Zwischenzeit im Betreuten Wohnen

Erfahrungsbericht einer Tochter, die mit ihren Eltern die Wohnform teilte

Zwischenzeit im Betreuten Wohnen

Zwei Personen Frau und Mann stehen vor dem sanierten Backsteinbau mit vielen Fenstern. Beide tragen schwarze Jacken. Die Frau hat blonde Haare und ein freundliches Gesicht. Der Mann älter graue Haare und Bart. Beide lächeln in die Kamera
Viktoria Richter und Bernd Reuschel

Erfahrungsbericht einer Tochter, die mit ihren Eltern die Wohnform teilte

In einem aktuellen Artikel im "Wochenspiegel" erzählt Viktoria Richter von ihrer "intensiven Erfahrung" im Betreuten Wohnen in Jüterbog. In die Einrichtung der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH war sie übergangsweise eingezogen, um ihre Eltern, die krankheitsbedingt ihr Zuhause aufgaben und in diese altergerechte Wohnform wechselten, zu begleiten

2018 zog das betagte Ehepaar in das Betreute Wohnen in Jüterbog ein. Und seine Tochter gleich mit - allerdings in eine eigene kleine Wohnung auf der gleichen Etage - 50 Meter von ihren Eltern entfernt. Für Viktoria Richter eine "intensive Erfahrung mit wunderschönen Momenten". Was sie an der AWO Einrichtung schätzt, ist das große Haus mit Gemeinschaftsräumen, Pflegedienst und Tagespflege, die man je nach Bedarf nutzen könne.

Autonom, aber auch gemeinschaftlich

Während ihrer Zeit im Betreuten Wohnen hat die heute 55-Jährige viele Bewohnerinnen und Bewohner kennen gelernt und auch die Einrichtungsleitung Erika Hoßbach sowie das Betreuungs- und Pflegepersonal, die sich stets zugewandt um kleine und große Belange gekümmert hätten, wie sie berichtet. "Hier lebt es sich autonom, aber auch gemeinschaftlich."

Eine weitere Erkenntnis nimmt sie aus dem "Selbstversuch" mit: "Eigenständiges Wohnen im Alter ist ein wertvolles Gut, wenn soziale Kontakte da sind und das Leben einem nicht die einsame Seite zeigt." Bevor man sich für eine betreute Wohnform im Alter entscheide, sollte man sich in jedem Fall vorher informieren und Menschen befragen, die dort leben, lautet ihr Tipp. Wenn Viktoria Richter jetzt sagen müsste, ob sie später selbst einmal ins Betreute Wohnen ziehen würde, dann gäbe es ein klares Ja.

Zum Artikel im "Wochenspiegel" Ausgabe 41 vom 28.10.2020
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