungen ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen – mit viel Gestaltungspielraum im Alltag.

Im Mittelpunkt stehen die individuelle Lebensführung und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die persönlichen Ziele des*der Leistungsberechtigten bilden die Grundlage der individuellen Unterstützungsangebote.

Elke Braune
Cindy Hofmann
Berit Rebenstock
Teilbetriebsleitung
+49 3984 7199194
+49 3984 7199196
orevg.erorafgbpx@njb-orgerhhatfqvrafgr.qr
Cornelia Schirr
Lydia Schuldt

Berit Rebenstock
Teilbetriebsleitung
+49 3984 7199194
+49 3984 7199196
orevg.erorafgbpx@njb-orgerhhatfqvrafgr.qr

Simone Tetzlaff
Betriebsleitung
+49 3984 8333736
+491709143814
fvzbar.grgmynss@njb-orgerhhatfqvrafgr.qr

Im Mittelpunkt des Angebots steht ein Leben im eigenen Wohnraum mit größtmöglicher Selbstbestimmung, sozialer Teilhabe und aktiver Mitgestaltung des Alltags.  

Die Assistenzleistungen erfolgen personenzentriert und orientieren sich am individuellen Bedarf. Dabei wird unterschieden zwischen begleitenden/ kompensatorischen Assistenzleistungen (Betreuungskraft) und qualifizierten Assistenzleistungen (Anleitung, Übung, Befähigung - Fachkraft)

Es werden individuelle Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Teilhabe gestärkt, Barrieren und Förderfaktoren im Umfeld erkannt und in die Leistungsgestaltung einbezogen.  

Beispiele:

  • Unterstützung dabei Wünsche, Bedürfnisse, persönliche Ziele zu erkennen, zu reflektieren und zu formulieren
  • Beratungs- und Gesprächsangebote zur Reflexion persönlicher Themen und Alltagssituationen,
  • Reflexion von Entscheidungen oder Konflikten
  • Begleitung im Alltag z. B. bei Einkäufen, Arztbesuchen, Behördengängen
  • Einkaufstraining, Wegetraining
  • Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten z. B. Reinigungsaufgaben, Kochen, Wäschepflege
  • Unterstützung bei der Tagesstrukturierung
  • Anleitung, Erinnerung, Übung zur Stärkung von Fähigkeiten
  • Stärkung der Selbstbestimmung durch dialogische Entscheidungsfindung
  • unterstützende Begleitung bei der Organisation und Koordination medizinischer Behandlungen oder therapeutischen Leistungen (z. B. Physiotherapie)
  • Unterstützung beim Aufbau neuer sozialer Kontakte
  • Begleitung bei der Pflege bestehender Freundschaften und familiärer Beziehungen
  • Gespräche zur Stärkung sozialer Kompetenzen und zur Überwindung von Kontaktängsten
  • Unterstützung beim Verstehen von Informationen (z. B. Briefe, Flyer)
  • Unterstützung beim sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien z. B. Smartphone, Tablets, Social Media
  • Unterstützung bei der Organisation und Wahrnehmung von Freizeitangeboten

Das Team besteht aus Fachkräften wie z. B. Heilerziehungspfleger*innen, Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen sowie Nichtfachkräften.

Der Qualifizierungsbedarf der Mitarbeiter*innen wird praxisnah ermittelt. Dabei orientieren wir uns an fachlichen Standards und den konkreten Anforderungen, die sich aus dem Alltag in der Begleitung ergeben.

Hierzu nutzen wir auch die Mitarbeiter*innen-Jahresgespräche. Entscheidend ist für uns dabei nicht nur der Abgleich von „soll“ und „ist“, sondern die Frage: Welche Kompetenzen stärken Mitarbeiter*innen darin Teilhabe personenzentriert, würdevoll und wirksam zu begleiten und dabei tragfähige Beziehungen zu gestalten?

Alle Mitarbeitenden nehmen jährlich an mindestens einer externen oder internen fachbezogenen Fortbildung teil. Erkenntnisse aus Qualifizierungen fließen in die tägliche Arbeit ein und im Team erfolgt ein Bildungstransfer.

Supervision und Deeskalationstraining sind fester Bestandteil unserer Arbeit und unterstützen die Mitarbeiter*innen in Reflexion, Qualitätssicherung und Haltung.

Mitwirkung ist ein zentraler Bestandteil des alltäglichen Zusammenlebens und der personenzentrierten Unterstützung. Die Leistungsberechtigten werden ermutigt, ihre Anliegen, Wünsche und Ideen aktiv einzubringen und an Entscheidungen mitzuwirken, die das gemeinsame Leben und ihre individuelle Unterstützung betreffen.

Eine Frauenbeauftragte steht als vertrauensvolle Ansprechperson für alle Leistungsberechtigten zur Verfügung - insbesondere zu Themen rund um Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und persönliche Anliegen. Ihre Präsenz im Kontakt-Café der AWO und der Austausch in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sorgen für Kontinuität. Die AWO unterstützt diese Form der Mitwirkung ausdrücklich.  

Zusätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich in die Gestaltung unserer Angebote und Abläufe einzubringen.

Zum Bespiel die Teilnahme an:

  • Fort- und Weiterbildungen zu Themen wie z. B. Mitbestimmen, Meine Rechte, Sexualität, Gewaltschutz, Politische Bildung
  • Teamberatungen unseres Teams
  • Vorstellungsgesprächen für neue Mitarbeiter*innen
  • Kundenbefragungen und Mitwirkungsgremien

Zum Schutz der Rechte und des Wohls aller Beteiligten, gibt es ein internes Gewaltschutzkonzept.
Für die Umsetzung tragen die Führungskräfte besondere Verantwortung – alle Mitarbeitenden sind zur Anwendung verpflichtet.
Ein Bestandteil ist die sogenannte Verhaltensampel, die gemeinsam mit Leistungsberechtigten und Mitarbeitenden erarbeitet wird. Sie schafft Transparenz, macht Grenzen sichtbar und bezieht Menschen mit Behinderungen aktiv ein.


 

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