Sichtbar werden und miteinander ins Gespräch kommen

Artikel vom 14.09.2026

Im Rahmen des Aktion-Mensch-Projekts „Sichtbar werden und Zeichen setzen“ haben sich die Klient*innen des AWO-Wohnprojekts Rückhalt unter Anleitung des Künstlers Ulrich Polster mit dem Medium Film auseinandergesetzt. Dabei entstand ein Kurzfilm über psychische Barrieren im Alltag aus der Perspektive der Betroffenen.


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Bei der Kurzfilmpremiere am 10.09.  wurde das Ziel des Projekts erreicht: Sichtbarkeit zu erlangen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In entspannter Atmosphäre im Garten der Alten Druckerei kamen die Besucher*innen bei Buffet, Getränken, Popcorn und Gitarrenklängen nach der Filmvorführung mit den am Film beteiligten Klient*innen ins Gespräch. Die Eindrücke des Films waren vielfältig. „Verzweiflung, als ob man komplett alleine ist, so fühlt sich das an“, war eine der Resonanzen aus dem Publikum.

„Wir wollten eigentlich etwas ganz anderes machen“, erzählt einer der Klient*innen. „Aber das hat nicht geklappt.“ So wurde das eigene Scheitern zum Bestandteil des Films: Einer der Handlungsstränge zeigt, wie die Beteiligten selbst versuchen, einen Kurzfilm zu drehen.

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