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SUMMARY:Ausstellungseröffnung / Vernissage: "Wandelnde Gestalten"
DESCRIPTION:In den Fotografien von Michael Michaelis verwandeln sich Blüte
 n in märchenhafte Fabelwesen. Zarte Blätter werden zu schimmernden Flüg
 eln\, geschwungene Stängel zu anmutigen Körpern\, und das Spiel von Lich
 t und Farbe lässt Wesen entstehen\, die direkt aus einer verborgenen Fant
 asiewelt zu stammen scheinen. Jede Blüte erzählt ihre eigene Geschichte 
 – mal wirkt sie wie ein scheues Waldwesen\, das sich im Morgentau verbir
 gt\, mal wie eine stolze Königin eines unsichtbaren Blütenreichs.\nDie F
 ormen der Natur liefern dabei die Grundlage für diese Verwandlung. Durch 
 gezielte Perspektiven und feine Inszenierung erscheinen die Pflanzen leben
 dig und beseelt. In sanften Farbverläufen leuchten sie wie magische Gesch
 öpfe\, die zwischen Realität und Traum existieren. Der Hintergrund tritt
  oft zurück\, sodass die „Fabelwesenblüten“ in einer zeitlosen\, sti
 llen Atmosphäre schweben.\nSo entsteht eine märchenhafte Bildsprache\, d
 ie den Betrachter einlädt\, genauer hinzusehen und die eigene Fantasie zu
  entfalten. Was zunächst wie eine einfache Blüte erscheint\, offenbart s
 ich als geheimnisvolles Wesen – flüchtig\, zauberhaft und voller Poesie
 .\nJustin J. Kiecker (JayJay) behandelt in seinen Bildern persönliche The
 men\, wie Depression\, Weltschmerz und Wandel. Sie erzählen vom eigenen W
 eg der Heilung\, der innerlich rumorenden Wut und Verzweiflung. Auch spieg
 eln sich in ihnen seine Gedanken über die Welt und eine mögliche Zukunft
 . Immer mit einer Note Hoffnung.\nEr arbeitet vorzugsweise mit Acrylfarben
  und Stiften. Manchmal nutzt er für seine Werke auch Kreppband und arbeit
 et mit mehreren Farbschichten. Wenn das Kreppband abgezogen wird\, kommen 
 innere Schichten zum Vorschein und es entstehen mehrere Ebenen. Dank der M
 öglichkeit beim Living Museum sich künstlerisch und zwischenmenschlich a
 uszudrücken\, startete er sogar seinen eigenen Blog über mentale Gesundh
 eit. Dort schreibt er über seine Gedanken zu ADHS\, Depression und Trauer
 .\nIn seinen Bildern verarbeitet er außerdem eine wiederkehrende konstrui
 erte Schrift\, in der er verborgene Nachrichten verfasst.\nEntstanden sind
  die Werke im Rahmen des AWO Living Museum Projekts in Potsdam West. In ei
 nem offenen Atelier für Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrungen und 
 für Menschen mit und ohne körperlicher und seelischer Erkrankung.
URL:https://awo-potsdam.de/de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-vernissa
 ge-wandelnde-gestalten/
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DTEND:20260529T180000
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