Ambulante Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Suchtgefährdete Teltow

Beratungsstellen
AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Aktionstag „Suchtberatung – Kommunal wertvoll“ am 4.11.2020

30.10.2020 um 14:54 Uhr

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Anschrift

Ambulante Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Suchtgefährdete Teltow
Potsdamer Straße 7/9
14513 Teltow

Kontakt

FAX +49 3328 334268

Kontaktpersonen

Marianne Eckert
Dipl.-Sozialarbeiterin/ - pädagogin, Suchttherapeutin (VDR)
Matthias Hannemann
Dipl.-Sozialarbeiter/-pädagoge, Suchttherapeut (VDR)
Katja Sacharow
Dipl.Sozialarbeiterin/- pädagogin, Suchttherapeutin (VDR)
Sophie Seidel
Sozialarbeiterin/-pädagogin (BA), Suchtberaterin


Öffnungszeiten

Montag  09:00 - 12:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Dienstag 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag  13:00 - 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Freitag nach Vereinbarung

Daniel Zeis

Dipl.-Sozialarbeiter/-pädagoge, Suchttherapeut (VDR)
Suchttherapeut (VDR)

UNSER TEAM

Wir sind ein multiprofessionelles Team aus den Berufsfeldern der Verwaltung, der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und der Psychologie. Alle Mitarbeitende haben eine suchttherapeutische Zusatzqualifikation. Zusätzlich sind auf Leitungsebene eine Psychotherapeutin (Betriebsleitung) sowie eine Fachärztin für Psychiatrie (ärztliche Leitung der ambulanten Reha) tätig. Ergänzt wird unser Team durch die vielen ehrenamtlichen Verantwortlichen in den Sucht-Selbsthilfegruppen sowie unsere Auszubildenden und Praktikant:innen.

WIR SIND FÜR SIE DA!

kostenlos
auch anonym
unkompliziert
ohne lange Wartezeit
Nutzen Sie unsere langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Suchthilfe - abgestimmt auf Ihr persönliches Anliegen, Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele.

WIR BERATEN UND BEHANDELN

Gefährdete und Abhängige von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen.
Betroffene, die unter süchtigen Verhaltensweisen wie pathologischem Glücksspiel oder pathologischem PC-Gebrauch leiden. (auch Smartphone Onlinepornographie Problematiken).
Menschen mit psychosozialen Problemen, als Folge oder Begleiterscheinung einer Suchtkrankheit.
Angehörige, Partner, Freunde und Kollegen von Suchtkranken bzw.  suchtgefährdeten Menschen.

HILFE

Wir möchten Sie dabei unterstützen, dass Sie Ihr Leben (wieder) selbstbestimmt und auf eine für Sie zufrieden stellende Weise gestalten.
Wir suchen mit Ihnen gemeinsam nach Ihren Stärken und Möglichkeiten, die Ihnen beim Lösen Ihrer Probleme helfen können.


Unsere Angebote für neue Perspektiven

Beratung

Trinken Sie zu viel Alkohol? Nehmen Sie zu viel Drogen oder Medikamente ein? Verspielen Sie Ihr Geld? Sitzen Sie zu lange am Computer? Wir helfen ihnen, dass es Ihnen wieder gut geht.

In Einzelgesprächen und Gruppentreffen sprechen wir mit Ihnen über Ihre Alkohol/ Drogen oder Spielprobleme. Außerdem vermitteln wir Sie in Therapien.

Wir sprechen auch mit Eltern, Partnern und Freunden von süchtigen Menschen, um Ihnen zu helfen besser mit der Situation der Suchterkrankung Ihres Angehörigen umzugehen.

Unsere Beratung kostet nichts. Sie bekommen möglichst schnell einen Termin.

Wir schauen nach Ihren Stärken und wollen mit Ihnen Lösungen für Ihre Probleme finden.

Ziel der Beratung ist - neben der Hilfe in akuten Krisen - immer auch die professionelle Abklärung des zugrunde liegenden Problems. Und den damit zusammenhängenden Themen (z.B. Stress, Schmerzen, Schlafprobleme etc.). Sie bekommen von uns eine Rückmeldung darüber, wie Ihr Konsum bzw. Ihr Verhalten aus unserer Sicht einzuschätzen ist. Geht es um riskanten Konsum, um riskantes Verhalten? Oder handelt es sich schon um missbräuchliche oder süchtige Konsum- bzw. Verhaltensweisen? Was bedeutet das für weitere Hilfen?

Im Rahmen der Beratung erfahren Sie Hintergründe und stellen Zusammenhänge her und lernen, sich besser einschätzen. Eine Veränderung fällt somit leichter.

Angehörige

Wie beraten Familien, Kinder suchtkranker Eltern, Angehörige, Partner, Freunde und Kollegen von suchtkranken bzw. suchtgefährdeten Menschen in Einzelgesprächen und Gruppenseminaren, auch unabhängig vom Betroffenen.

Ein speziell für Angehörige konzipiertes Programm, das wir Ihnen anbieten können, ist CRAFT (Community Reinforcement and Family Training). In den Einzelgesprächen geht es vor allem darum, Angehörige zu schulen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.  Sie sollen im Umgang mit ihren suchtkranken oder suchtgefährdeten Menschen gestärkt werden und etwas für sich tun. Die Angehörigen sollen auch unterstützt werden, den Betroffenen zu einem Besuch in unserer Beratungsstelle zu motivieren bzw. das Konsumverhalten zu ändern.

In unseren Einrichtungen bieten wir in regelmäßigen Abständen Angehörigenseminare an. Themen sind:

  • Vermittlung von Wissen über die Suchterkrankung
  • Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und diese für sich einfordern
  • Gegenseitiges Verständnis erhöhen
  • Abstinenz-Zuversicht aller Beteiligten stärken
  • Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit in der Partnerschaft sowie der Umgang mit Konflikten
  • Rückfällen gemeinsam vorbeugen und zufriedene Beziehungen leben

Berufsbegleitende ambulante Therapie

Die ambulante Therapie können Sie durchführen, wenn Sie das Ziel haben Ihr Leben ohne Suchtmittel zu gestalten. Sie können die Therapie neben Ihrer Arbeit machen, egal ob ihr Gebrauch von Alkohol, Glückspiel, Computerspiel oder Drogen problematisch oder abhängig ist.

Vorteile der ambulanten Therapie:

  1. Ein persönlich abgestimmter Therapieplan
  2. Therapie findet neben der Arbeit statt
  3. Sie bleiben in Ihrem gewohnten Umfeld
  4. Schwere Lebenssituationen können direkt besprochen werden
  5. Gespräche mit Angehörigen werden angeboten

Um die Therapie durchführen zu können müssen Sie volljährig sein, abstinent leben wollen und motiviert sein in Ihrem Leben etwas zu verändern. Sie brauchen eine Wohnung und Menschen, die Sie unterstützen. Vor Beginn der Therapie besuchen Sie unsere Motivationsgruppe.

Ziel der Therapie ist es abstinent zu leben, wieder arbeitsfähig zu werden und sich selbst besser kontrollieren zu können. Inhalte der Therapie sind z.B. Kommunikationstraining (Miteinander reden), Stressbewältigungstraining, sowie Entspannungs- und Genusstraining.

Die Kosten der Therapie werden von der Renten- oder Krankenversicherung übernommen. Sie dauert zwischen 6-18 Monate. Es wird auch Akkupunktur angeboten.

Nachsorge

Nach der stationären Therapie kann man eine Nachsorge machen.

In der Nachsorgebehandlung geht es um folgendes:

  1. Sie werden dabei unterstützt, das, was Sie in der stationären Therapie gelernt haben, in den Alltag umzusetzen.
  2. Themen, die in der stationären Therapie noch nicht abgeschlossen wurden, kann man in der Nachsorge weiter besprechen.
  3. Das Leben ohne Alkohol, Drogen, Glücksspiel oder Computerspiele soll weiter gefestigt werden.
  4. Wenn Sie sich einsam fühlen, unterstützen wir Sie bei der (Re-)Aktivierung Ihres sozialen Umfelds.
  5. Wenn Sie keine Arbeit haben, unterstützen wir Sie, diese wieder zu finden oder ohne Probleme Ihrer jetzigen Arbeit weiter nachzugehen.
  6. Wir helfen Ihnen dabei Ideen zu entwickeln, nüchtern zu bleiben.

Die Nachsorgebehandlung dauert ein Jahr. Sie findet direkt nach der stationären Therapie statt. Die Kosten übernimmt die Rentenversicherung oder Krankenkasse.

Wir bieten Einzel- und Gruppengespräche für Sie und Ihre Angehörigen an.

Selbsthilfe

Im Netz gemeindenaher Suchtkrankenhilfe kommt der Selbsthilfearbeit ein hoher Stellenwert zu. Sie bieten ihren Mitgliedern Alltagsbegleitung und -bewältigung in einem suchtmittelfreien sozialen Umfeld. Im Krisenfall eines Mitglieds wird durch die Gruppe solidarisch intensive Hilfe geleistet, aber auch die Fachkompetenz der AWO Suchtberatung genutzt.

Die insgesamt neun Selbsthilfegruppen bei der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. treffen sich wöchentlich zu verschiedenen Terminen in der AWO-Begegnungsstätte in Zentrum Ost, in der Seniorenfreizeitstätte in Waldstadt sowie an den Standorten der AWO in der Großbeerenstraße und NeuendorferStraße. Sie bieten ihren Mitgliedern Alltagsbegleitung und -bewältigung in einem suchtmittelfreien sozialen Umfeld.

Rufen Sie uns an, wenn Sie an einem Gruppenbesuch interessiert sind. Wir vermitteln Sie gerne. Alle Infos über weitere Gruppen finden sich unter www.sekiz.de

SKOLL und SKOLL-Spezial

Das Selbstkontrolltraining, SKOLL genannt, ist nicht nur für junge Menschen. Es ist sucht/alters/geschlechtsübergeifend. Es richtet sich an Alle die denken, dass Sie zu viel von einem Suchtmittel oder einem problematischen Verhalten zu sich nehmen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht nicht die Abstinenz (überhaupt kein Suchtmittel zu sich zu nehmen), sondern die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation.

SKOLL betrifft deshalb alle möglichen Süchte bzw. Suchtmittel und soll Menschen helfen, weniger Alkohol, Spiele, Zigaretten oder illegale Drogen zu sich zu nehmen. SKOLL ist ein zehnwöchiges Training in der Gruppe. 10-12 Menschen können daran maximal teilnehmen.

Darüber hinaus gibt es noch das SKOLL - Spezial Training welches sich nur an Menschen richtet, die zu viel trinken. Es läuft ähnlich ab wie SKOLL.

Ob wir SKOLL oder SKOLL - Spezial anbieten und was es kostet erfahren Sie auf unserer Homepage.

MPU-Vorbereitung

MPU heißt medizinisch-psychologische Untersuchung. Die MPU muss man machen, wenn man seinen Führerschein abgeben muss, weil man beim Autofahren zu viel Alkohol getrunken hat und/ oder Drogen genommen hat. In der MPU wird man von einem Arzt untersucht, ob man noch Autofahren kann. Es gibt auch einen Reaktionstest. Danach spricht ein Psychologe mit dem Menschen über die Fahrt unter Alkohol oder Drogen. Auf dieses Gespräch bereiten wir Sie vor.

In der MPU Vorbereitung helfen wir Ihnen darüber nachzudenken, warum sie berauscht Auto gefahren sind und welche Gefahren damit verbunden sind. Was ist am Tag der Trunkenheitsfahrt/ Drogenfahrt passiert und was waren die Folgen? Was haben Sie seit dem verändert und wie stellen Sie sicher, dass es so bleibt? Was ist der Unterschied zwischen normalem, problematischem und abhängigem Trinken?

Die MPU-Vorbereitung kostet 180,00 Euro und findet in 7 Einzel-Sitzungen statt. Viele Teilnehmer:innen unserer Vorbereitung sind zufrieden und haben Ihren Führerschein wieder erhalten.

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden kleine Nadeln ins Ohr gestochen. Dies soll helfen, dass der Mensch weniger Verlangen nach Alkohol oder Drogen hat. Außerdem soll es dazu führen, dass der Körper angeregt wird, sich selbst zu helfen. Die Akupunktur wird von erfahrenen und geschulten Helfern durchgeführt. Die Nadeln werden an die so genannten „Suchtpunkte“ gesetzt. Dadurch soll der „Suchtdruck“ weniger werden. Akupunktur wirkt entspannend, und man soll dadurch weniger ängstlich und unruhig werden. Die Akupunktur hilft auch gegen starke Traurigkeit. Wir wenden die Akupunktur nach dem NADA-Verfahren an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die bei uns eine ambulante Rehabilitation oder eine Nachsorge wahrnehmen.

Mutige*r Mutmacher*in werden!

  • Mutig – weil Menschen für uns im Mittelpunkt stehen
  • Sozial – weil wir nicht nur ein sozialer Träger, sondern auch ein sozialer Arbeitgeber sind
  • Vielfältig – weil die Arbeit mit Menschen jeden Tag anders ist

Informieren Sie sich über unsere Möglichkeiten, ein*e mutige*r Mutmacher*in zu werden!

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