Die AWO Ukraine-Hilfe

Zeit für eine Bilanz

Die AWO Ukraine-Hilfe

Zeit für eine Bilanz

Seit mehr sechs Monaten sind wir im Rahmen unserer Ukraine-Hilfe für die geflüchteten Menschen da und helfen, wo Unterstützung benötigt wird. Möglich wurde dies vor allem durch die vielen Sach- und Geldspenden der Potsdamer*innen. Wir haben einmal Bilanz gezogen – die Statistik kann sich sehen lassen.

Hier ein paar Fakten: 48 Tonnen Sachspenden wurden allein über den AWO Spenden- und Tauschladen Schatztruhe an rund 14.000 Menschen ausgegeben, die Spendenausgabe am Potsdamer Hauptbahnhof nutzten im Öffnungszeitraum knapp 6000 Geflüchtete. Geholfen haben uns und den Mitstreitern in den sog. „helfenden Häusern“ dabei 755 Ehrenamtliche in insgesamt 919 Schichten. Das AWO Büro KINDER(ar)MUT organisierte 67 Veranstaltungen für Kinder und ihre Familien, das AWO Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) sogar 264 Veranstaltungen. 9 Selbsthilfegruppen laufen aktuell zu verschiedensten Themen. Mehr als 20 Wohnungen für ukrainische Familien wurden vermittelt, ausgestattet und teilweise sogar instandgesetzt. Dabei unterstützten uns 42 ehrenamtliche Helfer*innen in einem Umfang von über 200 Arbeitsstunden. Und schließlich haben wir sieben Hilfstransporte mit haltbaren Lebensmitteln, Medikamenten, Decken, Kleidung und mehr von Potsdam aus an die polnisch/ukrainisch Grenze bzw. direkt in die Ukraine organisiert oder andere Initiativen mit Hilfsgütern unterstützt.

In kürzester Zeit haben wir es gemeinsam mit den Potsdamer Nachbarschafts- und Begegnungshäusern geschafft, in der Landeshauptstadt Strukturen aufzubauen, die unverzichtbar sind - so wie es uns bereits in den Jahren 2015 und 2016 zur Bewältigung der damaligen Fluchtbewegungen gelungen ist. Dies war nur möglich durch die Spenden, die Ehrenamtlichen und das großartige Engagement aller Mitarbeiter*innen des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. Diese Strukturen werden auch in Zukunft gebraucht. Sie müssen erhalten bleiben und dauerhaft finanziert sein. Auch die engagierte Zivilgesellschaft braucht Begleitung und Unterstützung bei ihrer wichtigen Arbeit. Integrationsarbeit ist kein Projekt, sondern eine dauerhafte Aufgabe.

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