AWO Referat Drogen/Sucht

Beratungsstellen
AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Anschrift

Referat Drogen/Sucht
Potsdamer Straße 62
14513 Teltow

Kontakt

+49 3328 339776

jetzt 

Willkommen in der Einrichtung
AWO Referat Drogen/Sucht

Koordination - Innovation - Nachsorge

  • Zentrale, landesweite Koordination der Sucht(selbst)hilfe der Arbeiterwohlfahrt im Land Brandenburg.
  • Zentrale Koordination der Nachsorge mit dem Ziel der Verbesserung der Nachsorge in den neuen Bundesländern (Brandenburg)

Es gibt im Land Brandenburg ca. 67.000 alkoholabhängige Menschen und geschätzt ca. 25.000 drogenabhängige Menschen. Dazu kommen die nicht gezählten alkohol- und drogengefährdeten Menschen mit riskantem Konsum und zusätzlich ca. 50.000 von Glücksspielsucht Betroffene und viele weitere im Bereich der Internetnutzungsstörungen.

Jedes sechste Kind lebt in einer Familie in der ein Elternteil suchtgefährdet oder suchtkrank ist.

Es gibt im Land Brandenburg 49 Suchtberatungsstellen und 174 bei der BLS e.V. registrierte Suchtselbsthilfegruppen. Dazu kommen noch viele nicht registrierte Gruppen.

Als zentrale, landesweite Koordination der Sucht(selbst)hilfe der Arbeiterwohlfahrt im Land Brandenburg sowie zentrale Koordination der Nachsorge mit dem Ziel der Verbesserung der Nachsorge in den neuen Bundesländern (Brandenburg) kooperiert das Referat Drogen und Sucht mit

  • den regionalen Suchtberatungsstellen und Selbsthilfekontaktstellen,
  • dem Verein „Die Freie Suchtselbsthilfe",
  • der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen (BLS),
  • der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und
  • speziell mit den Freien Suchtselbsthilfegruppen, die als Nachsorge aus den AWO-Beratungsstellen in die Selbsthilfe übergegangen sind

Claudia Huhmann
+49 3328 339777
+49 151 42679163
pynhqvn.uhuznaa@njb-cbgfqnz.qr

Anleitung, Beratung, Begleitung und Qualifizierung

  • Praxisanleitung/Beratung/Begleitung vor Ort für Einrichtungen, Institutionen und Selbsthilfegruppen bzgl. der gesamten Zielgruppe
  • Ausbau und Begleitung von Beratungsstellen und SH-Gruppen
  • Konzeptionelle Entwicklung, Beratung u. Betreuung bei der Schaffung neuer bedarfsgerechter Projekte: aktuell die Initiierung der zieloffenen Suchtselbsthilfe und ihre Integration in die Selbsthilfelandschaft
  • Planung u. Durchführung von Seminaren, Aus- u. Fortbildungsmaßnahmen, Tagungen für Gruppenleiter*innen

Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation

  • Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung von Methoden der Öffentlichkeitsarbeit
  • Bei Bedarf Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit Trägern u. Institutionen, Vernetzung u. Förderung der Suchthilfe und Suchtselbsthilfe bei Behandlung, Betreuung u. Versorgung mit Behörden, Betrieben, ambulanten und stationären Einrichtungen im regionalen Verbund
  • Kooperation in Arbeitskreisen nach Bedarf mit dem Ministerium (MASGF), der BLS e.V., anderen Trägern der freien Wohlfahrtspflege, Selbsthilfekontaktstellen, Trägern und Institutionen der Suchtkrankenhilfe und z.B. der Landesarbeitsgemeinschaft für Selbsthilfegruppen über unseren Kooperationspartner: den Landesverband Die Freie Suchtselbsthilfe e.V.

Qualität, Standards und Weiterentwicklung

  • Arbeit an Erhalt der fachlichen u. inhaltlichen Qualität von Nachsorge (Projekte, Initiativen)
  • Erhalt der Standards der Nachsorge auf Landesebene
  • Erwerb u. Weitervermittlung neuester Kenntnisse in der konzeptionellen, strukturellen u. gesetzlichen Suchtkrankenhilfe
  • Umsetzung der ambulanten Reha-Sucht Nachsorge der RV-Träger-Vernetzung und Förderung der Nachsorge bei Behandlung, Betreuung und Versorgung mit Behörden, Betrieben, ambulanten und Ausschüssen und Tagungen
  • Trägerübergreifende Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Selbsthilfe in der Suchtkrankenhilfe - Teilnahme und Mitarbeit an fachrelevanten Gremien, Kongressen und Konferenzen

Die Schwerpunkte des mehrjährigen und innovativen Projekts der Initiation und Etablierung der zieloffenen Suchtselbsthilfe liegen im weiteren Aufbau der zieloffenen Selbsthilfe und der Arbeit mit Angehörigen von unbehandelten suchtgefährdeten und suchterkrankten Menschen, um diese niedrigschwellig zu erreichen.

Der Aufbau dieser zieloffenen Suchtselbsthilfe und deren gleichberechtigte Integration in die Suchtselbsthilfe neben der abstinenzorientierten Suchtselbsthilfe ist unser Ziel. Wir erreichen damit voraussichtlich mehr Suchtgefährdete und – Erkrankte schon früher und niedrigschwelliger. Wir kümmern uns um Inklusion und Partizipation aller von Sucht Betroffenen und wir schulen Angehörige mit selbsthilfeangepassten CRAFT- Trainings in Gruppen mit dem Ziel die unbehandelten Gefährdeten und Erkrankten indirekt zu erreichen und neue Selbsthilfegruppen für Betroffene über die selbsthilfeorientierten Konsum-Kompetenztrainings zu initiieren.

Maßnahmen und Meilensteine des Projekts

Das Hauptziel des Projekts ist es zieloffene Suchtselbsthilfegruppen für Betroffene zu initiieren und gegebenenfalls in die bestehende Suchtselbsthilfelandschaft zu integrieren.

Die Maßnahmen gehen über Angehörigentrainings zu den Maßnahmen der Trainings für die unbehandelten Betroffenen und zu den zieloffenen Angeboten und zur Erreichung des Meilensteins der Etablierung der zieloffenen Suchtselbsthilfe.

Das Projekt ist zurzeit mitten im Prozess, wir haben viele Erfahrungen sammeln dürfen und setzen uns sehr gern engagiert und optimistisch für den Prozess und die Veröffentlichung der Erfolge ein.

Projektstandort

Im Rahmen des Projekts der Entwicklung der zieloffenen Suchtselbsthilfe finden regelmäßige Treffen in internen und externen Arbeitskreisen, mit den Beratungsstellen und allen Kooperationspartner*innen statt, in denen Fortschritte und Initiationsangebote vorgestellt werden und zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen wird. Ziel dieser Kooperation ist es, zu ermutigen und ein Netzwerk zu entwickeln, in dem Betroffene sehr früh Zugang zur  hilfreichen und nachhaltigen Suchtselbsthilfe bekommen oder sich nach Bedarf passgenaue, (wünschenswerterweise auch ergänzte, finanzierte und zieloffene) Suchthilfe suchen können.


 

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