Infektionsschutz und Lebensmittelhygiene

Online-Fortbildung
Pflichtschulungen & Unterweisungen

Infektionsschutz und Lebensmittelhygiene
Online-Fortbildung

 Pflichtschulungen & Unterweisungen
Die Schulung findet via eLearning statt. Bitte melden Sie sich wie gewohnt mit Ihrer eigenen E-Mail-Adresse bei uns an.

Belehrung nach Belehrung nach §§ 42, 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) und Belehrung nach § 4 Abs. 2 Lebensmittelhygieneverordnung

Arbeitgeber haben Beschäftigte, die eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich ausüben, nach Aufnahme ihrer Tätigkeit (innerhalb von 3 Monaten) und im Weiteren alle 2 Jahre über die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes zu den Tätigkeitsverboten und in den Themen Lebensmittelhygiene zu belehren.

Ziel der Belehrungen ist es, die Mitarbeiter*innen zu schulen, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und bei Verdacht richtig zu handeln. So kann verhindert werden, dass sich Krankheitserreger und Infektionskrankheiten ausbreiten und übertragen werden.

 

Inhalt Infektionsschutz gemäß §§ 42/43:

Die Belehrung nach §43 Infektionsschutzgesetz (IFSG) basiert auf dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen. Hier sind insbesondere die §42 und §43 IfSG wichtig. Inhaltlich geht es um die Aufklärung über ansteckende Krankheiten, deren Vorkommen und Symptome. Ziel dieser Hygieneunterweisung ist, dass Betroffene Symptome erkennen und dementsprechend handeln. Die Belehrung muss mündlich und schriftlich erfolgen.

Schulungsinhalte:

  • Allgemeine Grundsätze der Belehrung
  • Gesetzliche Grundlage
  • Benennung der zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen
  • Krankheitserreger, Vermehrung, Übertragungswege
  • Unterbrechung von Infektionsketten
  • Verhütung lebensmittelbedingter Infektionen
    • Personalhygiene
    • Händehygiene
    • Grundregeln der Desinfektion
  • Hygienepläne
  • Meldepflichtige Krankheiten
  • Impfschutz
  • Beschäftigungs- und Tätigkeitsverbot
  • Hinweis auf Krankheitssymptome
  • Mitteilungspflicht und Eigenverantwortung Arbeitnehmer

 

2. Belehrung nach § 4 Abs. 2 Lebensmittelhygieneverordnung

Grundlage ist die "EU-Basis-Hygieneverordnung" (EU-Verordnung (EG) Nr. 852/ 2004). Die Umsetzung der EU-Verordnung in Deutschland regelt die Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV). Hier ist in § 4 LMHV zwingend vorgeschrieben, dass alle Personen, die leicht verderbliche Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen eine Lebensmittelhygiene-Belehrung nach den Vorgaben der EU-Verordnung absolvieren müssen. Ziel der Belehrung ist es, die Sicherheit der Lebensmittel hinsichtlich der möglichen Entstehung von Gesundheitsgefahren, kritische Kontrollpunkte in den Herstellungsprozessen zu definieren sowie entsprechende Sicherungsmaßnahmen festzulegen und zu überwachen. Die regelmäßige Teilnahme an der Lebensmittelhygiene-Unterweisung ist für die Mitarbeiter*innen vorgeschrieben, die mit verderblichen Lebensmitteln arbeiten.

Schulungsinhalte:

  • Gesetzliche Grundlagen der Lebensmittelhygiene
  • Grundlagen der Lebensmittelmikrobiologie
  • Kontaminationsformen
  • Lebensmittelverderbende und krankheitserregende Mikroorganismen
  • Beispiele relevanter mikrobiologischer Gefahren aus der Praxis
  • Wachstumseinflüsse von Mikroorganismen
  • Allgemeine Hygiene
    • Personalhygiene
    • Lebensmittelhygiene
    • Küchenhygiene
    • Reinigung und Desinfektion
  • Schädlingsbekämpfung
  • Kennzeichnung Lebensmittel (Zusatzstoff-/Zulassungsverordnung)
  • HACCP- Konzept
  • Anwendung des HACCP-Konzeptes

Anmeldung zu Seminar Infektionsschutz und Lebensmittelhygiene

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Rechnungsadresse

Infektionsschutz und Lebensmittelhygiene
Teilnahme bis einschließlich dem 31.12.2021
jederzeit möglich
Zeitaufwand: ca 2 Stunden
eLearning Plattform
 
0,00 EUR *pro Person
für Mitarbeiter*innen 0,00 EUR
Referent*innen
Jenny Keilholz

Personenkreis
  • AWO Mitarbeiter*innen
1 - 250 Personen
 
Anmeldeschluss 31.12.2021
Danach nur auf Anfrage.

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