„Weltoffenes Werder“

Podiumsdiskussion mit Direktkandidat*innen
Artikel vom 08.09.2021

„Weltoffenes Werder“

Podiumsdiskussion mit Direktkandidat*innen

Was bewegt die Menschen in Werder (Havel)? Welche Partei ist einem am nächsten und wie können die anstehenden großen Aufgaben wie Klimawandel, soziale Gerechtigkeit oder die Wohnungsnot nach der Bundestagswahl am 26. September bewältigt werden? Am gestrigen Dienstag gab es im Scala-Kino in Werder eine weitere Möglichkeit, seine Direktkandidat*innen für den Wahlkreis 60 kennenzulernen.

 

Das Bündnis „Weltoffenes Werder“ hatte gemeinsam mit dem AWO Bezirksverband Potsdam e.V. zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Zu Gast waren Sonja Eichwede (SPD), Dr. Dietlind Tiemann (CDU), Alexandra Pichl (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Bank (Die Linke) und Patrick Meinhardt (FDP). Der Zuschauersaal war entsprechend der coronabedingten Hygienemaßnahmen gut gefüllt und es war eine sehr interessante Gesprächsrunde.

In den ersten 45 Minuten wurden den Kandidat*innen zu persönlichen Themen und ihren inhaltlichen Positionen befragt. Warum haben die Linken im Wahlkreis nachhaltigere Forderungen als die Grünen? Weshalb stimmt die Kandidatin der CDU oft gegen ihre eigene Fraktion? Warum agiert der Kandidat der FDP mit einem Zitat von Guido Westerwelle? Wieso haben die Grünen keine persönlichen Plakate in Werder? Wie möchte die SPD ihre Forderungen nach Mindestlöhnen und höheren Tarifverträgen finanzieren? – so lauteten die ersten Fragen des Moderators in die Runde.

In der zweiten Hälfte des Abends erhielten die Zuschauer*innen die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen. Dies nutzten die Anwesenden auch intensiv und es gab eine wahre Vielfalt an Fragen zu den Themen Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit, Klimaschutz , Nachhaltigkeit, Energieversorgung aus Windenergie, Verkehr (Tunnel unter den Bahngleisen in Werder), Infrastruktur, Wohnen, Wachstum in Werder, Attraktivität von Pflegeberufen, Bildungschancen und die Finanzierung , auch im Zusammenhang mit Corona.

Als Fazit halten wir fest: Es war ein sehr kurzweiliger und informativer Abend, den das Bündnis Weltoffenes Werder sehr gut organisiert hat.

Weltoffenes Werder
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