Welche Orte mögen Jugendliche im Schlaatz besonders? Was läuft gut und was sollte sich verändern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Jugendbefragung „Ey Schlaatz, lass mal reden!“, deren erste Ergebnisse nun im Stadtteilrat Drewitz/Stern/Kirchsteigfeld vorgestellt wurden.
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Rüdiger Schmolke, Geschäftsführung des Stadtjugendrings Potsdam e.V., und Nina Zindeler, Hochschulpraktikantin des Stadtjugendrings, berichteten von ersten Eindrücken aus den Befragungen im Rahmen der Platzbelebungen im benachbarten Stadtteil im Mai und Juni 2026. Ergänzt werden diese durch eine Online-Befragung sowie weitere Fokusgruppen in den kommenden Wochen.
Die Antworten der jungen Menschen zeigen ein vielfältiges Bild des Schlaatzes: Viele beschreiben ihren Stadtteil als Ort mit „vielen fröhlichen Leuten“, kurzen Wegen und guten Treffpunkten. Gleichzeitig wurden Themen wie Müll, Sauberkeit und Sicherheit kritisch angesprochen. Auch die Bedeutung von Grünflächen, Sport- und Freizeitangeboten sowie Möglichkeiten politischer Beteiligung standen im Mittelpunkt der Diskussion.
Der Vorsitzende des Stadtteilrats, Lothar Wellmann, begrüßte die Initiative ausdrücklich und wies auf die Potentiale hin, die diese Beteiligungsformate beim zivilgesellschaftlichen Engagement Heranwachsender erzeugen können. Die Mitglieder des Stadtteilrats äußerten den Wunsch, die vollständigen Ergebnisse der Befragung nach Abschluss der Auswertung im nächsten Stadtteilrat Am Schlaatz am 24. September 2026 vorgestellt zu bekommen.
Die Befragung der Jugendlichen ist eingebettet in die Veranstaltungen zur Jugendaktionswoche 2026. Diese richtet der AWO Bezirksverband Potsdam zusammen mit dem Stadtjugendring, der Landeshauptstadt Potsdam sowie weiteren sozialen Trägern ab Ende Juni kostenfrei für junge Menschen aus.
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