Willkürliches Verhalten schadet Ruf der gesamten AWO

Potsdamer Arbeiterwohlfahrt missbilligt Vorgehen von AWO Landesverband und Bezirksverband Brandenburg Ost

Willkürliches Verhalten schadet Ruf der gesamten AWO

Fahnen mit dem Logo der Arbeiterwohlfahrt flattern im Wind

Potsdamer Arbeiterwohlfahrt missbilligt Vorgehen von AWO Landesverband und Bezirksverband Brandenburg Ost

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Die derzeitige mediale Berichterstattung, die das missbräuchliche und willkürliche Verhalten der Vorstände und Geschäftsführungen des AWO Landesverbandes Brandenburg und des AWO Bezirksverbandes Brandenburg Ost behandeln, schaden dem Ruf der Arbeiterwohlfahrt insgesamt.

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Im Folgenden die Position des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. zu den aktuellen Geschehnissen:

Die gestrige Delegiertenversammlung des AWO Bezirksverband Brandenburg Ost sollte für Transparenz sorgen und Klarheit schaffen, ob Vorwürfe wie Steuerhinterziehung, überhöhte Gehälter, Verstöße gegen den Compliance Kodex der AWO, Einschüchterungsversuche gegen Verantwortliche von Kreisverbänden etc. , gerechtfertigt sind.

Da Vorstand und Geschäftsführung der AWO Brandenburg Ost unangenehme Fragen und Rücktrittsforderungen fürchten, wurde den Mitgliedern der AWO Kreisverbände Bernau, Eberswalde und Fürstenwalde als Delegierte bis 2027 durch den Vorstand  des Bezirksverband Brandenburg Ost das Stimmrecht entzogen – sie wurden also praktisch ausgeschlossen. Das ist mit den Grundwerten der AWO nicht vereinbar, was auch durch den AWO Bundesverband festgestellt wurde.

Mit Begrüßung durch den AWO Landesverband Brandenburg wurde die Versammlung am gestrigen 24. September 2022 abgesagt. Obwohl nach Statut alle vier Jahre eine Delegiertenversammlung durchzuführen ist, liegt die letzte bereits sieben Jahre zurück.
Zurecht wurde gestern gegen diese rechtswidrige Verfahrensweise vor Ort demonstriert.

Wir missbilligen ausdrücklich das undemokratische und herabsetzende Agieren. Völlig unverständlich ist die Haltung des Landesverbandes, der das Verhalten des Bezirksverbandes Brandenburg Ost unterstützt.

Wir erklären uns solidarisch mit den AWO Verbänden und Mitgliedern, die von diesen rechtsmissbräuchlichen Maßnahmen betroffen sind. Wir fordern die handelnden Personen beim Bezirksverband Ost und beim Landesverband auf, den Weg für eine demokratische Wahl freizumachen und zurückzutreten. Weiterer Schaden von der AWO kann nur so abgewendet werden.

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