Mit Unterstützung des Landschaftsarchitekturbüros Steidle & Felgentreu gab es am Vormittag zunächst einen gemeinsamen und kindgerechten Einstieg in das Thema Klimaanpassung. Danach bekamen die älteren Kinder verschiedene Aufgaben gestellt. So konnten sie im Außengelände mit blauen und roten Holzklötzchen markieren, wo es an warmen Tagen heiß oder angenehm ist. Unter anderem wurden als Stationen der große Baum, die Schaukel und Kletterpark, das Trampolin, das Wackelspiel aus Holz und das Fußballfeld ausgewählt. Bis auf den großen Baum sind alle Stationen bisher nicht verschattet.
Als besonders unangenehm empfinden die Kinder das Trampolin und das Fußballfeld, da sich das Material Tartan bei Sonneneinstrahlung sehr schnell aufheizt. Beim Betrachten und Erfühlen der Stationen wurden den Kindern auch die thermischen Eigenschaften der vorhandenen Materialien erklärt. Auf einer Karte sollten sie anschließend Sticker aufkleben für die Orte, an denen sie sich bei Hitze gerne aufhalten. Besonders begehrt ist demnach der Baum als Schattenplatz. Und schließlich konnten die Kinder Maßnahmen auswählen, um die Kita noch schöner zu gestalten: Mehr Schatten und Bäume, Wasser und Abkühlung, Ruhe und Ausruhorte, mehr Spielmöglichkeiten, mehr Pflanzen und Natur sowie Rückzugsorte.
Nach dem Mittag wurden dann Hortkinder zu Klima-Detektiven und setzten sich mit ihren eigenen Erfahrungen und Wünschen rund um das Thema Hitze und Klimaanpassung auseinander. So wünschten sie sich unter anderem einen großen Pool.