SIEBEN TAGE – NEUN FORDERUNGEN – EIN ZIEL!

SIEBEN TAGE – NEUN FORDERUNGEN – EIN ZIEL! DAS WAR DIE AWO MACHT POLITIK-TOUR ZUR BUNDESTAGSWAHL

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Eine sozial gerechte Gesellschaft – das ist unser gemeinsames Ziel. Was liegt näher, als darüber kurz vor der Bundestagswahl mit den Direktkandidat*innen ins Gespräch zu kommen? Anfang September startete daher unsere AWO MACHT Politik-Tour zu sieben Orten und Städten im Land Brandenburg. 2500 Bratwürste und 100 Kuchen wurden verspeist, viele Liter Kaffee getrunken und jede Menge Aktionen für Groß und Klein angeboten.

Ziel der Tour war es, auf unser Programm „1plus9“ – ein Ziel neun Forderungen für eine sozial gerechte Gesellschaft aufmerksam zu machen. Los ging es am 10. September mit einem kurzen Regenschauer im AWO Mehrgenerationenhaus in Brück. Als die Sonne pünktlich wieder zum Vorschein kam, eröffnete rbb-Moderator Attila Weidemann die Tour gemeinsam mit dem AWO-Vorstand Angela Schweers, André Saborowski und Diana Golze sowie Antje Warwas, Leiterin des AWO Mehrgenerationenhauses (MGH). Das MGH feierte übrigens zeitgleich sein 10-jähriges Bestehen.

Zu Gast waren in Brück die Bundestagskandidat*innen des Wahlkreises 60, Tobias Bank (LINKE), Sonja Eichwede (SPD) und Alexandra Pichl (Grüne). Sie mussten verschiedene „Aufgaben“ überstehen und Fragen beantworten. Zunächst stand die Auswahl einer Tierfigur an und die Bitte, die Wahl zu erläutern. Gleich zwei wählten ein Einhorn. Die Begründung von Tobias Bank war so überzeugend wie naheliegend: Das Einhorn sei bunt und vielfältig. Und manchmal benötige man das Horn zur Verteidigung der Demokratie und Toleranz. Alexandra Pichl, Direktkandidatin und Co-Vorsitzende der Brandenburger Grünen, wählte ebenfalls das Fabelwesen, weil es das Lieblingstier ihrer Tochter sei. Und manchmal wünsche sie sich magische Einhörner, um in der Frauenpolitik und Gleichberechtigung zum Ziel zu kommen.

Sonja Eichwede hingegen griff sich den Elefanten. „Das sind tolle Tiere. Sie leben in einer Herde, sind sozial und weise“. Sie selbst habe großen Wissensdurst, fügte die Richterin am Amtsgericht Neuruppin hinzu.

Im Anschluss daran ging es um unser Programm „1plus9“. Der AWO Bezirksverband setzt sich für eine sozial gerechte Gesellschaft ein. Zu den neun Forderungen gehören große und vielschichtige Aufgabenstellungen wie beispielsweise „Armut überwinden“, „Obdachlosigkeit verhindern“ oder „Subsidiaritätsprinzip erhalten“, aber auch ganz konkrete Vorhaben, wie die bundesweite Einführung von Schulgesundheitsfachkräften und Geflüchtete integrieren.
Die Kandidat*innen bekamen die Aufgabe, Bälle in den Farben der „1plus9“-Forderungen in einem Ring an Schnüren gemeinsam ins Ziel zu bringen. „Auch in der Politik sind schließlich Kompromisse, Koalitionen, Zusammenarbeit und das Zurücktreten von eigenen Maximalpositionen nötig“, sagte Angela Schweers, Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes.

Schließlich mussten „unsere“ Kandidat*innen noch ihre wichtigste politische Forderung nennen, die sie bei einer Wahl in den Bundestag umsetzen wollen. „Was hier gut funktionierte und zu teils überraschenden Aussagen führte, setzten wir auch in den darauffolgenden Tagen in Brandenburg an der Havel, Bad Belzig, Potsdam, Nauen, Rathenow und Kleinmachnow um. Immer standen die Politiker*innen des jeweiligen Wahlkreises im Mittelpunkt, die Band „Kruse zu Dritt“ begleitete uns die gesamte Tour über und sorgte für gute Stimmung mit Rock und Jazz, immer organisierten die AWO-Ortsvereine und die AWO-Einrichtungen vor Ort leckeren Kuchen, Getränke und viel Zeitvertreib für die Kinder und Jugendlichen.

Wir freuen uns über die vielen Menschen, die unsere Tour in diesen zwei Wochen besucht haben. Und wir bedanken uns bei den Politiker*innen, die mit uns über unsere Forderungen gesprochen haben und diese in ihrer künftigen Arbeit hoffentlich berücksichtigen. Und wir bedanken uns sehr herzlich bei all den ehrenamtlichen Helfer*innen, den Ortsvereinen, den Einrichtungen vor Ort und dem Organisations-Team des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. Und natürlich ganz besonders bei Moderator Attila Weidemann, der gegen Ende des Festes selbst auf die Bühne stieg und gemeinsam mit „Kruse zu Dritt“ „Purple Rain“ sang. Definitiv einer der Höhepunkte der AWO MACHT Politik-Tour 2021.

Weitere Fotogalerien und die Berichte zu den einzelnen Stationen gibt es auf unserer Internetseite hier sowie auf Facebook.

Text: Stefan Engelbrecht

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