AWO Ambulante Wohngemeinschaft

Menschen mit Behinderungen
AWO Betreuungsdienste gGmbH

Anschrift

AWO Ambulante Wohngemeinschaft
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 13a
17291 Prenzlau


Willkommen in der Einrichtung
AWO Ambulante Wohngemeinschaft

Die ambulanten Wohngemeinschaften (Dr.-Lena-OhneSorge-Straße & Neubrandenburger Straße) gehören zum Teilbetrieb 1 des Wohn- und Betreuungsverbunds Uckermark
unter Trägerschaft der AWO Betreuungsdienste gGmbH.

Das Angebot der Wohngemeinschaften verfolgt das Ziel, Menschen mit geistigen Behinderungen ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und
sozialer Teilhabe zu ermöglichen - mit viel Gestaltungspielraum im Alltag.

Im Mittelpunkt steht die individuelle Lebensführung die sowohl der Würde des Menschen entspricht, als auch die volle, wirksame und
gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sicherstellt.
Die persönlichen Ziele des*der Leistungsberechtigten bilden die Grundlage der individuellen Unterstützungsangebote.

Linda Hirsch
Brita Jakobi
Carla Rückert
Nicole Zuhr

Maria Walz
Teilbetriebsleiterin

Simone Tetzlaff
Betriebsleitung
+49 3984 8333736
+491709143814
fvzbar.grgmynss@njb-orgerhhatfqvrafgr.qr

Die Wohngemeinschaften bieten Menschen mit Beeinträchtigungen ein Wohnumfeld, welches sich an den Lebensrealitäten
von Menschen ohne Beeinträchtigungen orientiert und personenzentrierte Unterstützung dort bietet, wo sie erforderlich ist.
Im Mittelpunkt des Angebots steht ein Leben im eigenen Wohnraum mit größtmöglicher Selbstbestimmung,
sozialer Teilhabe und aktiver Mitgestaltung des Alltags. 

Es werden individuelle Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Teilhabe gestärkt, Barrieren und Förderfaktoren im Umfeld erkannt
und in die Leistungsgestaltung einbezogen.

Die Unterstützungsleistungen orientieren sich am individuellen Bedarf und können sowohl gruppenbezogene
als auch einzelfallbezogene Angebote sein und unterschiedliche Maßnahmen umfassen.

Beispiele:

  • Unterstützung dabei Wünsche, Bedürfnisse, persönliche Ziele zu erkennen, zu reflektieren und zu formulieren
  • Beratungs- und Gesprächsangebote zur Reflexion persönlicher Themen und Alltagssituationen,
  • Reflexion von Entscheidungen oder Konflikten
  • Begleitung im Alltag z. B. bei Einkäufen, Arztbesuchen, Behördengänge
  • Einkaufstraining, Wegetraining
  • Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten z.B. Reinigungsaufgaben, Kochen, Wäschepflege
  • Unterstützung bei der Tagesstrukturierung
  • Anleitung, Erinnerung, Übung zur Stärkung von Fähigkeiten
  • Stärkung der Selbstbestimmung durch dialogische Entscheidungs-findung
  • unterstützende Begleitung bei der Organisation und Koordination medizinischer Behandlungen oder therapeutischen Leistungen (z. B. Physiotherapie)
  • Unterstützung beim Aufbau neuer sozialer Kontakte
  • Begleitung bei der Pflege bestehender Freundschaften und familiärer Beziehungen
  • Gespräche zur Stärkung sozialer Kompetenzen und zur Überwindung von Kontaktängsten
  • Unterstützung beim Verstehen von Informationen (z. B. Briefe, Flyer)
  • Unterstützung beim sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien z. B. Smartphone, Tablets, Social Media
  • Unterstützung bei der Organisation und Wahrnehmung von Freizeitangeboten

In den Wohngemeinschaften arbeiten ausschließlich qualifizierte Fachkräfte wie z. B. Heilerziehungspfleger*innen und Erzieher*innen.

Der Qualifizierungsbedarf der Mitarbeiter*innen wird praxisnah ermittelt. Dabei orientieren wir uns an gesetzlichen Vorgaben,
fachlichen Standards und den konkreten Anforderungen, die sich aus dem Alltag in der Begleitung ergeben.

Hierzu nutzen wir auch die Mitarbeiter*innen-Jahresgespräche.
Entscheidend ist für uns dabei nicht nur der Abgleich von „Soll“ und „Ist“ sondern die Frage:
Welche Kompetenzen stärken Mitarbeiter*innen darin Teilhabe personenzentriert, würdevoll und wirksam zu begleiten und
dabei tragfähige Beziehungen zu gestalten?

 

Alle Mitarbeitenden nehmen jährlich an mindestens einer externen oder internen fachbezogenen Fortbildung teil.
Erkenntnisse aus Qualifizierungen fließen in die tägliche Arbeit ein und im Team erfolgt ein Bildungstransfer.

 

Supervision und Deeskalationstraining sind fester Bestandteil unserer Arbeit und unterstützen die Mitarbeiter*innen in Reflexion, Qualitätssicherung und Haltung.

Mitwirkung ist ein zentraler Bestandteil des alltäglichen Zusammenlebens und der personenzentrierten Unterstützung in der Wohngemeinschaft. Die Leistungsberechtigten werden ermutigt, ihre Anliegen, Wünsche und Ideen aktiv einzubringen und an Entscheidungen mitzuwirken, die das gemeinsame Leben und ihre individuelle Unterstützung betreffen.

 

Mehrmals im Monat finden WG-Gespräche statt – in den jeweiligen Wohnungen. In diesen Gesprächen geht es z.B.
um die gemeinsame Alltagsgestaltung: Terminplanung, Einkaufsorganisation, Essensplanung, Freizeitgestaltung.
Die Gespräche werden durch die Mitarbeiter*innen der WG begleitet. Diese Gespräche sind auf Wunsch auch als Einzelgespräche möglich,
indem u.a. Ziele,
Zielerreichung und individuelle Bedarfe thematisiert, reflektiert und weiterentwickelt werden.

 

Zusätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich in die Gestaltung unserer Angebote und Abläufe einzubringen.

Zum Bespiel die Teilnahme an:

 

  • Fort- und Weiterbildungen zu Themen wie z. B.  Mitbestimmen, Meine Rechte, Sexualität, Gewaltschutz, Politische Bildung
  • Teamberatungen unseres Teams
  • Vorstellungsgesprächen für neue Mitarbeiter*innen
  • Kundenbefragungen und Mitwirkungsgremien

 

Zum Schutz der Rechte und des Wohls aller Beteiligten gibt es ein internes Gewaltschutzkonzept.
Für die Umsetzung tragen die Führungskräfte besondere Verantwortung – alle Mitarbeitenden sind zur Anwendung verpflichtet.
Ein Bestandteil ist die sogenannte Verhaltensampel, die gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und Mitarbeitenden erarbeitet wird.
Sie schafft Transparenz, macht Grenzen sichtbar und bezieht Menschen mit Behinderungen aktiv ein.


 

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