In einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit allen Akteuren des Verbandes wurde in den vergangenen 12 Monaten an dem neuen Leitbild gearbeitet. Dabei stehen die bewährten fünf Werte der Arbeiterwohlfahrt weiterhin im Mittelpunkt. Jedoch wurde deren inhaltliche Ausgestaltung an die Gegebenheiten unserer Zeit angepasst. Präsidentin Marianne Rehda dankte Vorständin Jane Baneth und der Arbeitsgruppe für die hervorragende Planung und Durchführung. Das neue Leitbild soll auf der Bezirksdelegiertenkonferenz im Herbst 2026 beschlossen und veröffentlicht werden.
Die Kernaussage ist deutlich:
„Unser Auftrag ist es, Menschen zu unterstützen und unser Zusammenleben verantwortungsvoll zu gestalten.“
Die gleichen Worte nutzten zu Beginn der Klausurtagung die Präsidentin Marianne Rehda und die Vorstandsvorsitzende Angela Schweers zur Begrüßung. Rehda betonte, dass der ständige Abbau von hart erkämpften sozialen Standards die Menschen akut betrifft und tief beunruhigt. Die drastischen Kürzungen zielen auf die individuellen Rechtsansprüche des Einzelnen ab, so Schweers. Hier müssen wir uns verstärkt auf die Arbeit mit unseren Zielgruppen konzentrieren und sie begleiten, unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Die Klausurtag der zwei Kreisverbände und über 30 Ortsvereine fand in diesem Jahr am 8. Mai – dem Tag der Befreiung von Nationalsozialismus statt. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass es wichtig ist die Erinnerungskultur weiter zu leben. Im weiteren Verlauf tauschten sich die Vorstände über ihre einzelnen Aktionen und Vorhaben in ihren Vereinen aus. Da wurde wieder deutlich, wie viel unterschiedliche Angebote dort stattfinden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Ortsvereinen ist wichtig und wertvoll. Ein Motto der Ortsvereine lautet: „Gemeinsam statt einsam und das auch im ländlichen Raum.“