„Jugendliche kommen immer zu kurz – im öffentlichen Raum, in der Stadtpolitik, im gesellschaftlichen Diskurs“, erklärt Annett Bauer, Geschäftsstellenleiterin der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH. Deshalb sei es an der Zeit gewesen, junge Menschen mit einer Aktionswoche in den Mittelpunkt zu stellen. Das sei nach ihrer Information bundesweit erstmalig. Viele Jugendhilfeträger und -einrichtungen hätten sich schnell der erst Mitte vergangenen Jahres entstandenen Idee angeschlossen. Zusammengekommen seien so „eine fast nicht mehr zählbare Menge an kleinen Veranstaltungen und drei Fachtage“, so Annett Bauer.
Echt jetzt ?! 2.0 - Fachtag zum Thema Jugendarmut
„Echt jetzt?! 2.0 – junge Sichtweisen auf eine gerechte Zukunft“ ist eine der Fachveranstaltungen betitelt, die sich am 01. Juli in der Zeit von 12:00 bis 17:00 Uhr mit dem Thema Jugendarmut beschäftigt und vom AWO Büro KINDER(ar)MUT initiiert wurde.
Gefördert wird die gesamte Jugendaktionswoche von der Aktion Mensch. Stefanie Buhr, Beauftragte für Kinder- und Jugendinteressen der Landeshauptstadt Potsdam, bedankte sich beim AWO Bezirksverband Potsdam e.V. für die tolle Idee, die Vorbereitung und die Beantragung der Fördermittel. „Das hätten wir nicht leisten können“, so Stefanie Buhr.
Mit „Ideensammeln“ unter Jugendlichen habe sich der Stadtjugendring in die Aktionswoche eingebracht, sagte Geschäftsführer Rüdiger Schmolke. Der Stadtjugendring Potsdam e.V. ist aber auch (Mit)Veranstalter des Fachtags „Irgendwas mit Beteiligung oder so“ am 06. Juli 2026, einer Fishbowl-Diskussion zu Zukunftsplänen und dem Aktionswochen-Abschluss „Beats am Bassi“ mit Dancen, Breaken, Hotdog-Strecke, Malen, Basteln, Chillen.