Unser erklärtes Ziel einer sozial gerechten Gesellschaft ist unsere Umsetzung der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht ausschließlich als Maßnahme gegen Klimawandel, sondern vielmehr im Sinne einer sicheren und freiheitlichen Gemeinschaft, in der jeder Mensch seinen Platz, sein Auskommen und seinen Wohnraum hat. Den heutigen ebenfalls von der UNO ins Leben gerufenen „Welttag der sozialen Gerechtigkeit“ wollen wir als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. nutzen, um unsere neun Forderungen zur Zielerreichung erneut aufzurufen.
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Mit dem AWO 1plus9-Programm fordern wir u. a. Armut überwinden, Qualität in Kitas und Schulen ausbauen und Kostenloses Mittagessen in allen Bildungseinrichtungen. Ähnliche oder gar gleiche Ziele sind in der Agenda der Vereinten Nationen formuliert. Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören also untrennbar zusammen.
2019 – das Jahr, in dem die Arbeiterwohlfahrt 100 wurde – erdachten wir die Formel „Agenda 2030 statt 2010“ – in Anspielung auf die in der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder geprägte „Agenda 2010“, die den Startpunkt für den schrittweisen Abbau des Sozialstaates markierte.
Staatliche Leistungen und Renten wurden gekürzt und Hartz IV eingeführt, mit der Folge, dass immer mehr Menschen von der Teilhabe an gesellschaftlichem Leben und Bildung ausgeschlossen sind und vielen Rentnern die Altersarmut droht. Dieser Entwicklung wollen wir mit all unserem Tun entgegenwirken und uns insbesondere für die Bekämpfung von Armut und somit für soziale Gerechtigkeit einsetzen.
One Billion Rising: Zeichen gegen Gewalt an Frauen
14.02.2026 15:57
Am 14. Februar beteiligte sich der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. in Brandenburg an dem weltweiten Aktionstag One Billion Rising. Der Aktionstag ist Teil einer internationalen ...