Wie Scheiben die Ukraine unterstützen!

Ein Mann hält einen Briefumschlag hoch mit der Aufschrift: 500 Euro

Am vergangen Samstag lud der Discgolfverein Hyzernauts e.V. interessierte Spieler*innen zu einem Turnier der besonderen Art ein.

„Discgolf, was ist eigentlich Discgolf?“, werden sich vielleicht einige nun fragen. Der Sport gehört nicht unbedingt zu den bekanntesten Sportarten. Es ist ein Frisbeesportspiel, bei dem versucht wird, von einem festgelegten Abwurfpunkt mit möglichst wenigen Würfen Körbe zu treffen. Gespielt wird an der frischen Luft. In Potsdam gibt es seit einigen Jahren im Buga Park eine Discgolfanlage.

Unter dem Motto „Discgolf supports Ukraine“ setzte der Verein ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine und nutzte die Gelegenheit Spenden zu sammeln für die dringend notwendige humanitäre Hilfe.

Zusammen kamen 500,00 €, die Christopher Gebur Vorstandsmitglied der Hyzernauts e.V. gestern an den AWO Bezirksverband überreichte.

Wir sagen HyzerHo und herzlichen Dank!

Mehr Informationen zu dem Verein gibt es auf ihrer Webseite: Hyzernauts e.V


AWO Ukraine-Hilfe LIVE-TICKER

Freitag, 04. März 2022

Hilfsgüter in Częstochowa eingtroffen

Heute Abend kamen unsere Transporter auf der Rückreise von ukrainisch-polnischen Grenze nach Częstochowa, um unserer Partnerorganisation Śląskie Forum Organizacji Pozarządowych KAFOS dringend benötigte Hygienematerialien, Decken, Kissen, Schalfsäcke usw. für ukrainische Geflüchtete zu liefern.
Unsere Partner, mit denen wir zurzeit ein Aktion-Mensch-Projekt zum Wissenstransfer in der Sozialen Arbeit durchführen, versorgen Geflüchtete in Częstochowa und Umgebung.
Wir freuen uns, dass wir mit Euren Spenden auch hier helfen können.

.... und der nächste Truck ist unterwegs

Heute Nachmittag wurde ein weiterer Truck mit Euren Spende beladen. Dieser fährt jetzt ins polnische Opole Lubelskie, wo zurzeit viele geflüchtete Kinder aus der Ukraine ankommen. Organisiert wurde die Spendenaktion vom Lindenpark Potsdam. Mehr dazu auf der Seite vom Lindenpark.

Der nächste Truck fährt in die Ukraine

Viele helfende Hände füllten eben einen ukrainischen 40 Tonner-LKW. Ein regionaler Baustoffhändler mit ukrainischen Wurzeln wollte den Truck nicht wieder leer zurück in die ukrainische Stadt Zyhtomir zurückfahren lassen. Er wandte sich an uns und wir organisierten gemeinsam diesen Spendentransport. Und wieder sind es Ihre bzw. Eure Spenden, die nun hoffentlich in der starken umkämpften Großstadt, 120 km westlich von Kiew ankommen und den Menschen helfen sollen. Viele von ihnen mussten schnell ihre Wohnungen verlassen und in Schutzbunkern Zuflucht suchen. Ihnen fehlt es an allem, von warmer Kleidung bis hin zu Erste-Hilfe-Pakete und Lebensmitteln. Wir wünschen dem ukrainischen Fahrer viel Glück und Gesundheit auf seinem Weg.

Unser Kollege schreibt uns aus Przemyśl:

Wir sind gestern um 17 Uhr angekommen.

In Przemyśl ist ein sehr großer alter Tesco-Markt die zentrale Anlaufstation für Hilfsgüter und Geflüchtete.
Wir haben die Hilfsgüter gleich ausgeladen. Hat alles bestens geklappt. Sie waren über die gut sortierten Spenden sehr froh. Falsche Spenden (zu viel Kleidung) belasten dann eher noch die Kräfte.

Es kommen sehr viele Menschen hier an, vor allem Frauen, Kinder und Familien. Aber es sind dort auch sehr viele Helfer die einen wirklich anstrengenden Job machen. Die Menschen werden aber mit dem Nötigsten versorgt, dank der Spenden.

Wir sehen überall internationale Helfer aus ganz Europa. Private und Organisationen. Sehr viele Hilfsangebote. Heute treffen wir noch Menschen aus der Stadtverwaltung. Zum Gespräch über weitere Kooperationen.

Die meisten Hilfsgüter gehen gleich weiter. Es gibt dann sofort Transporte in die Ukraine.

Speziell an Hilfsgütern werden vor allem medizinische Produkte zur Versorgung von Verwundeten benötigt:

  • Konserven oder Trocken
  • Medikamente
  • Versorgung für Verwundete
  • Materialien aus Krankenhäusern
  • Decken
  • Gaskocher

Dies alles ist nicht möglich, ohne die vielen Unterstützer*innen aus Potsdam, besonders sind die Kolleg*inne von Huckleberrys Tour - Flossstationen.de erwähnt, die mit zwei Transportern und Fahrern dabei sind. Danke für Euren Einsatz!
Der Kontakt mit der Stadtverwaltung von Przemyśl wurde hergestellt über den Verein Ukraine-Hilfe Berlin e.V.

Donnerstag, 03. März 2022

Ihr wollt Euch ehrenamtlich engagieren....?

.... uns bei unserer Ukraine-Hilfe unterstützen?

Dann seid Ihr herzlich willkommen. Wir freuen uns, wenn Ihr uns in der kommenden Woche von Dienstag bis Donnerstag, jeweils ab 9 Uhr unterstützt.
Wir sortieren die vielen Sachspenden, die wir bekommen haben, verpacken und verladen sie.
Und dabei können wir jede helfende Hand gut gebrauchen!
Damit wir die Arbeit besser koordinieren können, ist es wichtig, dass Ihr Euch bitte bei uns vorab meldet:

Mail: rueranzgfntraghe@njb-cbgfqnz.qr
Telefon: +49 331 73041 760

Wir freuen uns auf Euch!
#awoerleben

Für den nächsten Spendentransport dringend gesucht!

Bereits morgen Vormittag startet von uns aus der nächste Spendentransport in die Ukraine. Es geht in die Stadt "Schytomyr". Für den Transport werden folgende Materialien dringend benötigt:

  • geladene Powerbanks
  • Taschenlampen
  • Erste-Hilfe-Sets
  • Latex-Handschuhe
  • Verbandsmaterial
  • Desinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Babynahrung, Windeln

Es kann bei uns in der Geschäftsstelle heute bis 20:00 Uhr und morgen ab 7:30 Uhr abgegeben werden.

Aufenthaltsrecht und Sozialleistungen für Menschen aus der Ukraine

Vor dem Hintergrund des Angriffskrieges auf die Ukraine häufen sich bei den Migrationsfachdiensten die Anfragen nach den Möglichkeiten der Einreise und des Aufenthalts für ukrainische Staatsangehörige in Deutschland.

Die GGUA Münster hat für die Beratungspraxis einen vertiefenden Überblick zum Aufenthaltsrecht und Sozialleistungen für Menschen aus der Ukraine erstellt.

Wie in der Arbeitshilfe richtigerweise erläutert wird, macht die Asylantragstellung aktuell nur in begründeten Ausnahmefällen Sinn.

Es besteht vielmehr begründeter Anlass zu der Hoffnung, dass die EU-Innenminister einen Beschluss nach der EU-Richtlinie 2001/55/EG treffen werden. Nach dieser Richtlinie würde den flüchtenden Menschen ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht für ein Jahr, mit Verlängerungsmöglichkeit um zwei weitere halbe Jahre, erteilt. Die Rechtsgrundlage in Deutschland wäre eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG.

Ein solches Verfahren hätte verschiedene Vorteile gegenüber einem langwierigen Asylverfahren mit ungewissem Ausgang.

Einen hilfreichen Überblick über beratungsrelevante Informationen sowie eine Auflistung der Erlasse und Allgemeinverfügungen der Bundes- und Landesministerien findet sich beim Informationsverbund Asyl & Migration.

Quelle: AWO Bundesverband

Transport nach Polen unterwegs – Sachspenden zunächst nicht benötigt

Am frühen Donnerstagmorgen ist unser Hilfstransport nach Polen gestartet. Wir fahren mit vier Lastwagen in das ukrainische Grenzgebiet zu den geflüchteten Menschen und werden voraussichtlich am Abend die gespendeten haltbaren Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Medikamente, Kleider, Isomatten, Decken und Schlafsäcke übergeben können. Außerdem fahren wir unsere Partnerorganisation KAFOS in Częstochowa an, die für Geflüchtete Hilfsmaterial benötigt.

Des Weiteren prüfen wir aktuell, ob die Spenden, die nicht mehr mitgenommen werden konnten, jetzt auf anderem Wege in die Krisenregion gebracht werden können.

Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich für die vielen Spenden und bei den Mitarbeiter*innen und freiwilligen Helfer*innen, die uns in den vergangenen Tagen beim Sortieren und Verpacken der Spenden geholfen haben. Wir bitten zunächst darum, keine weiteren Spenden mehr bei uns abzugeben, da unser Lager immer noch gut gefüllt ist. Die Lage kann sich aber sehr schnell ändern. Wir müssen damit rechnen, dass aus der Ukraine geflüchtete Menschen nach Potsdam kommen und hier Unterstützung benötigen.

Wir informieren zeitnah an dieser Stelle und über Facebook, Instagram und Twitter, falls wir wieder Ihre Solidarität brauchen. Auch informieren wir Sie dann über die Art der Spenden, die aktuell dringend benötigt werden.

Mittwoch, 02. März 2022

Die Autos sind gepackt

Dank eurer Hilfe sind alle Autos bis unters Dach gepackt. Noch ein wenig Ruhe, noch ein wenig Kraft schöpfen und dann geht es für den Konvoi los in Richtung Ost-Polen. Viele haben mit angepackt, damit das möglich wird und dringend benötigte Hilfsgüter ankommen können. Jutta Birakis, Inhaberin des Schuladens tausendFüss' spendete heute 150 Paar neue Kinderschuhe in verschieden Größen. Für die ehrenamtlichen Helfer*innen und die Fahrer der Transporter gab es Care Pakete, die von den Mitarbeiter*innen der Fahrland Filiale in Teltow hergestellt wurden.

Die kommenden Tage werden die ehrenamtlichen Helfer*innen in Potsdam nutzen, um weiter zu sortieren und zu planen. Bis auf weiteres können wir daher leider keine Spenden annehmen. Aktuelle Informationen gibt es hier auf unserer Webseite.

Den Fahrern der Transporter wünschen viel Erfolg und eine sichere Fahrt.

Spendensammelstelle

Folgende Sammelstellen nehmen Ihre Spenden von
Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr entgegen!

AWO Bezirksverband Potsdam e.V. (Geschäftsstelle)
Neuendorfer Straße 39a
14480 Potsdam
FAX +49 331 73041780
vasb@njb-cbgfqnz.qr
AWO Schatztruhe - Spendenannahme
AWO Schatztruhe
Erlenhof 34
Laderampe - Hintereingang
14478 Potsdam
fpungmgehur@njb-cbgfqnz.qr
Grundschule Marie Juchacz
In der Feldmark 28
14476 Potsdam
FAX +49 331 96782330
tehaqfpuhyr.tbyz@njb-cbgfqnz.qr
 

Spenden Sie hier

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Spendenkonto

AWO Bezirksverband Potsdam e.V.
Deutsche Kreditbank Potsdam e.V.

IBAN: DE71 1203 0000 0000 4821 09
Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe

 

10 plus 1 Jahr AWO Kita Abenteuerland

Endlich. Die AWO Kita Abenteuerland hat am vergangenen Freitag etwas verspätet ihr zehn-jähriges Jubiläum mit einem großen Straßenfest gefeiert. Umso schöner wurde es dann. Bei fast schon zu hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad kamen viele Kinder mit ihren Eltern, Ehemalige, Ehrenamtliche und Freunde sowie Eltern und Kinder der nahen Grundschule, um gemeinsam zu feiern.  Eigentlich sollte das Fest bereits im vergangenen Jahr stattfinden. Es musste aber Corona-bedingt verschoben werden.

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