„Eigentlich ist es ganz einfach“, sagt Sebastian Maske von den EDEKA Lebensmittelmärkten Maske, „es ist ein wenig Papierkram und dann kann man schnell einen inklusiven Arbeitsplatz schaffen. Wichtig ist es, immer die Stärken eines Bewerbers oder einer Bewerberin zu sehen, um eine entsprechende Stelle zu schaffen.“ „Aber auch bei ausgeschriebenen Stellen“, so Nannette Neitzel von der Potsdamer Marketing und Service GmbH, „kommt es darauf an, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu schauen, ob die Chemie stimmt. Eine mögliche Behinderung ist zweitrangig. Wir sehen den Menschen und wenn er oder sie einen angepassten Arbeitsplatz benötigt, dann wird dieser eingerichtet.“
Die Stimmung war positiv im gut gefüllten Havelsaal der IHK als sich Unternehmen und deren Mitarbeiter*innen beim 3. Inklusiven Kaffeeklatsch ihre Erfolgsbeispiele vorstellten.
Das war nicht immer so. Darauf verwies Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshautstadt Potsdam. „Seit 16 Jahren haben wir den Lokalen Teilhabeplan für Menschen mit Behinderung in Potsdam ständig weiterentwickelt - mittlerweile mit über 75 Einzelmaßnahmen.“ Schwerpunkte sind u.a. „Zugänge zu Arbeit transparent, koordiniert und niedrigschwellig gestalten“ oder „Kooperation und strukturelle Weiterentwicklung eines inklusiven Arbeitsmarktes stärken“. Zu dem zuletzt genannten Schwerpunkt zählt auch, dass der Inklusive Kaffeeklatsch gestärkt und ausgebaut wird. Dieser wird gemeinsam von der Landeshauptstadt und dem AWO Netzwerk Arbeit Inklusiv organisiert. „Schaut einfach, was ist möglich miteinander“, so Rubelt.