Nach Corona-Fall in AWO-Kita Konzept zum Weiterbetrieb gefordert

Urlaubskinder sind ab Montag im "Kinderland" willkommen

Nach Corona-Fall in AWO-Kita Konzept zum Weiterbetrieb gefordert

Urlaubskinder sind ab Montag im "Kinderland" willkommen

Alle Kinder aus der AWO Kita „Kinderland“, die seit dem 22. 07.2020 bis jetzt im Urlaub waren, sind am kommenden Montag (03.082020) herzlich willkommen, teilt die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH am heutigen Freitag mit. Neue Nachrichten zu weiteren Corona-Test-Ergebnissen liegen der Potsdamer AWO weder vom Gesundheitsamt noch von der Landeshauptstadt selbst vor (Stand: 31.07.2020, 15:00 Uhr). Sollte es im Laufe der nächsten Tage erhebliche Änderungen geben, werden wir darüber auf unserer Webseite unter „Aktuelles“ sowie auf unserem facebook- und Twitter-Account informieren.


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Nach den ersten Corona-Fällen in einer AWO-Kita in Potsdam will die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt jetzt das Bildungsministerium und die Landeshauptstadt in die Pflicht nehmen. Die AWO fordert kostenfreie Tests für alle Mitarbeiter in Kindertagesstätten analog zu öffentlichen und privaten Schulen im Land Brandenburg. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) nämlich gewährt allen Lehrern und Schulangestellten insgesamt sechs kostenfreie und freiwillige Covid-19-Tests im Zeitraum zwischen 3. August und 30. November 2020.

Testungen in der Kita vor Ort möglich
Tritt ein Corona-Fall in einer Kindertagesstätte auf, sollen alle Kinder, Erzieher*innen, das Küchenpersonal, Hausmeister und Reinigungskräfte getestet werden, also nicht nur die Kontaktpersonen der Kategorie I, lautet eine weitere Forderung des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. Die Tests könnten gleich vor Ort in der Einrichtung vom Gesundheitsamt durchgeführt werden. „Wir haben die Räume dazu“, erklärt Potsdams AWO-Vorstandsvorsitzende Angela Schweers. Des Weiteren möchte sie für den Infektionsfall ein „Weiterbetreibungskonzept“ für betroffene Kindertagesstätten, das so viele Kinder und Mitarbeiter*innen wie möglich vor der Krankheit schützt und gleichzeitig so viele Familien wie möglich vor der Quarantäne und der sogenannten Ketten-Quarantäne – Verlängerung  der Ausgangssperre bei Neuinfektion – bewahrt.

Wenn Kinder und ihre Eltern aufgrund der Ansteckungsgefahr zu Hause bleiben müssen, sei außerdem ein Konzept zur Unterstützung der Familien notwendig, damit sie mit Essen, psychologischer Betreuung und Beschäftigung versorgt seien, so die AWO-Vorstandsvorsitzende.

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