Es gab Grillwürste, eine Gemüsepfanne und Getränke, eine kleine Tauschbörse und sogar ein Weltmeister war vor Ort. Am gestrigen Mittwoch feierte der Spenden- und Tauschladen AWO Schatztruhe am Schlaatz sein 10-jähriges Bestehen.
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Viele Anwohner*innen aus der Nachbarschaft kamen, um gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfer*innen bei frühlingshaften Temperaturen einen schönen Nachmittag zu verbringen. Vor allem an dem Stand mit Spielzeugen, Handtaschen oder Uhren herrschte zeitweise dichtes Gedränge. Gegen eine kleine Spende konnten die Besucher*innen dort jeweils einige Gegenstände erwerben und mit nach Hause nehmen. Nebenan zeigte der zweifache Weltmeister im Freestyle-Skaten, Christian Heise, wie man sicher auf dem Brett steht und vielleicht nach einigen Übungsstunden auch mal einen Trick auf nur zwei statt vier Rollen ausprobieren kann. Bei den Kindern kam der Spontan-Unterricht jedenfalls gut an. Zwischendurch gab es außerdem einen „Urban Art Workshop“ im Malen – oder vielleicht besser sprayen.
Auch der Vorstand des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. um Angela Schweers, André Saborowski und Jane Baneth gratulierte den Mitarbeitenden um Einrichtungsleiter Raico Rummel zum Jubiläum. Es sei wichtig, dass die Einrichtung auch die nächsten zehn Jahre für die Menschen da sei und langfristig gefördert werde. Die AWO Schatztruhe besteht seit 2016 und richtet sich an Menschen und Familien mit geringem Einkommen. Anfangs wurde sie von der Aktion Mensch gefördert, mittlerweile erhält die Schatztruhe kommunale Mittel. Dort können alltags- und hauswirtschaftliche Gegenstände und Materialien aller Art sowie Kleidung gegen eine Spende oder im Tausch erworben werden. Zu finden sind in der „Schatztruhe“ auch viele Sachen für die Erstausstattung einer Wohnung - Küchenartikel, Geschirr, Spielzeug, alles fürs Kind, Fahrräder, Einrichtungsgegenstände (z. B. Lampen) und kleine Möbel. Vor allem mit Beginn des Kriegs in der Ukraine wurde deutlich, wie wichtig so eine Einrichtung für Potsdam ist. Aktuell engagieren sich mehr als 35 Mitarbeiter*innen mit und ohne Migrationshintergrund ehrenamtlich für den Spenden- und Tauschladen. Das Fest am Mittwoch wurde gefördert durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Stadtkontor. Herzlichen Dank dafür.
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Digitale Gewalt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die gesellschaftliche Teilhabe dar. Besonders ...
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